Alltagsgedichte XIII

Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes sind viele Tierheime in Deutschland zurzeit überlastet. Das Tierheim in Berlin und das in Nürnberg nehmen schon gar keine neuen Tiere mehr auf. Grund dafür sind sogenannte „Pandemie“-Tiere, also Haustiere, die während der Corona-Lockdowns angeschafft wurden.

Alltagsempörung auf vier Pfoten (Saporischschja, Baby!)

Man muß nicht jede Art von Tier lieben, um dem Leben Respekt zu erweisen, aber man muß das Leben lieben, um jedem Lebewesen Respekt zu zollen!

Ralph Waldo Emerson: Conduct Of Life (1860)

Sich nicht impfenlassen wollen

und den Lockdown

umgehen

und das auf

Kosten von Tierseelen?

Ich hab die

Deutschen

so sehr satt,

dass ich Ihnen

den Krieg vor die

Haustür wünsche

und der Arsch soll

ihnen im Winter

abfrieren.

Was tun wir nicht

unseren Mitgeschöpfen

an!

Anstatt das Wunder

des Lebens zu feiern,

in jedem Tier

und Lebewesen,

egal ob Alge

oder Bakterium

oder Baby,

tretten wir dem

Leben mit Sauffen

und Rauffen

und kostenlosem

Rumgeficke in den

Arsch!

Wir instrumentalisieren

alles und jeden für unsere

Interessen; machen

wir alles platt im Namen

der Heiterkeit?

Wir mißbrauchen

unsere eigenen

Kinder, und wir

stecken die Welt

in Brand,

nur um zu beweisen,

wer der bösere ist?

Man, Artgenosse,

wenn ich jetzt

die Macht hätte,

würde ich

auf den Knopf

drücken,

wenn die

Mitgeschöpfe

nicht mitleiden müßten,

unter meiner

empörten Hybris!

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Eingeordnet unter Allgemein, Tierliebe

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