Der #Gewaltmonopolist schlägt wieder zu oder gegen was anarchistische #Kommunisten seit 175 Jahren kämpfen! Das paranormale #Breitscheidplatz #Phänomen #Todesstrafe

Folgt hieraus, daß ich jede Autorität verwerfe? Dieser Gedanke liegt mir fern. Wenn es sich um Stiefel handelt, wende ich mich an die Autorität des Schusters; handelt es sich um ein Haus, einen Kanal oder eine Eisenbahn, so befrage ich die Autorität des Architekten oder des Ingenieurs. […] Aber ich erkenne keine unfehlbare Autorität an, selbst nicht in ganz speziellen Fragen; folglich, welche Achtung ich auch immer für die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit einer Person habe, setze ich in niemanden unbedingten Glauben. Ein solcher Glaube wäre verhängnisvoll für meine Vernunft, meine Freiheit und den Erfolg meines Unternehmens, er würde mich sofort in einen dummen Sklaven und ein Werkzeug des Willens und der Interessen anderer verwandeln. Wenn ich mich vor der Autorität von Spezialisten beuge und bereit bin, ihren Angaben und selbst ihrer Leitung in gewissem Grade und, solange es mir notwendig erscheint, zu folgen, tue ich das, weil diese Autorität mir von niemand aufgezwungen ist, nicht von den Menschen und nicht von Gott. […] Ich neige mich vor der Autorität von Spezialisten, weil sie mir von meiner eigenen Vernunft auferlegt wird. Ich bin mir bewußt, daß ich nur einen sehr kleinen Teil der menschlichen Wissenschaft in allen Einzelheiten und positiven Entwicklungen umfassen kann. Die größte Intelligenz genügt nicht, alles zu umfassen. Daraus folgt für die Wissenschaft wie für die Industrie die Notwendigkeit der Arbeitsteilung und Vereinigung. Ich empfange und ich gebe, so ist das menschliche Leben. Jeder ist abwechselnd leitende Autorität oder Geleiteter. Es gibt also keine stetige und feststehende Autorität, sondern einen beständigen Wechsel von gegenseitiger Autorität und Unterordnung, die vorübergehend und vor allem freiwillig ist.“
– Michail Bakunin: Gott und der Staat.
„Die Macht ist nicht etwas, was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht.“ – Michel Foucault: Sexualität und Wahrheit. Der Wille zum Wissen. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 1983

Amok = psychisch krank / Terror = politisch motiviert (Heimspiele)

Nach dem zweiten Attentat,

fasst an selber Stelle,

werden die Rufe nach der

Todeststrafe laut;

und eigentlich ist dieser

Ruf richtig!

Denn wenn man

Militär, Paramilitär, Justiz

und den ganzen

Apparat der Gewaltmonopolisten

bejat, ja warum, konsequenter

Weise, auch nicht ihre Herrschaft

über die Art und Weise, wie unser

Tod zu sein hat?

Von Kindesbeinen an werden

wir registriert,

katalogisiert,

eingeschuhlt,

getestet und bestimmt,

um ein guter, braver,

steuerzahlender, religiöser

Bürger zu werden,

der sein Leben in den Dienst

der Korporation Staat stellt.

Also wenn das denn so ist,

sollten die Gewaltmonopolisten

und Staatsgläubigen

auch nicht zurückschrecken,

das ganze Potential ihrer

Macht auszuschöpfen.

Genau dieses mäkelische

Prinzip des Grundkonsenses

der Scheindemokratien

wird am Ende den Konsens

für den Gewaltenstaat schliessen.

Man kann nicht immer sagen:

„Wasch mich, aber bitte mach

mich nicht nass!“

Im übrigen aber heilte mich Deutschland selbst von der philosophischen Krankheit, an der es litt; als ich mit den metaphysischen Fragen näher vertraut wurde, überzeugte ich mich ziemlich rasch von der Nichtigkeit und Eitelkeit der ganzen Methaphysik: ich suchte Leben in ihr, aber sie ist langweilig, wirkt tödlich; ich suchte Taten, sie aber ist die absolute Untätigkeit. Ich gab die Philosophie preis und ergab mich der Politik.“
– Michail Bakunin: Beichte an Zar Nikolaus I. vom Jahre 1851
„Peut-être faut-il aussi renoncer à toute une tradition qui laisse imaginer qu’il ne peut y avoir de savoir que là où sont suspendues les relations de pouvoir et que le savoir ne peut se développer que hors de ces injonctions, de ses exigences et de ses intérêts. Peut-être faut-il renoncer à croire que le pouvoir rend fou et qu’en retour la renonciation au pouvoir est une des conditions auxquelles on peut devenir savant.“ – Surveiller et punir, Michel Foucault(1975)
Nach dem tödlichen Vorfall mit einem Auto am Berliner Breitscheidplatz schweben nach Polizeiangaben weiterhin sechs Menschen in Lebensgefahr. Dass eine Frau ums Leben kam, war bereits bekannt; die Zahl der Verletzten liegt nach aktuellen Angaben bei 29. Dazu zählen auch Menschen, die unter Schock stehen. Die Gesamtzahl der Verletzten war zuvor unklar gewesen.

Ermittlungen zu der Tat laufen in alle Richtungen weiter, wie die Polizei mitteilte. Der Tatverdächtige befindet sich demnach in Gewahrsam. Nach Informationen von ZEIT ONLINE schweigt der Tatverdächtige derzeit in der Vernehmung. Im Laufe des Tages soll er einem Richter vorgeführt werden, der über eine Untersuchungshaft entscheidet.

Der 29-jährige Tatverdächtige hatte in der Vergangenheit offenbar psychische Probleme. Er sei bei der Polizei mehrfach aufgefallen, es habe Ermittlungen wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Beleidigung gegeben, sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD). Nach Informationen von ZEIT ONLINE war der Tatverdächtige zuletzt im Jahr 2013 in Berlin polizeilich auffällig geworden. Demnach gab es damals schon die Vermutung, dass er psychisch instabil sein könnte.

Auch Spranger bewertete nach derzeitigem Stand „das gestrige Geschehen als einen Amoklauf einer psychisch beeinträchtigten Person“. Die genauen Umstände müssten im Rahmen der laufenden Ermittlungen noch geklärt werden.

Über politische und extremistische Taten sei nichts bekannt, sagte Spranger. „Auch im Zusammenhang mit verfassungsfeindlichen Bestrebungen ist der Tatverdächtige bisher nicht aufgefallen.“ Im Auto sei kein Bekennerschreiben, aber Plakate gefunden worden. „Ob und inwieweit diese im Zusammenhang mit der Tat stehen, ist auch Gegenstand der Ermittlungen.“ Die Polizei habe am Mittwochabend die Wohnung des Mannes durchsucht; Handy und Computer würden intensiv untersucht, sagte die Innensenatorin. (Reuters)

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