Wie schmeckt #Chemo? Wie #Amaretto! (Die Idee der Triage in einer Medizin der Versuchskaninchen.)

Für die Lebensweise der Deutschen würden im Weltmaßstab 2,9 Erden benötigt
Würde zum Beispiel jeder Mensch so viele Ressourcen wie die Einwohner von Kanada, Luxemburg und den USA verbrauchen, wären mindestens fünf Erden erforderlich, teilte Unicef in Köln mit. Auch in Deutschland sei der Ressourcenverbrauch zu hoch: Für die Lebensweise der Deutschen würden im Weltmaßstab 2,9 Erden benötigt.
Für den Unicef-Bericht wurden Daten aus 39 Ländern der OECD und der Europäischen Union erhoben. Den Forschern ging es darum, herauszufinden, wie gut es den jeweiligen Ländern gelingt, eine gesunde, kindgerechte Umgebung zu schaffen. Gleichzeitig wurde aber auch der dazugehörige ökologische Fußabdruck überprüft, etwa der Anteil des Landes am Klimawandel, der Ressourcenverbrauch und die Produktion von Elektroschrott.

Schuld an allem ist nur der Krieg (Triage im Arsch – persönliche Ansichten eines Krebskranken)

Ich liebe es, wenn

Menschen sich

auf das Notwehrrecht

berufen.

In der Chemo

gibt es keine

Notwehr.

Die Haut fällt

ab,

der Blick trübt

ein und der

Geschmack

von bitteren Mandeln

irrtiert das

Erleben:

Es stirbt sich

im Krieg,

wie in der

Chemo nur als

hilfloses Opfer.

Niemand

will Krieger,

Verbrecher

oder Held sein.

Alle wollen nur

gut und krank sein…

altes morsches Holz,

das fällt,

soll man stossen!

Ob koloniale

Nachkriegswehen

vitale Interessen

auf unangreifbare

Zugänge zur Welt

erklären, schwappt

eher im Beutel

am oberen Ende

des Tropfes!

Nur langsam

blättert die

Haut von

den schruntigen

Lippen.

Küß den Tod,

mein Schatz!

Der Philosoph Peter Sloterdijk (74) wirbt für ein anderes Verständnis des Krieges in der Ukraine. Es handle sich um eine Art „Entkolonialisierungskrise“, sagte der Autor dem Portal „The Pioneer“ in einem Podcast mit Gabor Steingart. „Wir haben in Osteuropa nach dem Zerfall der Sowjetunion immer geglaubt, wir hätten bloß die Zersetzung eines ideologischen Konstrukts erlebt. In Wahrheit haben wir die Zersetzung eines Imperiums gesehen. Man muss nach Afrika schauen, um zu sehen, was da geschehen ist.“

Vergleichbar sei das in etwa mit den Geschehnissen der Entkolonialisierungskriege der Westeuropäer etwa auf afrikanischem Boden oder in Vietnam, führte Sloterdijk („Kritik der zynischen Vernunft“, „Wer noch kein Grau gedacht hat: Eine Farbenlehre“) aus.
Der Algerienkrieg sei dem Ukrainekonflikt strukturell ähnlich, meinte Sloterdijk. „Denn damals wollten sehr viele Algerier-Franzosen nicht in einem selbstständigen Staat Algerien leben, sondern die Bindung an das Mutterland aufrechterhalten. Das sind Figuren, die analog zu den pro-russischen Kämpfern in Luhansk und im Donbass seit einem Jahrzehnt ihre Position einnehmen. Nur ist halt leider Putin kein de Gaulle. Der hat irgendwann verstanden, dass er die Algerier von der Leine lassen muss und dass er den Ärger mit den Franzosen von dort durchstehen muss. Das hat Frankreich jahrelang destabilisiert, aber es war unumgänglich.“

Sloterdijk sieht beim russischen Präsidenten Wladimir Putin (69) außerdem den Geist des russischen Revolutionärs und Politikers Lenin nachwirken. „In Putin steckt die leninistische Idee, dass es in der russischen Revolution keinen Thermidor geben darf, das heißt keine bürgerliche Gegenrevolution“, sagte Sloterdijk. „Das war Lenins große Intuition, als er dozierte: Wir brauchen die Partei als Kopf der Gesellschaft, als kollektives Intelligenzorgan, aber wir brauchen neben der Partei einen schlagkräftigen Geheimdienst. Und die eigentliche Schöpfung, die aus der sogenannten Russischen Revolution hervorgegangen ist, ist die Gleichsetzung eines geheimdienstlichen Unternehmens, eines Komplotts mit dem ganzen Staatswesen.“ Es gehe deshalb immer darum, „gefährliche Dissidenten zu eliminieren, mit beliebigen Mitteln“. (dpa)

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