#KriegaussystemtherapeutischerSicht: Ein Konflikt der im Tod endet. „Kapitulieren heisst: Ich akzeptiere die Bedingungen zwischen einem Verlierer und einem Sieger.“ Prof. Fritz B. Simon

Sorry, aber so einfach funktionierts dann doch nicht! „Wir sind ein Volk“ ist doch nicht die wichtige Metapher und Begründung für diesen Krieg, sondern das Interesse „Ich habe Gefallen an Deinen Ressourcen“ ! Es geht im Krieg fast immer um Räume oder Rohstoffe, sogar, wenn dieser Stoff nur Sand wäre! Herr Simon, Sie machen es sich zu einfach und dehnen Watzlawicks Symmetriebegriff zu weit aus. Psychopathologisch ist am Krieg erst mal gar nichts, wenn es nur ums Überleben oder die Hegemonie aufgrund begrenzter Ressourcen/Räume geht. Teilen und Verteilen ist nur bedingt sinnvolll möglich, es sei denn, man glaubt das Wunder der Bergpredigt und könnte unter 5000 Menschen 5 Brote und zwei Fische wundersam vermehren und verteilen. In Wahrheit sind Sie ein Protestant, oder? Ressourcen sind begrenzt. Darum wies der „Club of Rome“ in „„Limits to Growth“ hin, dass der moderne Krieg ein verdeckter Ausrottungskrieg um Ressourcen sein wird, d.h., erst die Spekulation im kapitalistischen, börsianischen, unternehmerischen Sinne um Ressourcen/Räume führt zu „Werbungskonflikten bzw. Beziehungskonflikten“.
Na, wem gehörte denn nun ihrer Meinung nach die „Neue Welt“, den alteingesessen Natives oder den Neuankömmlingen mit den Waffen aus der „Alten Welt“? Welches Recht gilt? Tauschrecht,Handelsrecht (wenn ja, welches?), Hausrecht, Geburtsrecht, Clanrecht, Staatsrecht, Naturrecht, Faustrecht, das Recht des Zuerstdagewesenen? Werden wir, in anderen Welten, uns genauso verhalten, wenn wir dann mit der Armada unserer Generationenraumschiffe dort hingelangen, wo andere seit Äonen siedeln? Genau diesem Konflikt gehen Sie, Herr Simon, aus dem Weg, weil Sie allzugerne die Wahrheit über Kapitalismus und Psychoanalyse unter den Tisch fallen lassen, als Unternehmensberater der Konzerne. Ich antworte Ihnen hier mit Freud ( auch wenn ihnen „Totem und Tabu“ nicht passt): „Der Mensch ist so armselig, wenn er nichts will, als am Leben bleiben.“ Ernst und Lucie Freud (Hrsg.): Sigmund Freud, Briefe 1873-1939. Zweite, erweiterte Auflage, Frankfurt/Main: 1968, S. 174, 14.8. 1885, an Martha Bernays
Und Bitte, Herr Simon, im Sinne des Entrismus der Trotzkisten sind die Chinesen die letzten, die Neutralität versprechen!!! Aber interessant, wie sehr Sie glauben, dass der Westen weder therapeutisch, noch neutralitätsmässig die richtige Adresse wäre!!!! Erdogan vielleicht? (Ein Internet-Kommentar)








Jede Beziehung strebt Symmetrie an

Die Welt ist klein,

der Boden ist knapp

und unsere Nachbarn

sind nicht die Klügsten!

Diese einfache Antwort

Oda Nobunagas

auf die Frage eines

Gefolgsmannes,

warum Krieg,

hat bis heute seine

tiefe Bedeutung

nicht verloren.

Nur Idioten der

Nächstenliebe,

die, wenn es um die

Wurst geht, doch

keiner einhalten wird,

sehen im Krieg

einen

Beziehungskonflikt

oder

verschmähte Liebe!

Sicherlich gab

es den Versuch,

durch Heirat,

einen Krieg zu

vermeiden,

aber diese feudalistischen

Vorstellungen dynastischer

Verwandtschaftsbindungen

haben Daimyōs

sehr bald über die

Klinge springen lassen,

weit früher als das

industrielle Zeitalter

des Westens

und seine yellow press!

Der Einfluss

und die Chance

auf Vergrößerung

läuft einem

einfachen evolutionären

Prinzip hinterher:

Wie erhalte ich lange

genug das Leben

meiner Gruppe

und meinen Platz

als Alpha-Tier,

um letztlich Sieger

zu werden?

Wie gründet man

Dynastien oder

sichert man

Herrschaftsrechte?

Wie lange halten

die Perspektiven

der Zugehörigkeit

der Menschen und

wie verlängert man

diese Sichtweisen?

Sekigahara, Heil!

„Wenn der Kuckuck nicht singen will, töte ihn“ (Oda Nobunaga):
Aus der japanischen Popkultur ist Oda Nobunaga gar nicht mehr wegzudenken. Ob als Held einer Fernsehsendung, als Antagonist in einem Anime oder sogar Herzblatt in einem sog. „Otome Game“ (beliebte Dating Games für junge Frauen) findet Nobunaga bis heute seinen Weg in Geschichten und Legenden. Sein Ruf als „Dämonenkönig” dürfte allerdings am weitesten verbreitet sein. Diese Bezeichnung wird auf einen Briefaustausch mit Takeda Shingen zurückgeführt, bei dem Nobunaga für die Abschlachtung der Mönche beim Hiei-Tempel im Jahre 1571 an den Pranger gestellt wurde. Nobunaga bezeichnete sich als „Zerstörer des Buddhismus” und hinterließ die Unterschrift „Der Große Teufel des Sechsten Himmels”.

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