Schlagwort-Archive: Micropoem

#Ulmet : Die paranormale Jagd im Schnittlauch oder weiß #神话屠夫 mehr von den #Polizistenmorden? Der #Untertanengeist

„Das gruselige #Kusel mit der Burgruine #Lichtenberg, in der die Grafen Veldenz ihr blutiges, vampirierendes Frondienstunwesen trieben! (Bild von 1842, eine nachkollorierte Daguerreotypie)“Die Burg wird 1214 erstmals anlässlich eines Rechtsstreits erwähnt: Die Grafen von Veldenz hätten sie widerrechtlich auf dem Gebiet des Benediktinerklosters St. Remigius in Reims erbaut. Obwohl deshalb die Schleifung der Burg verfügt wurde, blieb sie intakt und gehörte weiterhin den Grafen, nach deren Aussterben 1444 den Herzögen von Pfalz-Zweibrücken, bis zum faktischen Ende des Herzogtums 1793.

Mord am Berg des Ulmenhaines (Die Wilderer im Jagdrevier)

Ja, sehr lehrreicher und ungewöhnlicher Tathergang; aber Papiere am Tatort vergessen? Das gibts nur bei „in die Schuhe schieben“!

Ehemalige schweizer Oberstaatsanwältin zu Jurastudenten 2015

Zu Dionys dem Tyrannen, schlich
Damon den Dolch im Gewande,
Ihn schlugen die Häscher in Bande.
„Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!“
Entgegnet ihm finster der Wüterich.
Die Stadt vom Tyrannen befreien!“
Das sollst du am Kreuze bereuen.“

Schiller, die Bürgschaft

Zwischen Kaiserslautern und Idar Oberstein

gebettet, die schaurige Gemarkung Olmot fein,

an der Mündung der b’rüchtigten Glan.

Einst fränkisch und in Remigius Hand

befreiten doch die gottlosen Schutzvögte

das Schaudertal aus dem Benedektinerland.

Manch einen ung’schorenen Blicke es böte,

wäre nicht Napoleon gewesen, der schliff,

was allzu deutsch und niederträchtig war.

Heut‘ in dieser graus’gen Nacht griff

wieder der böse Geist der Valdenz bar

jeder Vernunft ins Untergewand,

tötete zwei Wildwächter mit blut’ger Hand!

Ach, wie schrecklich doch dieser Fluch

der Vampire immer näher kommt

und legt über alles ein Leichentuch,

auch über den, der betet und frommt!

So zieht ein stürmisch Wind übers Land,

und zerzaust die alten, vergällten Nester wohl,

zerreist der Gemeinschaft Versprechensband

und knabbert genüßlich am Gewaltenmonopol!

Es waren ihren letzten Worte… Bevor zwei Polizeikräfte durch Schüsse bei einer Verkehrskontrolle im Landkreis Kusel getötet wurden, konnten sie nach Angaben aus Sicherheitskreisen noch ihre Kollegen kontaktieren mit den Worten: „Die schießen.“
Als die Kollegen vor Ort eintrafen, war es bereits für jede Hilfe zu spät. Die beiden Polizeikräfte waren durch Schüsse tödlich verletzt worden.
Sie waren auf einer routinemäßigen Streifenfahrt unterwegs gewesen. Bei der Kontrolle auf der Kreisstraße 22 in Ulmet am Montag (31. Januar 2022) etwa um 4.20 Uhr seien die tödlichen Schüsse gefallen. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach den flüchtigen Tätern. Die Hintergründe der furchtbaren Tat sind unklar.
Polizist und Anwärterin erschossen: Fahndung nach flüchtigen Tätern
Nach aktuellen Informationen hatten sie ihre Kollegen informiert, sie hätten totes Wild im Fahrzeug gefunden. Zuvor hatte die „Bild“ darüber berichtet. Was dann der Anlass der Fahrzeugkontrolle auf der um diese Uhrzeit wenig befahrenen Kreisstraße in Rheinland-Pfalz war, blieb zunächst noch unklar.
Die Polizei in Rheinland-Pfalz fahndet mit Hochdruck nach den flüchtenden Tätern. Bislang gibt es noch keine Beschreibung der Täter. Unklar ist auch, mit welchem Fahrzeug sie unterwegs sind. Mindestens ein Tatverdächtiger ist bewaffnet.
Erschossene Polizistin war noch Studentin
„Bei den Verstorbenen handelt es sich um eine 24-jährige Kollegin und einen 29-jährigen Kollegen. Es handelte sich um eine normale Streifenfahrt, um eine Verkehrskontrolle. Die Kollegen konnten über Funk noch absetzen, dass Schüsse gefallen sind. Wir gehen derzeit von mehreren Tätern aus“, sagte ein Polizei-Sprecher vom Präsidium Westpfalz. „Wenn man die Kollegen persönlich kennt, ist man schon stark betroffen.“-„Unabhängig davon, welches Motiv der Tat zugrunde liegt: Diese Tat erinnert an eine Hinrichtung, und sie zeigt, dass Polizistinnen und Polizisten jeden Tag ihr Leben für unsere Sicherheit riskieren“, erklärte Bundesinnenministerin Nancy Faeser am Montag.

Nach Informationen des Tagesspiegels gibt es allerdings eine heiße Spur. Einer der Tatverdächtigen sei polizeibekannt, hieß es in Sicherheitskreisen. Weitere Informationen gab es aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Die Polizei sucht den Mann offenbar nicht nur in Rheinland-Pfalz, sondern auch im Saarland.
Nach den tödlichen Schüssen auf zwei junge Polizisten in Rheinland-Pfalz sind am Montagabend zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Die 38 und 32 Jahre alten Männer seien im saarländischen Sulzbach gefasst worden, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend. Die Fahndungsmaßnahmen liefen aber weiter, weil nicht ausgeschlossen werden könne, dass es noch weitere Mittäter gebe. Die beiden Männer seien Deutsche.
Gegen den älteren der beiden Männer hatte sich ein dringender Tatverdacht ergeben, unter anderem waren seine Papiere am Tatort gefunden worden. Bei der Suche nach den Tatverdächtigen kamen auch Polizeihubschrauber, Personenspürhunde sowie Spezialkräfte der Polizei zum Einsatz. Beide Tatverdächtigen wurde im saarländischen Sulzbach/Saar festgenommen.
Am Montagabend folgten die Festnahmen zweier Deutscher. Zunächst stellte sich ein 38-Jähriger – ein Wildhändler aus dem saarländischen Kreis Neunkirchen – der Polizei, nachdem sie öffentlich nach ihm gefahndet hatte. Der Verdächtige habe sich über seine Anwältin bei der Polizei gemeldet und sei vor einem Haus im saarländischen Sulzbach festgenommen worden, berichtete ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Die Polizei hatte nach dpa-Informationen am Tatort Papiere des Verdächtigen gefunden. Der Mann war der Polizei nach Angaben aus Sicherheitskreisen in der Vergangenheit wegen Unfallflucht aufgefallen und soll eine Waffenerlaubnis haben. Am Dienstag soll der Mann dem Haftrichter vorgeführt werden, Aussagen machte er laut Polizei zunächst nicht.
In dem Haus in Sulzbach wurde kurze Zeit später auch ein 32 Jahre alter Verdächtiger festgenommen. In welchem Zusammenhang er zu den Schüssen stehe, müssten die Ermittlungen ergeben. Auch er habe sich zunächst nicht zur Sache geäußert. Bei einer Durchsuchung seien unter anderem Waffen sichergestellt worden.

Mutmaßliche, psychisch instabile Täter hatte Waffenerlaubnis!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Sonnengesänge II

Soul of Time

Nexus ( Vasubandhu&Cittamātra)

Vijñānavāda (Bewusstseinslehre), auch Cittamātra (Nur-Geist) oder Yogācāra (Yoga-Praxis) genannt, ist eine von Asanga und Vasubandhu ca. im 4. Jh. gegründete philosophische Schule des Mahāyāna-Buddhismus. Die zentrale Lehre dieser Schule besagt, dass alle wahrnehmbaren Phänomene nur auf Grundlage des Geistes entstehen und als solche substanzlos sind. Infolgedessen werden alle Wahrnehmungen als geistige Projektionen eingestuft.

Versus

Tat Tvam Asi (Sanskrit: तत् त्वम् असि, oder तत्त्वमसि, „Das bist du“, oder „Du bist das“) ist eine der Mahavakyas (Große Verkündigungen) im Vedantischen Hinduismus. Sie taucht ursprünglich in der Chandogya Upanishad 6.8.7 im Dialog zwischen Uddalaka und seinem Sohn Shvetaketu auf; sie erscheint am Ende des Kapitels und wird am Ende der folgenden Kapitel als Refrain wiederholt. Eine Interpretation des Ausspruches ist, dass das Selbst – in seinem reinen und ursprünglichen Zustand – ganz oder teilweise identisch ist mit der absoluten Realität (Brahman), dem Boden und Verursacher aller Phänomene. Das Wissen (Jnana), dass dies so ist, bewirkt die Erfahrung von Moksha (Befreiung).

Einer anderen Interpretation zufolge wird durch die Formulierung zum Ausdruck gebracht, dass die Außenwelt identisch ist mit dem Ich.

Die drei vedantischen Hauptschulungsrichtungen vertreten verschiedene Interpretationen:

Die Advaita-Interpretation ist, dass Tat, übersetzt als „Das“, welches sich auf die absolute Realität bezieht (Brahman), und tvam (dies ist das Selbst, Atman), prinzipiell dasselbe sind.

Die Vishishtadvaita-Interpretation ist, dass das individuelle Selbst ein Teil des Ganzen (Tat) ist.

Die Dvaita-Interpretation ist, dass es eigentlich atat tvam asi heißen müsste, was „Du bist nicht das“ bedeutet. Das erste a sei wegen der Regeln der Sandhi ausgefallen, weil der Satz davor mit einem langen a endet: sa ātmā, tat tvam asi („das ist das Selbst, nicht das bist du“). Wenn im Sanskrit ein kurzes a auf ein langes folgt, fällt das kurze a aus, und die Anhänger des Dvaita behaupten, dies sei hier der Fall.

In der Philosophie Arthur Schopenhauers nimmt dieser Satz eine besondere Stellung ein.

Sanfte Süße der Lindenblüte in Sommernächten,

die mich im Sonnengang umfängt,

in eines Luftzuges Kuß

von Tau, Licht und Wärme:

So schmeckt Nektar und Ambrosia!

_

Ich singe der Flamme der Zeit,

die Menschenleben frisst in Ewigkeit,

um selber zu verzehren, in dieser

Stunde des Erwachens.

Wenn das Erleuchtung ist,

will ich sie nur einmal,

denn unwiederbringlich kann solcher Moment

nur sein,

zu heilig für schnöde Wiederholung.

Sehnsucht ist nur die Gier

nach Unwiederbringlichem!

Der Mönch entsage dieser Lust,

sonst beginnt er die Klage, mit einem Kuß,

der so bitter ist, wie Asche von Zypressen!

Ich genieße nur noch den Moment;

er wird schon noch vergehen,

wie Brandungen des Lichts:

Tag und Nacht, Ebbe und Flut,

Leben und Tod, Blüte und Staub;

Stern um Stern!

_

Der Weg der Sinnlichkeit ist

zu schön, um wahr zu sein,

so sehr ich auch sinne!

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Im Staat der Schwadroneure

Unsere Helden

 

Causeure

Wenn die Luft rein ist,

werde ich gehen.

Ich höre noch den Damen

zu, wie sie Kaffee schlürfen,

Kuchen schaufeln und über

ihre Männer herziehen.

 

Zwei ältere

Bohémiens

politisieren.

 

Unsägliche Bitternis auf

meiner bebenden Zunge,

solange ich den Absinth

schlürfe.

 

Die Feinde der menschlichen

Freiheit erkennt man an dem

Grad, wie sie den Staat verteidigen

oder zum Thema haben.

Die Farbspritzer auf der Hand

des Älteren deckt die Palette einer

Blumenwiese im Sommer ab.

 

Die Kunsthochschule ist gleich

um die Ecke. Der Regen klatscht

gegen die Markisen. Kleine Veilchen

stehen auf den Tischen, nett anzusehen.

 

Sie wettern gegen die Religion,

gegen die Faschisten, gegen

Steuern, Bildung und Zustand

der Straßen. Über Mieten und

Immobilienhaie, über die Polente

und das Militär. Über Rüstung

und Staatsverträge. Über den Besuch

des Diktators aus Afrika…..

 

Sie überschlagen sich in

Übereinkünften aber

schweigen zu dem, dem

sie diesen Unbill zu verdanken

haben:

 

„Ich gehe diesmal nicht wählen!“-

als ob sie je eine Wahl gehabt

hätten, unsere staatsgläubigen….

der Platzregen läßt nach.

 

Die Luft ist rein…ich gehe heim.

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Andere Sphären oder halb in Gedanken an Brecht

Tasmania by night

 

Korea bei Nacht

 

Dichter leben in

anderen Sphären

als die meine.

 

So viele Gedichte

über Sterne und

Himmel und

Sternenhimmel

und Firmamente.

Klangvolle Oden,

abenteuerliche Balladen

und kühne Dithyramben,

für was?

 

Wenn ich Kind

der Großstadt

nach oben schaue,

sehe ich nichts.

Zu Vollmond kann ich

froh sein, eine schmutzige

Scheibe zu erblicken,

durch die Dunstglocke der

dampfenden Hinterhöfe

und Häuserzeilen.

Welch ein Versmaß!

 

Ihre Lieder singen

selten von Wettrüsten

und von Kriegen nur

episch am Rande.

Die, die den ersten

Weltkrieg noch verdauen

mußten, jenes maschinelle

Abschlachten, brachten

ver „rückte“ Sprache hervor;

glaubhafte Erschütterung!

 

Aber heute, wie eh und

je, die romantischen Hammel,

mit ihren Dionysiaka,

um ihre göttlichen

Pimmel, slammen

bei Gitarrensoli Reimscheiß .

 

Ich stellte mir dabei vor,

Dichter leben in einem Märchenland,

voller Schönheit und Schmerzfreiheit,

-oder diese Expressionisten,

die alles so „krass“ beschreiben,-

dort am fernen Hellespont,

wenn ihre

widerlichen Klagen über

Verlust oder Versagen von Liebe

nicht wären? Und erst

die Jubelgesänge.

Aber ihre Ironie ist unausstehlich!

 

Ich ergreife kein Wort,

an das ich nicht glaube.

Ich glaube nicht an das,

für das ich nur empfinde,

aber was ich nicht „real“ erlebe.

Peng!

 

Night over Korea Hunting Towns

 

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The Red Hand of Ulster oder ein paar klare Meinungen zu Irland

 

Rote Hand von Ulster – für James Joyce und Heinrich Böll

O’Neills Wette, welche

Hand zuerst Irland

berühre, dem gehöre es,

 

war ein Wagnis.

Noch heute kennt man

den Ausdruck:

Seine rechte Hand verwetten.

 

Was mich erstaunt,

war seine Sicherheit,

nach dem er sich die

Hand abschnitt, als

er mit seinem Boot

zu weit zurückgefallen war,

dass er sie so zielsicher

und weit genug auf´s Land

werfen konnte,

um erster zu sein.

Und das bei den Schmerzen!

 

Aber das waren irische Kelten schon immer,

ob unter San Patrick oder Oliver Cromwell,

zähe, konsequente und

unerbittliche Heiden, bis zum Schluß;

alte, aufschneiderische, selbstverliebte Linkswichser!

 

 

 

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Schmuddelkinder

Suhl Dich!

 

Die feine Art oder Verdi

 

Abhören und lauschen,

was die bösen Buben draußen,

buntes treiben,

das man muß vermeiden.

 

Bespitzeln,

was sie auf Zetteln kritzeln,

Witze und Kapriolen,

der Teufel soll sie holen.

 

Nicht grad der echte,

aus dem Kirchengefechte,

es tun´s auch die Grünsten,

in geheimen Diensten.

 

Ach merzt sie aus,

die nicht folgen wollen,

stürzt sie ins Aus,

die der Linie trollen.

 

In diesem Staat

hat nicht das Wort die Freud,

die Verrätersaat

ist längst ausgestreut.

 

 

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Memetik….eine Idee, die tradiert wird zum Tabu

Versteckte Meme

Versteckte Meme im Auge Gottes

 

  1. Ein Roboter darf kein menschliches Wesen (wissentlich) verletzen oder durch Untätigkeit (wissentlich) zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.

  2. Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen – es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren.

  3. Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert.

 

  • Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen.

  • Ein Roboter ist verpflichtet, mit Menschen zusammenzuarbeiten, es sei denn, diese Zusammenarbeit stünde im Widerspruch zum Ersten Gesetz.

  • Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange er dadurch nicht in einen Konflikt mit dem Ersten Gesetz gerät.

  • Ein Roboter hat die Freiheit zu tun, was er will, es sei denn, er würde dadurch gegen das Erste, Zweite oder Dritte Gesetz verstoßen.

 

 

Dichter sind Memetiker

 

Wir, die Rührer im Schleim

der Wörter, hoffend auf

Überzeitlichkeit, als ginge es

um die Natur der Natur selbst,

 

sind keine Heroen; wir berichten nur

über Taten anderer, selber geblendet

vom gleißenden Licht der Höhensonne.

 

Auf Banner und Plakten Sprüche

tragen, ist nicht unser Ding;

zu haltlos ist das Maul vor dem Brägen.

 

Sie infizieren einander, ohne selber

gerne infiziert zu werden. Sie befreien

nicht, sie umspinnen, umgarnen und

schnüren Menschepakete zu handlichen

Pulks und Truppen,- die tauben Parolen-

Schmetterer und Protest-Bänkelsänger.

 

Nein, wir Dichter sind taube Nüsschen,

die das Innere ihrer Schale beschreiben,

anstatt über die Komplexität der Welt

da draussen zu rätseln und zu träumen.

 

Ja, wir sind Feiglinge,-

feige, wie der Orang, der Gibbon, der Bonobo:

Wir leben lieber im Unzugänglichen,

im Dickicht der Urwälder und kullern mit unseren

Leidgenossen um die Lebensbäume.

 

Ja, Ihr werdet uns die Bäume nehmen

und die Luft zum Atmen;

So ist der andere Mensch zum anderen

Menschen.

Wie wird es erst sein, wenn Ihr

uns vernichtet und Ihr Euch neue

Gefä(h)rten geschaffen habt?

Ich lese Prophetisches bei Isaak.

 

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WCW-BEAT

Das Licht der Finsternis

Das Licht der Finsternis

 

 

This Is Just To Say“ (1934) William Carlos Williams

I have eaten
the plums
that were in
the icebox

and which
you were probably
saving
for breakfast

Forgive me
they were delicious
so sweet
and so cold

 

Was ich Dir noch mitteilen wollte

Ich raubte

die Pflaumen

die waren im

Kühlschrank

 

und sie

waren sicherlich

gedacht für

das Frühstück

 

Verzeih aber

sie waren so köstlich

so süß

und so eisig

 

 

 

Dawn

Ecstatic bird songs pound
the hollow vastness of the sky
with metallic clinkings–
beating color up into it
at a far edge,–beating it, beating it
with rising, triumphant ardor,–
stirring it into warmth,
quickening in it a spreading change,–
bursting wildly against it as
dividing the horizon, a heavy sun
lifts himself–is lifted–
bit by bit above the edge
of things,–runs free at last
out into the open–!lumbering
glorified in full release upward–
songs cease.

William Carlos Williams

Morgendämmerung

Vogelgekreische hämmert
dumpf in der himmlischen Weite
wie blecherndes Klirren–
hineingeprügelte Farben
bis an ihren fernen Rand,– geboxt, getreten
im Aufgang der triumphalen Glut,-
Wirbel in Wärme hinein,
beschleunigter ausbreitender Wechsel,–
geworfen wild gegen sie,
indem sie Horizont schneidet, eine gewichtige Sonne
im Aufgang–gehoben–
Hub für Hub über den Rand
der Dinge,- Auslaufen endlich
in das Offene–! Schwerfällig
glorifiziert in voller Freiheit hinauf–
Gesänge verebben.
*
*
*
*
*

Warten

 

Wenn ich für mich bin, bin ich heiter.

Die Atemluft ist abgekühlt.Der Horizont ist

getüpfelt und beschmiert

mit Farben direkt. Die Scharlach-Aterien

der Sassafrasblätter hängen dicht gepackt vor mir

in Schwärmen an dem lastenden Geäst.

 

Wenn ich heimkomme

begrüßt mich das feixende Geschrei meiner Kinder

und das Herz ertrinkt mir.

 

Ich bin erschöpft

 

Sind meine Kinder mir nicht so lieb

wie welkes Blattwerk oder

muß man vergesslich werden

um zu altern ?

 

Es scheint so, als hätte das Leid

mir ein Bein gestellt.

 

Wir werden sehen, wir werden sehen.

 

Was wollte ich ihr sagen

wenn ich erfahren hab

 

was mir soeben widerfuhr ?

 

 

 

 

Frühstück

Zwanzig zappelnde Vögel

auf

 

einem Kuh-

Haufen:

 

Lachen und

leben lassen.

 

 

 

 

 

Die  Melancholie des Ozeans

 

So ist die Melancholie des Ozeans –

Wort-wellen gebrochen –

Eintönigkeit steigend-fallend.

 

Angelehnt betrachte ich Aspekte des

sich auflösenden Wellenkamms, subtiler halbfertiger Schaum, gelber Blasentang,

einer wie der andere:

 

Da ist nichts zu hoffen-außer Korallen-

sand spült sich langsam zusammen

und wartet bis Fregattvögel kämen

und Samen und machten sie zur Brutstätte

 

 

 

 

 

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In der Echo-Kammer

Frremder Herzschlag

Fremder Herzschlag

 

Komfortzonen

 

Unendlich groß

ist das Umfeld der Rosendiebe.

Mit einem Zaubertuch entstauben

sie Glühwürmchen und Eitereulen.

 

Was kümmert Dich, was andere sagen?

Wie hoch muß jemand stehen, damit Du

ihn hörst oder nicht mehr hörst?

 

Hörst Du auch das

Unangenehme,

das nicht in Dein

Glühlichtdämmern paßt?

 

Sinnloser Versuch Horizonte

zu erweitern. Feenstaub

in den Augen verwittert.

 

Wir, die Hinterwäldler,

sehnen uns nach

Klarheit,

wie sie nach einem

starken Regen auftaucht,

aber dafür muß es regnen,

so sehr,

dass es weh tut.

 

Lerne in Kriegsgebieten

Urlaub zu machen.

Auch Dein Echo

kann Wahrheit sein.

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Blind-Darm-Grimmen – Nietzsche gewinnen

Windigo, Kokodjo, Atcen

 

 

 

Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten, Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. -Erich Kästner-

 

Im Wind, in der Flut

Das Böse übermannt,

wie eine Tanne im Bruch.

In jeglicher Furcht

taummelt ein Traum

und fällt auf Dich zurück,

Du Monster Mensch!

 

Das Böse wird über Dich

kommen, als das Gute in

Dir. Du bist überzeugt

von der „Guten Tat“, doch

sie ist nur abgrundtief,

im Übel der Unwissenheit,

aufgewachsen, um zu dienen.

 

Du bist das Böse

beim Abendmahl,

beim Gebet,

beim Schenken,

beim Lieben;

Du bist nicht selbstlos,

mein Engel, meine Bruthöhle.

 

 

Das Gastmahl des Trimalchio

Das Gastmahl des Trimalchio: Remedia amoris

 

Giovanni Francesco

hob das Wort an und das Wort war bei Gott (die Erfindung der Antiken)

 

Im Traum, Ruf zu vernehmen

oder zu träumen, selbst der Ruf

zu sein.

Menschenfleisch verzehrt sich nach

Menschenfleich, selbstwillig ist

kein Geist.

Eine Verwandlung zu vollziehen

ist unmöglich, Rituale ersetzen

keinen Mut.

Verletzt zu werden ändert nichts

an Lügen in Amt und Würden.

Treue eitert.

Gebeine ruhen hier nicht weich,

nicht warm ist das Ende der Nacht;

tröste Dich!

Es gibt ein Heilmittel gegen die Liebe,

glaube mir, ich habs gerochen, bis zur

bitteren Neige.

Bück Dich nur leicht nach vorne,

verehrter, irrend suchender Leser:

Suus cuique crepitus bene olet.

 

 „Literaturwissenschaftler haben ein Credo: Die Konotation und der Kontext. ….Aber alles, was wir in der Literaturwissenschaft an Instrumenten/skills/tools/Methoden kennen, basiert auf dem Glauben einer Rückführbarkeit auf eine UR-Quelle. …. Es ist unmöglich Literaturwissenschaftler von diesem Aberglauben zu befreien, so sehr vernarrt und überzeugt sind sie von ihren Kreationen und Assoziationen.(Roland Barthes)

In Ruinen und Geiste(s/r)welten

in memoriam John Hurt

 

Besieg Dein Fleisch,

bevor es versiegt:

Den Körper-Käfig verläßt

du nicht.

Wir alle sind flußblind.

Die Stäbe, überzogen

mit Gnitzen; dort, wo

Georg der Ritter den

Lindwurm tötete, stirbt

auch unser Herz, das

geheime, verschämte,

aus Träumen und Verlangen

geschälte.

 

Dunkel empor befreit

steigt die Gewissheit

im Gewand der Ahnung:

Wir treibens phantastisch,

was zutiefst unserer Natur

entspricht.

 

Promi-Toys

Promi-Toys

 

Das Gefuchtel mit dem BANK BIC

 

Panspermie:

Aus dem Nichts kommt etwas!

Ein Homunkulus schiß den Funken des

Lebens in den Urknall oder

in die Ursuppe oder in die Urzelle

oder in den URURURUR aus Uruk Uluṟu …UHU….Kuckuck

 

Wo setzt man den Schnitt an,

um das Tortendiagramm gleichmäßig

zu teilen: Tangential?

 

Moderne Mythen, Sagen und Märchen;

ein Bluff mit zwei Pärchen!

Es gibt immer noch ein höheres Blatt;

dies ist von Allmächtigen gemacht!

Wers glaubt! 😉

 

 

Bantu Kimbundu Umbundu Yoruba: NTU NWO

 

Sie halten wieder Zombies,

ganz legal, ganz global.

Der Kolonialwarenhändler

spaziert wieder auf dem Äquator,

mit Schilps und Aktenkoffer.

Seine Peitsche ist der Laptop,

seine Zwinge, Balkendiagramme.

 

Sie kaufen den Hunger auf!

Sie planzen Blumenmeere!

Sie bringen allen Liebe:

Rote, gelbe, blaue, grüne Liebe,

für alle kleinen braunen Babies.

Ganz P.C. schicken sie die nächste

Generation in die Slaverei.

 

Aber wehe, die Sklaven klopfen an der

Hinterhoftür, um Einlaß gegen

den FarbenSturm zu erbetteln, den die

Herren entfachten:

Dann gibts Zauber aus Einkaufstüten: NTU

Dann hetzt der Herr im Haus die Abgehängten

gegen die Rechtlosen auf: Freies RatRace für alle!!

 

Und natürlich rufen die Einfältigen und

schon immer hinters Licht Geführten:

Heimat! Ehre! Familie! Nation!

 

 

fogaréus e farricocos

fogaréus e farricocos

 

Brasilianische Schlaflieder

„….Coca oder Cuca oder auch Bicho papão ist der schwarze Mann, der Buhmann,- das verkindlichte und verdinglichte Anlitz des Sensenmannes, des unbegreiflichen Todes, der dem Schlaf so ähnlich ist. Er ist jeder Forscher,der einen neuen autochthonen Stamm kontaktiert. …..“ Fabian Fabioli

 

 

Vai-te Coca. Vai-te Coca

Para cima do telhado
Deixa o menino dormir
Um soninho descansado

Hinweg, hinweg, Buhmann,

hoch aufs Dach mit Dir!

Laß dies Kind nun ruh´n,

das rat ich Dir! ich rat es Dir!

Dorme neném

Que a Cuca vem pegar
Papai foi na roça
Mamãe foi passear

Schlaf mein Kind,

Buhmann fängt Dich geschwind!

Vater schlägt das Zuckerohr,

Mutter hat jetzt kein Ohr!

Bicho papão

Em cima do telhado
Deixa meu menino dormir
Sono sossegado

Hör den Buhmann,
er feixt auf dem Dach.
Laß den Knabe ruh´n.
Ich halt´Wacht!

 

 

 

Im Keim der Hindernisse

 Die hohlen Menschen
(Übersetzung „The hollow men“ T.S.Eliot Auseinandersetzung mit Nietzsches „Ecce Homo“)


Mistah Kurtz – er tot.

Einen Cent  für´n alten Bastard

I

Wir sind leere Menschen,
Wir sind ausgestopft Menschen.
Wir lehnen aneinander.
Kopfstücke, gefüllt mit Stroh. Ach!
Unsere dürstenen Stimmen
– wenn wir uns was zuflüstern-
sind matt und bedeutungslos,
wie Wind im Steppengras
oder wenn Ratten auf Glasscherben tapsen

in unserem muffigen Keller. Formlose, farblose Schatten,
sinnlose Anstrengung, erstarrte Bewegung;

Ihr, deren waches Auge dieses

andere Reich des Todes kreuzt,

erinnert Euch an uns – falls möglich-

nicht als an verlorene, gewaltätige Seelen,

sondern als an jene leeren Menschen.

An die ausgestopften Menschen.

II

Augen, denen ich nicht wage im Traum zu begegnen,

in der Traumherrschaft des Todes,

nähern sich nicht:

Dort, Augen,

sind Sonnenlicht auf gebrochenen Säulen,

Dort, Baum,

biegt sich, und seine Stimmen

singen im Wind,

entfernter und erhabener,

als ein erlöschender Stern.

 

Haltet mich davon ab,

von der Traumherrschaft des Todes.

Gebt mir zu tragen,

lachhafte Verkleidungen,

einen Rattenmantel, Krähengefieder, ein Kreuz,

auf einem Acker,

wo der Wind sich austobt,

haltet mich fern –

von der letzten Begegnung

im Reich der Dämmerung.

 

III

Dies ist das tote Land,

das Kakteenland,

steinerne Bildsäulen haben sie

hier aufgerichtet, hier erflehen

sie, hier gewährt ein Toter Gnade,

unterm Flackern eines erlöschenden Sternes.

 

So sagt man,

im Totenreich,

sind wir alleine wachend,

auch in der Stunde, da wir begehren

nach Zärtlichkeit und Lippen,

anstatt zu küssen,

gespaltene Steine anzubeten.

 

 

IV

Augen sind hier nicht,

hier sind keine Augen mehr,

im Tal der erlöschenden Sterne,

in diesem leeren Tal,

zerbrochener Rachen unserer verlorenen Reiche.

 

In dieser Zuflucht

ertasten wir uns nur noch

und vermeiden Reden,

gestrandet auf Untiefen flutenden Flusses.

 

Aussichtslos, wenn nicht

die Augen wieder erscheinen,

so wie ein endloser Stern,

eine vielgestaltige Rose,

im Dämmerlicht des Totenreichs,

einzige Hoffnung

leerer Menschen.

 

V

Hier kreisen wir um den Feigenkaktus,
Feigenkaktus, Feigenkaktus,
hier kreisen wir  um den Feigenkaktus,
Um 5 Uhr in der Frühe.

 

Zwischen Einfall

und Realität,

zwischen Ursache

und Tat,

wirft´s Schatten:

Denn Dein ist das Reich.

 

Zwischen Entwurf

und Schöpfung,

zwischen Bewegung

und Gegenbewegung,

fällt ein Schatten.

Lang ist ein Leben

 

 

Zwischen Hingabe

und Krampf,

zwischen machbar

und erreichbar,

zwischen Beginn

und Beendigung,

ist Schattenwurf.

Denn Dein ist das Reich.

 

Denn Dein ist
Leben ist
Denn Dein ist das

 

So endet die Welt.
So endet die Welt.
So endet die Welt.
Mit keinem Knall, mit einem Wimmern.

 

 

Der Pflug des Fönniks

Der Pflug des Fönniks

 

 

Die Wüste wächst: weh dem, der Wüsten birgt!

Stein knirscht an Stein, die Wüste schlingt und würgt.

Der ungeheure Tod blickt glühend braun

und kaut –, sein Leben ist sein Kau’n…

Vergiß nicht, Mensch, den Wollust ausgeloht:

du – bist der Stein, die Wüste, bist der Tod. (Nietzsche)

El Golea

kommen keine Wolken gehen keine übers Grab

Charles de Foucauld 

(Erinnerung an einen Imuhagh , der mir das Leben rettete im Wadi al-Ajal)

 

Der Spalt,

durch den ich die Welt schaue,

zugeschwollen vom Aufwärtshaken

des Sandes,

um Recht, um Freiheit, um Gleicheit,

schmerzt nicht mehr.

 

Wozu diese Qual um Lebensberechtigung,

wozu die Mahnungen in der Post,

das brave Abbezahlen der 4 Quadratmeter

Lebensberechtigung.

 

Kaum jemand erhebt Anspruch auf Wüsten,

es sei denn, dort verbirgt sich Wasser, Öl, Gold, Hass.

Niemand der die Wüste kennt, sucht Geld oder was

man zu Geld machen kann. Wer in die Wüste geht,

geht aus Liebe, aus Liebe zu Recht, Freiheit, Gleichtheit.

 

Der Sand behandelt alle gleich.

Er verbrennt alle gleich, er schleift alle gleich ab,

er zehrt alle gleich aus.

 

Die Wüste ist ein gerechter Richter, vor dem

niemand bestehen wird, der nicht reinen Herzens

ist. Darum sind Wüstenvölker erbarmungslos zu gottlosen Fremden.

 

Darum sind Wüstevölker gastreundschaftlich (asshak) zu den Ungläubigen

mit ihrem technischen SchnickSchnack, der sie keinen Tag überleben

ließe, wenn die Batterien alle und der Tanks leer sind. Gott ist groß in den Wüsten.

 

Die Welt ändert sich, auch in den Wüsten. 😉

 

Heinrich von Stein gwidmet "Das mache die gute Luft hier oben!"

Heinrich von Stein gwidmet
„Das mache die gute Luft hier oben!“

 

„Werde, der du bist“

Leben erschaffen aus dem Unbelebten,

nur Physiker subsumieren alles unter

einem Knall, der keinen Knall hatte.

 

Wie Diether auf den Ambos schlug,

so schlugen sie das Wort in den Wind:

Die Arme(e)n der Völker sammeln sich

an Orkanes Saum:

 

OhWeh! OhWeh! Inneres Sterben,
Sterbensschwärme,
Mittelschwund!
Erkalte entgegen
Nemesis Apoll;
Eisig ist nun
Sein Verwüstungsblick
Über uns niedergleitend,
Neidgefroren
Auf der letzten Front, erstarrend,
Die zu Leben
geben nicht gemacht.

 

So stolz sind sie über Positionen,

undankbar der Vernunft.

Hat sie doch Ehrgeiz dort hingehoben,

anstatt meisterliche Zunft.

 

Ab jetzt wirds sichs zeigen,

wer den Mut besitzt,

auch den Schnitt zu wagen,

bevor Sepsis erhitzt.

 

Wie wagt man den Tod der Leben birgt?

Wo findet sich im Ende nicht Endgültigkeit?

Wieviel Äonen sind ausreichend, um aus

Geltungssucht Vernunft zu veredeln?

 

Willst du zu Asche werden, o Fleisch, gar
auf Augenhöhe der Sirenen vor dem Blitz,
Gleich Jupiter erhabne torkelnde Monde,
gekettet in der Gravität seelischen Taumelns?

 

Rettung von Verhandlungszwängen,
Großmut auch dem Börsenbericht,
Hoffnung auf den Behördengängen,
Gnade vor dem Standgericht!
Auch die hassen wollen leben!
Feinde trinkt und stimmet ein,
Allen Heuchlern soll vergeben,
und der Zins im Zins nicht mehr sein.

 

 

 

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