Tel Hreiz: Seit 7000 Jahren steigt der Meeresspiegel

Tel Hreiz liegt vor der Carmel-Küste im Norden Israels. Die versunkene Siedlung wurde erstmals in den 1960er-Jahren als archäologische Stätte erkannt, aber zunächst nicht systematisch erkundet. Die Anlagen sind meist unter dem Meeresboden verborgen.
2012 und 2015 hätten schwere Winterstürme eine längliche Anlage aus Gesteinsbrocken am Meeresboden teilweise freigelegt. Sie befindet sich auf Meeresseite etwa drei Meter von der damaligen Siedlung entfernt, in einer Wassertiefe von drei Metern.
Forscher untersuchten die Anlage in der Folgezeit mehrfach bei Tauchgängen, fotografierten und vermaßen sie und sammelten Fundstücke ein. Dabei mussten sie schnell vorgehen, denn innerhalb weniger Tage verschwand die Anlage wieder unter Sand. Sie entdeckten bei ihren Tauchgängen Keramiken der Wadi-Rabah-Kultur, Steingeräte, menschliche Skelette sowie Überreste von Haustieren wie Schweinen, Hunden oder Rindern.

Jenseits Edens

Eine armenische Erinnerung

Hier, wo einst keine Wasser waren,

Sintfluten rissen Noahs Arche fort.

hinauf, über Wüsten, die nur Meeresgrund waren,

zu jener Gnade, die noch heute feurig „Ararat“ im Wort .

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Eine riesiger Vulkan, der nicht versank und dessen

Gipfel als Insel zur Rettung prangte,

und an dessen Gestade die Sündlosigkeit gelangte:

So stehts geschrieben, aber längst vergessen.

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Tapfer waren, zu Bibelzeiten, die Helden und Gottessöhne;

heute streitet man sich um Judaslöhne,

ob die Meere steigen oder bleiben mögen,

wo sie sind, im Totenbett!

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So schläft Skelett um Skelett

noch tausende von Jahren im Sediment,

bis die Menschheit Gottes Werk anerkennt.

Die Insel in der Flut (Gemälde 1987)

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