Die preussisch-protestantische Jüdin oder Das weiße Band von #MichaelHaneke #TwitterWahn

„Gehe ich mit – unter der Bedingung, dass wir dann aber alles machen müssen, was ökonomisch für uns als eines der mächtigsten ökonomischen Länder der Welt zur Verfügung steht, um zumindest diesen Krieg nicht mitzufinanzieren.“ (Weisband bei Will)…“Ich verstehe die internen Logiken aller dieser Prozesse. Ich verstehe, dass wir alles tun, was wir können, um die Ukraine zu unterstützen, solange uns das militärisch nicht gefährdet, solange uns das wirtschaftlich nicht gefährdet, solange es keine Unannehmlichkeiten bereitet und so lange wir keine Arbeitslosen haben. Diese Menschen sind genauso real wie die Menschen hier. Die sterben gerade. Ich glaube, wir brauchen eine neue Sicherheitsordnung für die Welt. Das im Moment ist sehr frustrierend.“

Kindergeschichten

Seit fast 2 Jahren mehrt sie sich

auf twitter aus,

über ihren Burnrnout und

ihre Probleme

bei der Kindererziehung.

Sie langweilt sich

und ihr Publikum,

der Nerd,

mit der postnatalen

Depression, die nicht

behandelt,

sondern transparent

umgedeutet wird:

Sie brach in einer

Talkshow (die sie gern

und häufig besucht)

einfach so zusammen:

ME/CFS diagnostizierte man

ihr, weil ihr andere

Diagnosen zu profan waren.

Überall erzählt sie,

wie ein Programm,

das in einer Routine

sich aufgehängt hat:

„Ich kann nicht mehr voll laden,

ich habe einen kaputten Akku.

Bin laden! Putt! Putt! Putt!“

Akku kaputt, nicht laden.

Nicht laden, Akku kaputt.

Kaputt, kaputt, kaputt…

Aber sie rafft sich immer

wieder mit ihrer

Stytlistin auf, um nimmer

müde zu berichten,

dass es die Ukraine nicht

mehr geben wird.

Das tat sie, als Janukowitsch

floh, als die Toten auf

dem Maidan von den Bäumen fielen,

als die Krim heim ins Reich

geholt wurde oder jetzt,

da Putin der NATO den Stinkefinger zeigt.

Kaputt, alles kaputt, bald nicht mehr

da, kaputt, gibts bald nicht mehr…

Unsere Marina

ist ein ganz besonderes Kind!

Ihre Haartracht würde

Timoschenko geradezu Freude

bereiten: Ich würde

ihr ja den Tschub abschneiden

und das Kassandra-Bürzel kürzen,

mit dem sie den Widerstandstod

der jungen Männer rechtfertigt!

1987 wird Marina Weisband in Kiew geboren. 1994 kommt sie mit ihre Familie als Kontingentflüchtling nach Deutschland. Weisband studiert Psychologie und tritt 2009 der Piratenpartei bei. 2011 bis 2012 ist sie deren politische Geschäftsführerin. Seit 2014 leitet Weisband das schulische Demokratieprojekt Aula. Sie ist Co-Vorsitzende des digitalpolitischen Vereins D64 und berät seit 2018 die Grünen zu netzpolitischen Themen.
Die Erkrankung
Im Oktober 2021 macht Weisband per Twitter bekannt, dass sie an ME/CFS erkrankt ist, eine bis heute kaum erforschte, schwere neuroimmunologische Erkrankung, von der in Deutschland geschätzt 250.000 Menschen betroffen sind. Auch ein Teil der Long-Covid-Patient:innen entwickelt ME/CFS. Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung wird die Erforschung und eine bedarfsgerechte Versorgung der Erkrankten erstmals erwähnt – auch infolge einer Petition von Betroffenen und Unterstützer:innen.
Wenn ein „Kümmeltürke“ sein Schulhofwissen weitergibt, um die Welt zu retten (Die Sichel und der Messerheld)
Fünf ehemalige Präsidenten des PEN-Zentrums Deutschland haben den Rücktritt des amtierenden Präsidenten Deniz Yücel gefordert.
In einem Brief an Yücel, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, begründen sie dies damit, dass sich Yücel bei der Eröffnungsveranstaltung des Literaturfestivals Lit.Cologne am vergangenen Dienstagabend für eine Flugverbotszone in der Ukraine und somit für ein direktes militärisches Eingreifen der Nato ausgesprochen habe. Die fünf ehemaligen Präsidenten sind Gert Heidenreich, Christoph Hein, Johano Strasser, Josef Haslinger und Regula Venske.
„Es geht hier nicht um Deine private Meinung“, schrieben sie Yücel. Bei der Veranstaltung in Köln habe er eindeutig als Präsident des PEN gesprochen und sei auch als solcher eingeladen worden. Mit seinen Äußerungen habe er seine Befugnisse überschritten und gegen die Charta des Internationalen PEN verstoßen, die die Mitglieder verpflichte, „mit äußerster Kraft… für das Ideal einer… in Frieden lebenden Menschheit zu wirken“.
Yücels Statements liefen hingegen darauf hinaus, „dass man ja doch mal riskieren könnte, die Nato zum direkten Kriegsteilnehmer in der Ukraine zu machen, dann werde man schon sehen, wie weit Putin sich traut“.
Yücel weist Rücktrittsforderung auf Twitter zurück
Yücel war bei der Veranstaltung in Köln von der Moderatorin Susanne Beyer gefragt worden: „Sollte der Luftraum über der Ukraine geschlossen werden?“ Darauf antwortete er: „Wäre ’ne gute Idee, oder?“ Andernfalls drohe die Zerbombung von Kiew durch die russischen Streitkräfte. „Das ist ja nicht, weil die Ukrainer so scharf darauf sind, jetzt uns auch alle in diesen Krieg einzubeziehen“, sagte Yücel.
Er wundere sich darüber, dass so viele Leute zu wissen glaubten, wie Putin reagieren würde, wenn die Nato andere Saiten aufziehe. Vom Schulhof wisse er Folgendes: „Wenn ich Sasha einen in die Fresse haue, weil ich einfach mich stärker fühle (…) und dann kommt Navid – er ist zwei Köpfe größer als ich – und sagt: „Lass meinen Kumpel in Ruhe, ja? Sonst kriegst du’s mit mir zu tun!“
Dann kann ich überlegen. Er muss natürlich das Risiko eingehen, dass ich ’n bisschen irre bin und ihm ein Klappmesser irgendwo reinsteche. Aber ich muss überlegen: „Der ist zwei Köpfe größer als ich und doppelt so breit – geh ich mit ihm das wirklich ein?“ Ich weiß nicht, wie Putin darauf reagieren würde.“
Die ehemalige EKD-Vorsitzende Margot Käßmann hat die Friedensdemonstrationen zu Ostern verteidigt.
Es sei nicht gerecht, Menschen, die sich seit Jahrzehnten für Frieden einsetzten, vorzuwerfen sie, sie stünden auf der Seite Russlands, sagte die Theologin am Samstag im Gespräch mit dem Sender NDR Info. Mehr Waffenlieferungen würden auch aus ihrer Sicht nicht zu einem Ende des Krieges führen. Im Gegenteil: Er könnte sogar weiter eskalieren.
„Wann wird definiert, dass jemand Kriegspartei ist? Wenn eigene Soldaten dort tätig sind? Oder wenn eigene Waffen dort eingesetzt werden? Die größte Gefahr ist im Moment doch, dass dieser Konflikt so eskaliert, dass Nato-Staaten tatsächlich Kriegspartei werden und dann muss ich sagen, ist die Angst in der Tat berechtigt“, sagte Käßmann. Ein solcher Krieg würde wahrscheinlich zum Einsatz von Atomwaffen führen.
Stattdessen müsste mehr Druck auf zivilgesellschaftliche Organisationen in Russland ausgeübt werden. „Wir wissen inzwischen, dass viele russisch-orthodoxe Priester tatsächlich sich gegen den Krieg wenden. Ich bin auch dagegen, Städtepartnerschaften aufzukündigen mit russischen Städten. Sondern dafür, diesen Gesprächsfaden massiv zu nutzen, um Einfluss zu nehmen“, sagte Käßmann.
Nochmal: Im russischen Fernsehen wird das völlig offen so kommuniziert: „Die Ukraine ist nur ein Zwischenschritt in der Wahrung unserer sicherheitspolitischen Interessen in der Welt.“ Wir müssen einfach lernen, Diktatoren zu glauben, wenn sie so etwas sagen. Das heißt: Putin wird in Moldawien einmarschieren, er wird in Georgien einmarschieren. Dann werden grüne Männer, die offiziell nicht zu Russland gehören, aber tatsächlich natürlich schon, in Polen und im Baltikum stehen. Dann wird es Cyberangriffe geben auf europäische Infrastruktur, die NATO wird sich streiten, ob das schon kriegerische Handlungen sind, wird schließlich beschließen, dass es noch keine kriegerischen Handlungen sind, denn sonst müsste man ja Krieg führen gegen Russland. Diesen ganzen Spielplan sehe ich schon vor mir, und er wird uns so unendlich viel mehr kosten. (Weisband auf NTV)
Ukrainische Männer dürfen nicht fliehen, sie werden an der Ausreise gehindert. Sie sind zum Kämpfen und als Schlachtvieh da! Was für ein NATO-PAYGAP-Schnäppchen! Und Femen ruft zur Gleichberechtigung auf?

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