Die Anstalt nach der Ära Pillepalle Urban Priol

Satt von Eulenspiegeleien

Es gab einen Senator,

der hatte die Schnauze voll,

von Horaz und dessen bissigen Humor.

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Eines Nachts,

während einer Orgie,

im Hause des Senators,

der auch Horazens Mäzen war,

ließ er den garstig Witzelnden,

der besoffen in seiner Kotze

eingeschlafen war,

wie ein getötetes Widschwein, nackt,

an eine Tragestange binden,

versehen, mit einem riesigen Rettich im Arsch.

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Dann befahl er vier Sklaven, den

„Kampfhahn der Worte (Maulheld)“

bis zum Morgengrauen durch Rom zu tragen,

damit alle Welt sähe,

wie es denn um die Moral bei Horaz

stünde, der kein Pardon

mit seinen Gegnern hatte,

wenn sie fehlten.

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Und sie sollten ihn erst wieder abbinden,

wenn er, erwacht aus seinem Säuferkoma,

darum bat.

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Noch heute sagt man,

wenn man in Rom jemanden

bei einer Heuchelei erwischt,

er habe einen Rettich im Arsch!

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„Ha un ravanello nel culo!“

Die Abwrackprämie für ein auslaufendes Capriolet

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