Wenn die #Medienfront bröckelt oder #Cicero #AlteHorrorszenarien #Furinspaltstelle

Stammt das Coronavirus aus dem Labor? – „Herr Drosten hat Politik und Medien in die Irre geführt“
Sehr vieles spricht dafür, dass das Virus Sars-CoV-2 in einem Labor entstanden ist. Dennoch wurde diese These von führenden Virologen als Verschwörungstheorie abgetan. Doch geleakte E-Mails des amerikanischen Chef-Immunologen Anthony Fauci zeigen, dass die Laborherkunft gezielt vertuscht werden sollte. An dieser Vertuschungsaktion waren internationale Experten beteiligt – darunter auch Christian Drosten. (Quelle Cicero)
Eine Expertengruppe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) war in einem Bericht zur Herkunft des Coronavirus zu dem Schluss gekommen, die Theorie, das Virus könne mit einem Labor-Vorfall zu tun haben und sei somit künstlichen Ursprungs, sei „extrem unwahrscheinlich“.
Wiesendanger, der an der Universität Hamburg arbeitet, vertritt schon länger eine gegensätzliche Position. Vor rund einem Jahr sorgte er mit einer Untersuchung für Schlagzeilen, in der er zum Ergebnis kam, dass sowohl Zahl als auch Qualität der Indizien für einen Labor-Unfall am virologischen Institut der Stadt Wuhan als Ursache der Pandemie sprächen. In der Kritik stand nicht zuletzt die Methodik der Arbeit – als Quellen nutzte er beispielsweise auch Youtube-Videos.
Die „Cicero“-Redaktion reagierte zunächst ihrerseits mit einem Tweet auf Drostens Kritik. „Wir halten die Kategorisierung unseres Gesprächspartners als „Extremcharakter“ in diesem Kontext für nicht weiterführend“, hieß es. Man biete an, ein Streitgespräch zwischen Wiesendanger und Drosten zu organisieren und zu dokumentieren.
(Quelle: dpa)

Wenn es leise durch die Gassen weht

Geschäftsmodelle können Unfälle werden

und aus Unfällen

kann man Geschäftsmodelle bauen.

Ich sehe immer noch Charlston Heston

als Omega-Man seine

Festung schützen,

oder war es doch Will Smith

als The Legend?

Nein, Vincent Price

in „the last man on earth“?

Aus der ersten Version

entwickelt man

die zweite verbesserte…usw…usf

So hat man ein

unendlich weites Feld

von Deals und Gegendeals…

und leise weht der Wind

durch die Gasse,

in der Mr. Hyde

Ausschau hält!

Herby und seine Kollegen kommen in ihrem Papier zu dem Schluss, dass staatlich geregelte Maßnahmen weltweit im Vergleich zu Empfehlungen und freiwilligen Verhaltensänderungen der Bevölkerung kaum Effekt gehabt hätten: In der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 sei aus den untersuchten Studien herauszulesen, dass die COVID-Todesrate durch verordnete Regelungen um nur 0,2 Prozent gesenkt worden sei.

Herby erklärt konkret: „Es gab insgesamt ungefähr 300.000 COVID-19-Tote in Europa und den USA während der ersten Welle mit Lockdowns“, schreibt er auf Twitter. „Ohne Lockdowns wären es nach wissenschaftlichen Schätzungen 300 601 gewesen.“
In einem ausführlichen Artikel zur Meta-Analyse erläutert Herby, dass diese nicht zwangsläufig den Schluss zulasse, Lockdowns hätten in keinem Land der Welt etwas bewirkt. Wenn Regierungen „das richtige Timing“ für ihre Maßnahmen gefunden hätten, dann könnten die Regeln eine große Wirkung erzielt haben.
Die 0,2 Prozent beziehen sich auf alle staatlichen Maßnahmen zum Lockdown insgesamt. Einzelnen Regelungen hingegen wird in der Meta-Analyse durchaus ein deutlicher Effekt hinsichtlich der Todeszahlen zugeschrieben – etwa dem Maskentragen am Arbeitsplatz oder geschlossenen Clubs und Bars.
(Quelle dpa)
Die Furinspaltstelle von Sars-CoV-2 ist eine auffällige Stelle im Oberflächenprotein, die dem Virus hilft, Zellen der Atemwege zu befallen.
Tatsächlich sei das Einfügen einer solchen Furinspaltstelle ein „theoretisch denkbares Laborexpermient“, sagt Drosten. „Eine solche Furinspaltstelle findet man bei jener Gruppe von Coronaviren, zu der auch Sars-CoV-2 gezählt wird, eigentlich nicht – bei anderen Coronaviren aber durchaus.“ Die natürliche Diversität dieser Viren sei noch nicht gut erforscht. „Deshalb ist die Furinspaltstelle zwar auffällig, aber kein Beweis für einen nicht-natürlichen Ursprung“, betont Drosten. Dass so etwas in der Natur entstehe, hielten die Experten für vorstellbar, zumal dies bei Influenza ständig der Fall sei. Zwei weitere Auffälligkeiten seien in der Schalte zur Sprache gekommen:
Eine kurze Sequenz von Genbausteinen, die man für eine Folge von gezielter Gentechnik hätte halten können sowie die sogenannte Glykosylierung, die „den Eindruck erwecken kann, das Virus sei in Tieren gezüchtet worden und hätte sich anschließend an den Menschen angepasst“, fasst Drosten zusammen.
„Das Problem ist nur, dass die gleiche Veränderung auch auftreten kann, wenn das Virus in der Natur zwischen Tieren übertragen wird. Man könnte hier also genauso gut auch ein Argument für einen natürlichen Ursprung sehen“, beurteilt Drosten.

Weder „Ja“ noch „Nein“ zur Labor-Theorie
Das gemeinsame Fazit der Sitzung sei gewesen: „Man könne weder ,Ja‘ noch ,Nein‘ sagen zur Labor-Hypothese. Eine höhere, neutrale Stelle müsse sich um Aufklärung bemühen. Und schließlich hat sich die WHO dieser Frage angenommen und kümmert sich bis heute darum.“
Drosten geht im SZ-Interview dennoch auf neue Erkenntnisse ein, die seit der Expertenrunde gewonnen wurden, etwa „dass eben doch Tiere, die als Zwischenwirte infrage kämen, auf dem Huanan-Markt verkauft wurden. Und die frühesten Fälle scheinen doch alle in der Nähe des Marktes aufgetreten zu sein.“
Überrascht hätten ihn aber veröffentlichte Projektberichte, dass das Institut für Virologie in Wuhan – es liegt nur wenige Kilometer von dem Markt entfernt, auf dem die Pandemie begonnen haben soll – tatsächlich in einem Projekt der US-amerikanischen NGO Ecohealth Alliance sogenannte Gain-of-Function-Experimente gemacht habe: „Dabei wurden Fledermausviren mittels Gentechnik neue Spikeproteine eingebaut. Es zeigte sich, dass die so konstruierten Viren sich besser vermehren konnten. Es wurde auch bekannt, dass Pläne zum Einbau von Furinspaltstellen bestanden, aber das sollte in einem amerikanischen Labor gemacht werden, und das Projekt wurde nicht finanziert“, erklärt Drosten.
(dpa)

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