Ein Leben ohne Sorgen, ist wie eine Falte ohne Boden: Wenn ein #Rubinring ins #Wasser fällt und #Gollum ihn findet. #Tatorte

Zwei Münchner stoßen mit ihrem Luxusboot nachts auf dem Gardasee mit dem Boot eines italienischen Pärchens zusammen. Das Pärchen stirbt. Jetzt wurden die beiden Männer verurteilt. Die Urteilsverkündigung im Saal 0.25 des Brescianer Gerichtspalasts dauerte nur wenige Minuten.
Zwei Deutsche hatten letztes Jahr auf dem Gardasee ein Pärchen mit ihren Boot überfahren.
Nun hat der Vater eines der Opfer von seinem ersten Treffen mit einem der Verurteilten gesprochen.
„Für mich ist er kein böses Wesen, wie er vielleicht in Deutschland gesehen wird.“
Nach dem tödlichen Bootsunfall auf dem Gardasee im vergangenen Jahr hat einer der beiden verurteilten Deutschen den Vater des toten Umberto Garzarella besucht. „Ich muss vorsichtig sein, was ich sage, weil ich von allen für dieses Treffen kritisiert wurde“, sagte Enzo Garzarella im Interview der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ . Der 53-Jährige Manager aus München kam ihm zufolge mit seiner Frau und einem Übersetzer an das Grab seines Sohnes. Sie hätten weiße Rosen und Zeichnungen seiner Kinder mitgebracht. „In jedem Fall fand ich die Geste schön. Sein Freund hat das zum Beispiel nicht gemacht“, erklärte der Vater.

Die Metapher des Flusses bei Hesse

Das Wasser ist kalt.

Der Gardasee heizt

sich im Frühjahr nicht

so schnell auf.

.

Seit die zwei

Deutschen für

ihre Wahnsinnstötung

verurteilt wurden,

fahren die Boote jetzt

langsamer

aus dem Hafen.

Überall sind Übergänge,

aber man findet keine

andere Seite.

Schatten an Schatten.

Leere Blumenkästen.

Gefaltete Sonnenschirme.

Die Ganzheit des Sees

läßt die Frage nach

Ostufer oder Westufer

verebben.

Es spiegeln sich auf

seiner Oberfläche

Himmel, Wälder, Berge,

machmal ein Gebäude,

selten ein Liebespaar,

ein paar Migranten,

oft Caravans.

Die Luft schmeckt

muffig, senfig.

Der See bekommt

zu wenig

Sauerstoff

und verstirbt allmählich,

lautlos, an Algen.

Ich lese Siddharta

und Steppenwolf.

Ich weiß,

dass die PO-Ebene

verdursten wird

und dann werden sie

den See noch mehr

mißbrauchen, als ohnehin

schon: Einen Menschengeschlecht

fließt dahin, ins Leere!

Ich höre lautes Geknacke:

Die Motoren spucken

vom zu langen Stehen

im Winter;

schlechte Wartung.

Einige versiegeln

ihre Planken.

Ohne Menschen

könnte dieser

See so schön sein;

und niemand könnte

ihn würdigen!

Mehr als ein Jahr nach dem tödlichen Motorbootunfall auf dem Gardasee ist der zu einer Haftstrafe verurteilte deutsche Lenker des Bootes laut italienischen Medien vorerst wieder auf freiem Fuß.
Der Münchner wurde bereits am 18. Juli aus dem Hausarrest entlassen, wie unter anderem die Zeitungen „Corriere della Sera“ und „Brescia Oggi“ am Freitag meldeten. Der Mann hatte in der Nacht des 19. Juni 2021 mit einem Boot zwei Italiener überfahren und getötet.
Ein Gericht in der norditalienischen Stadt Brescia verurteilte ihn im März zu vier Jahren und sechs Monaten Haft. Sein Freund, der ebenfalls auf dem Boot war, bekam zwei Jahre und elf Monate. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Die Verteidigung kündigte bereits Berufung an, auch die Staatsanwaltschaft erwägt dies.
Weder das Gericht noch die Verteidiger des Münchners äußerten sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur vom Freitag.
Der Mann aus Bayern konnte nach knapp einem Jahr zwar den Hausarrest verlassen. Die Auflage ist laut der Medienberichte aber, dass er nicht mehr an den Gardasee komme. Das Gericht sprach entsprechend ein Aufenthaltsverbot für die Provinzen Brescia, Verona und Trient aus, in denen der beliebte Urlaubssee in Norditalien liegt. Ob der Mann nach Deutschland zurückkehren konnte, wurde zunächst nicht bekannt.
In der Juni-Nacht 2021 waren Umberto Garzarella und Greta Nedrotti gestorben, als ihr Holzboot vom dem Luxus-Schnellboot der zwei Deutschen frontal gerammt worden war. Die beiden Touristen waren betrunken. Sie gaben im Prozess an, die Kollision nicht bemerkt zu haben. Sie seien von Treibgut ausgegangen. Das Gericht glaubte ihnen, sprach sie aber dennoch wegen fahrlässiger Tötung schuldig.
„Für mich ändert es nichts, ob er unter Hausarrest steht oder frei ist“, sagte der Vater von Garzarella der Nachrichtenagentur Ansa am Freitag. Kein Urteil sei angemessen für das Leid, das er und die Eltern von Greta erleben müssten. „Ich bin innerlich gestorben.“ Die Hinterbliebenen hatten sich zum Prozessbeginn mit der Versicherung des Beifahrers, dem das Boot gehört, auf ein Schmerzensgeld geeinigt.
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