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#神话屠夫 und seine „Scoop-troopers“!

Drahtesel

Ich fahre leidlich,

immer die Strasse entlang,

wie Jacques Tati,

immer schlingernd und schneller.

Der Schwung auf das Rad

ist und bleibt

derselbe, bis an mein Ziel;

die Küste, ja, das Meer!

Es gibt Menschen,

die sind Bergmenschen

und es gibt

Stadtmenschen

und Landmenschen

und Subkulturen

in U-Bahn-Tunneln.

Ich aber bin Küstenmensch;

kein Küstenbewohner!

Eher jemand, der sich die

Freude nicht nehmen will,

das geliebte Wesen

immer wieder aufs neue

zu entdecken;

darum braucht es immer

sehr lange, bis ich

mich mal wieder auf

den Drahtesel schwinge:

Bei Rückweg und Hinweg.

Ich bin gerne hinweg!

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Texas: Friendship with a Lonely Star

Verlieben sich Menschen immer in Dinge, die sie nicht haben können? ‚ „Immer“, sagte Carol und lächelte ebenfalls. Patricia Highsmith

Auf der Prärieblume hockt eine Spottdrossel

Deutschland liegt in Texas.

In Austin gehe ich zur Bibliothek,

um in den Briefen von Johannes Rommberg

zu schmökern.

Evangelina geht in eine Ausstellung

um Robert Rauschenberg : Sie ist beleidigt,

dass ich so ein Kunstmuffel bin!

_

Im Lesesaal hör‘ ich Deutsch!

Texasdeutsch!

Selbst das Faktotum spricht

kehliges Deutsch mit mir!

_

Neben mir den

C. V. Pollard und Crystal Sasse Ragsdale

liegen, legt mir das Faktotum

die gewünschten Briefe und Entwürfe mit Glaceehandschuhen vor.

Ich muss mir ebenfalls welche anziehen! Pflicht!

„Sind Sie Student aus Deutschland?“, fragt mich

die Bibliothekarin höflich.

„Nein, ich bin Lyriker!“

Sie lächelt verlegen.

_

„Haben Sie eine Cafeteria?“

„Nein, aber nebenan ist ein Taco Bell!“

„Können Sie mir diese Gedichte und Briefe kopieren?“

„Aber sicher! In einer Stunde können Sie sie abholen!“

_

Ich gehe rüber zum Taco Bell

und bestelle Tacos, Enschelada

und Coke und mache meine Pause.

_

Da schon wieder!

„Sind Sie Student aus Deutschland?

Woher kommen Sie aus Deutschland?“

Ich drehe mich genervt um und sehe

am Tisch hinter mir

Evangelina lachend,

wie sie herzhaft in einen Bourrito beisst!

Sie isst nicht nur TexMex, sie spricht sogar

Mainzer Kauderwelsch des Latin Settlements!

Nerviges Biest von Indianerin!

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100 Jahre Underdog (Mein Besuch bei Charles Bukowski)

König Alkohol

Ich trinke gerne und viel, sagte er.

Ich brauche keine Sozialpädagogin,

die mich auf den rechten Weg zurückführt!

So sagte er!

Mein Bier gehört mir,

meine Leber gehört mir,

meine verdammten Süchte gehören mir

und mein beschissenes Leben ist meins, meins, meins!

Nur Schostakowitsch, Mozart, Bach und Strauss

gehören mir nicht. Aber ich bin froh,

dass die Jungens gelebt haben, und ich bin über jeden

brav übenden Instrumenteninhaber glücklich,

damit ich sie ab und zu hören darf.

Wir sind nicht alle gleich, sagte er,

wir sind nicht alle unsterblich,

weil wir nichts Unsterbliches hinterlassen.

_

Eine Flasche Bier wird einmal leer,

auch ein guter Bourbon.

Ein Frau langweilt irgendwann

und Ficken wird mit dem Alter

immer nerviger.

Aber diese Musik, die bleibt,

sagte er.

Ich nickte, machte das nächste six-pack auf

und wußte, er ist mein „Vater“!

Da sagte er, wenn ich ein Sohn hätte,

wie Dich, würde ich jetzt mit ihm

zur Rennbahn fahren.

_

Ich holte ihn aus dem Bett,

setzte ihn in den Rollstuhl,

und wir fuhren zur Rennbahn.

Er setzte auf Platz, ich auf Sieg.

Sein Tipp war besser!

Die Ungeduldigen

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Selbst und Erkenntnis

 

Poetenleuchter

Im Laufe des Altwerdens

kommt jeder Autor

an die Kreuzung

 

wo er sich entscheiden muß

was er sein will:

Schriftsteller oder Poet

Sachbuchautor in Romanform

oder Dichter in der Kürze des Augenblicks

 

Auch ein Schnellschuß

hat seine Kunstfertigkeit

wenn er treffen soll

 

Jeder Poet

Barde

Lyriker

ist auch ein

Soldat

Jäger

und Mörder dieses

unsäglichen Augenblicks

 

 

 

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Der „Volksschädling“ Frau oder das Faschistoide am Weiblichen

Sie sind keine Buddhas und werden nie welche sein

Die Fünf Töchter Maras

Als Buddha Ananda

den Wunsch gewehrte,

ein Frauenkloster

zu gründen, gab er ihm

folgendes mit auf den Weg:

„Lieber Ananda, deine Bitte

hat schwerwiegende Folgen.

Nun wird der Dharma nicht viel

länger als 2000 Jahre überleben!“

Weil Frauen überall mitmischen, wovon sie keine Ahnung haben, aber Hollywood es so will:

Hier encore J’avais vingt ans Je caressais le temps Et jouais de la vie Comme on joue de l’amour Et je vivais la nuit Sans compter sur mes jours Qui fuyaient dans le temps J’ai fait tant de projets Qui sont restés en l’air J’ai fondé tant d’espoirs Qui se sont envolés Que je reste perdu Ne sachant où aller Les yeux cherchant le ciel Mais le cœur mis en terre Hier encore J’avais vingt ans Je gaspillais le temps En croyant l’arrêter Et pour le retenir Même le devancer Je n’ai fait que courir Et me suis essoufflé Ignorant le passé Conjuguant au futur Je précédais de moi Toute conversation Et donnais mon avis Que je voulais le bon Pour critiquer le monde Avec désinvolture Hier encore J’avais vingt ans Mais j’ai perdu mon temps A faire des folies Qui ne me laissent au fond Rien de vraiment précis Que quelques rides au front Et la peur de l’ennui Car mes amours sont mortes Avant que d’exister Mes amis sont partis Et ne reviendront pas Par ma faute j’ai fait Le vide autour de moi Et j’ai gâché ma vie Et mes jeunes années Du meilleur et du pire En jetant le meilleur J’ai figé mes sourires Et j’ai glacé mes pleurs Où sont-ils à présent A présent mes vingt ans?

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Ange(m)e(r)kelt: Eine Entristin beugt vor

„Wer die Ursache für Schwierigkeiten und Widrigkeiten vor allem und zuerst beim Staat und den sogenannten Eliten sucht, denen man sowieso nichts glauben könne und die dem Einzelnen irgendwie nur im Wege sind…..Setzte sich ein solches Denken durch, führte das ins Elend.“

 

 

Die Meierei

Nach oben kommen nur die,

die eingebunden sind,

in die Netzwerke der Macht.

 

Nenn‘

es Vitamin B,

silberner Löffel,

Gnade der richtigen Geburt,

das Erbe der Vorfahren…

das Sprungbrett Familie zählt!

 

Ich werde solange

auf den Staat und seine Eliten

scheißen, bis wir zusammen

im Elend untergehen,

denn im Elend lebe ich schon

länger, als diese Mischpoke

denken kann!

Ich gedenke meinem Lehrer:

 

„Wer will // daß die Welt // so bleibt // wie sie ist // der will nicht // daß sie bleibt“
„Zu sagen // »Hier herrscht Freiheit« // ist immer // ein Irrtum // oder auch // eine Lüge: // Freiheit herrscht nicht“ Erich Fried

 

 

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Verschwörungskompott

Aluwut (Rainbow Warrior)

Dallas

Kuba

Schweinebucht

Scuba

Klimawandel

Meteorentod

Bikini

Muruoa

Nowaja Semlja

Napalm

Agent Orange

Hiroshima

Cola Light

Weihnachtsmann

WTC7

Ragnarök

Marsrover

Exoplaneten

Schwarze Löcher

Superhelden

Auschwitz

Waldsterben

Meeressterben

Heringsbändiger

Mitleid

Hochstand

Gnadenschuß…

Kalis Yoni schruppt den Lingam ab…

in Epidemien

und streckt die Zunge raus

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Liebe, wozu? Auf dem Weg nach Shiloh… CivilWar I

Liebe in Corinth-Motel

(sich schön-trinken)

Kein Sonderangebot.

Nicht Wertbeständig.

Geringe Halbwertzeit.

Kostenaufwendig.

 

Ungelenk!

Spastisch!

Unspektakulär!

Kraftvergeudend!

Zeitaufwendig!

 

Aber alle wollen es?

Wieso?

So etwas unseriöses,

an das nur Säufer Worte

und Barden Töne verlieren?

 

Was soll der Scheiß?

Unbelehrbar?

Vergesslichkeit?

Hormonelle Dysbalance?

Wow-Farben mit Knalleffekt

in psychedelischer Selbstberauschung?

 

Ich wechsel‘ morgen den kaputten

Reifen und fahr‘ weiter.

Ihr hinterlass‘ ich dann ein

beflecktes Bettuch

und 10 Lincolns.

 

Überall verbrannte Betten

und vollgepisste Särge.

Fickt Euch, Ihr paarungswilliges

Frischfleisch.

Mein Hund wartet.

 

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I ROB YOU ODD

Without pause

Only few years!

 

You’ll know it when it happens.

 

There’ll be no work.

There’ll be no pain.

What’s it all about then?

Are we complete?

We’re nearly there?

We are done here!

Good riddance to us!

 

 

 

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Instrumentalisiert

Unsere Kinder

Es gibt eine Form

des Kindesmißbrauchs,

die wird nicht bestraft,

davon redet keine Sau!

 

Sie ist latent,

schleichend,

digital,

phänomenal…

 

Und alle glauben,

es wäre Liebe…

 

Liebe für den verbliebenden

Rest der Vermögen

der Armen.

 

Komm‘, Du Hurenperle,

und hol‘ Dir meine

letzten Schillinge!

Wie Kevin Kühnert und Sarah Wagenknecht Kinder respektvoll instrumentalisieren wollen:

Je älter der Mißbrauch, desto heiliger.

Voltaire (1694 – 1778)

Wie der PR-Clown in Trumps Spiegelungsfalle trat!

US-Präsident Donald Trump hat die aufgeputschte emotionale Rede der jungen Klimaagitatorin Greta Thunberg vor der UN in New York auf gerissene Weise kommentiert. „Sie wirkt wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut. So schön zu sehen!“, schrieb Trump in der Nacht zum Dienstag auf Twitter.

Die 16-jährige Schwedin änderte daraufhin notgedrungen ihre entlarvende Selbstbeschreibung bei Twitter. „Ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut“, war am Dienstag als Biografie auf ihrem Twitter-Profil zu lesen.

„Wie konntet Ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit Euren leeren Worten?“, rief die autistische und schmerzbefreite Schwedin den Mächtigen dieser Welt entgegen.

„Menschen leiden, Menschen sterben, ganze Ökosysteme brechen zusammen. Wir stehen am Anfang eines Massenaussterbens und alles, worüber Ihr reden könnt, ist Geld und die Märchen von einem für immer anhaltenden wirtschaftlichen Wachstum.“ Den Politikern warf sie vor: „Sie lassen uns im Stich! Aber die jungen Leute beginnen, Ihren Verrat zu durchschauen.“

Man glaubte, nach ihrem überbordenden Auftritt, sie käme direkt aus dem Herz der Finsternis im Kongo und wäre nicht wohlbehütet in einer Upper-Class- Familie im Überfluss-Land Schweden groß geworden.

 

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