Der Ossisemitismus: Ich packe nicht weg! Ich checke ein!

Der Skandal lässt Assoziationen an das Model Gina-Lisa Lohfink aufkommen, die 2012 zwei Männer beschuldigt hatte, sie vergewaltigt zu haben, was sich im Laufe des Prozesses als Lüge entpuppte. Für den Feminismus ging das damals nach hinten los. Frauen, die Sexismus anprangerten, wurde die Glaubwürdigkeit abgesprochen. Opfern von Antisemitismus könnte es ähnlich ergehen. Zum aktuellen Stand der Ermittlungen erscheint die Causa Ofarim als komplett überflüssig. (TAZ)
Ob der Sänger nun gelogen hat oder nicht – es ist den Antisemiten egal.

Der rotlackierte Faschismus (אתה יודע, צריך לעצור אותם בהתחלה)

Als Antimperialisten

in Angola, Kongo

Mauretanien waren

sie ganz groß dabei,

den bösen Kapitalisten,

die alle natürlich Juden

waren, die Grenzen aufzuzeigen.

Ich traf diese Typen

in Kolwezi, in Entebbe,

Djibouti, im Tschad,

Somalia, Eritrea,

im Sudan, in Algerien

oder mitten in einer

der bekannten Oasen

auf der Strecke der

Yellow-Cake-Road.

Ehemalige Angehörige

der NVA oder der FAR;

Hängengebliebene auf

der Piste der Befreiungsfronten,

im Schatten eines Cafes…

Wohin willst Du?

Brauchst Du Waffen?

Brauchst Du Begleitung?

Warum bist Du eigentlich

nicht zurück in Dein Land?

Ich bin kein Sozialist,

ich bin nur Soldat.

Du bist Söldner?

Nein, Krieger!

So, so und wie

lange willst Du das

hier noch machen?

Bis die Roten weg sind!

Sonst gehe ich

nach Afghanistan

oder in den Kaschmir.

In dieser Welt laufen

noch viele Ossisemiten

umher, die immer noch

nicht mitbekommen haben,

dass der Krieg vorbei ist,

wie irgend so ein armes

japanisches Schwein,

dass sich auf Guadalcanal

noch immer im Wald

vor den Marines versteckt!

nger Gil Ofarim wehrt sich: „Werde vom Opfer zum Täter gemacht“
Kam es in einem Hotel in Leipzig gegenüber dem jüdischen Musiker Gil Ofarim tatsächlich zu einem antisemitischen Vorfall?
Ermittler werten Videoaufnahmen aus. Sie sollen Klarheit bringen.
Der Sänger wehrt sich dagegen, vom Opfer womöglich zum Täter gemacht zu werden.

Sänger Gil Ofarim hat sich zu der neuen Entwicklung nach seinen Antisemitismus-Vorwürfen gegen ein Leipziger Hotel geäußert.
„Ich wusste, was das für Wellen schlägt“, sagte er am Montag im TV-Sender Bild. „Dass ich vielleicht vom Opfer zum Täter gemacht werde und dass ich angeblich gelogen haben soll, darum habe ich mir keine Gedanken gemacht und ganz ehrlich, das hätte ich auch nicht gedacht.“
Hintergrund sind Medienberichte, wonach Überwachungsvideos möglicherweise Fragen zu dem von Ofarim geschilderten Hergang aufwerfen. Demnach soll die Kette mit dem Davidstern auf den Überwachungskameras des Hotels nicht deutlich sichtbar gewesen sein. Die Medien hatten sich auch auf Ermittlerkreise berufen.

Gil Ofarim: „Ich habe den Davidstern immer angehabt“
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft werden derzeit mehrere Videoaufnahmen ausgewertet, Angaben zum Inhalt wurden nicht gemacht. Er könne verstehen, dass es nach den Videobeweisen so aussehen würde, als hätte er den Stern nicht getragen. „Was nicht stimmt. Ich habe ihn immer angehabt.“
Ofarim hatte Anfang Oktober in einem Video berichtet, dass ihn ein Mitarbeiter von „The Westin Leipzig“ aufgefordert habe, seine Kette mit Davidstern abzunehmen. Ofarim erstattete Anzeige. Der Staatsanwaltschaft Leipzig liegen mehrere Anzeigen zu dem Vorfall vor – auch von dem beschuldigten Hotelmitarbeiter wegen Verleumdung.
Ofarim erklärte zudem bei Bild: „Ich werde nach wie vor weiter meinen Davidstern tragen. Ob unter dem T-Shirt, auf dem T-Shirt, das ist egal. Ich trage ihn immer und werde ihn weiter tragen“, sagte er.
Gil Ofarim: „Habe mich im Vergleich zu vielen Jüdinnen und Juden gewehrt“
Zu dem von ihm geschilderten Vorfall in dem Hotel sagte er: „Ich habe im Vergleich zu vielen anderen Jüdinnen und Juden den Mund aufgemacht und habe etwas gesagt und mich gewehrt.“ Er fügte hinzu: „Jeder sollte seinen Mund aufmachen. Ich würde es nochmal genauso machen.“ (dpa/hau)

שמאָק-מגן דוד

Wer es nicht erträgt, weil er nicht bevorzugt wird, sollte sich im Schützengraben hofieren lassen.

(Remarque meinte mit „hofieren“ den „Vortritt lassen“.

Erich Maria Remarque, im Interview, 1968 in Locarno.

Jeder Junge, jedes Mädchen

leisten Wehrdienst in Israel:

die Bengel 30 Monate,

die Mädels 24 Monate!

Soldaten sind in Israel

angesehen, weil sie wissen,

was Lügen und unehrenhaftes

Verhalten für Folgen

nach sich ziehen,

nicht nur für den Übeltäter,

sondern ganz besonders

für die Gemeinschaft:

Misstrauen, Verachtung,

Verlust von Freundschaft!

Manchmal gibt es gute

Gründe zu Lügen,

um jemanden zu schützen

oder den Feind zu täuschen…

Aber das macht man niemals

mit unserem Hoheitszeichen,

weder getragen, noch nicht getragen:

Shmok!

Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Der Ossisemitismus: Ich packe nicht weg! Ich checke ein!

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