Monatsarchiv: November 2019

Ökonomie kennt keine moralischen Grenzen, wenn es um das Höchste geht

„Wenn ich mit dem Peterspfennig in eine Waffenfabrik investiere, dann ist die Spende keine Spende.“ Papst Franziskus

Denarius Sancti Petri

Die im blutroten Scharlach, die Hure Roms,

verehrt sie,

begehrt sie.

_

Aber glaubt nicht,

dass nur ein einziger

Pfennig ihres Reichtums

nicht durch Diebstahl, Prostitution,

Korruption und Schwindel

in die Büchse der Kollekte kam.

_

Seid gläubig,

aber nicht einfältig,

und ihr werdet in Vergangeheit,

Gegenwart und Zukunft keinen

prächtigeren Ritus bekommen,

als diesen,

auch wenn Luther und das 2. Vatikanische Konzil

ihm die Hosen runterzogen

_

Gegrüßet seist du, Hure Roms, voller Pracht,
die Heuchler sind mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Huren,
und gebenedeit ist die Syphilis deines Leibes, auch in Jesus.

Heilige Kirche, Hure Gottes,
bitte für uns Dumpfbacken
jetzt und in der Stunde, wenn wir die Hosen voll haben.

Amen.

Extra ecclesiam nulla salus (Cyprian von Karthago)

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Ich vermisse Dich, #China, Heimat viele Leben lang…

Heimat vor Zypressen am Berg oder Für Meister Maa

Da, wo mein Seele ruht,

mein Atem stiller geht

und Tränen schamlos rollen,

da ist meine Heimat, Heile… bei Dir!

_

Da, wo Schmerz Sinn ergibt

und Freude sich nicht leichtfertig

der Fremdheit vergibt,

da ist meine Heimat, Heile… bei Dir!

Dort, in Lichterfluten oder ärgster

Katakombenfinsternis,

im grünen Tal, das ich vom letzten Hügel

sah, um Abschied zu nehmen,

auf dem Meer der Stille,

nach Agonie und Durst,

da bist Du in mir, Heile, …meine Heimat…

erinnerst Du Dich?

_

Ja, ich sehe einen Zwei-Meter-Mann mit

grauen Haaren und Pferdegesicht,

inmitten kleiner Chinesen…

vor Zypressen am Berg…

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#Aquaman besucht #Venedig auf der A38

Atlantis

Alles geht mal unter, selbst Rom:

Die Dogen-Herrlichkeit,

die Bleidächer,

das Judenviertel.

die Erinnerungen

an Markusplatz,

Casanova, Shylock, Polo.

Nicht alles, was glänzt, ist ewig!

Wir hören seit Jahrhunderten,

wie Menschen ihr Leben verkaufen.

Alles geht unter und keine Würmer umsckießen

vergoldete Gräber: Alles ersoffen im Schlick.

Kein Bürokratie und keine Souveniers mehr.

Keine überteuerten Betten und kein Scheiß-

Espresso mehr: Wie friedlich wir das sein!

_

Wie gut der Untegang doch tut, trifft er die

Richtigen. Kulturgüter sind letztlich nur

museal, und von Anfang an da,

ausgegraben zu werden.

_

Und Mose wird auch nicht das Meer mehr spalten.

Es wird nichts mehr da sein; nur noch Legende

und auch die nur, wird es geben,

wenn es jemanden gibt, den das interessiert!

Garnituren

Bert Brecht
Wer baute das siebentorige Theben?
In den Büchern stehen die Namen von Königen.
Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?

Und das mehrmals zerstörte Babylon

Wer baute es so viele Male auf?
In welchen Häusern des goldstrahlenden Limas wohnten die Bauleute?
Wohin gingen an dem Abend, wo die Chinesische Mauer fertig war die Maurer?

Das große Rom ist voll von Triumphbögen. Wer errichtete sie?

Über wen triumphierten die Cäsaren?
Hatte das vielbesungene Byzanz nur Paläste für seine Bewohner?
Selbst in dem sagenhaften Atlantis brüllten in der Nacht, wo das Meer es verschlang

Die Ersaufenden nach ihren Sklaven.

Der junge Alexander eroberte Indien.
Er allein?
Cäsar schlug die Gallier.

Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich?

Philipp von Spanien weinte, als seine Flotte untergegangen war. Weinte sonst niemand?
Friedrich der Zweite siegte im Siebenjährigen Krieg.
Wer siegte außer ihm?
Jede Seite ein Sieg.

Wer kochte den Siegesschmaus?
Alle zehn Jahre ein großer Mann.
Wer bezahlte die Spesen?
So viele Berichte. So viele Fragen.

Was eitle Gecken dem Volk

vom Mund abspecken,

geraubt ist es dem Blick

des dumpfen Touristen, welch‘ Glück!

_

Weiß der denn, was Bauern und wackre

Bergleut‘ dafür schuften mußten,

damit der feudale Herr sich damit

schmücken konnt‘?

_

Was interessiert uns der Talmi und der Schund!

Seht ihr denn nicht die Front?

Noch immer lechzen wir nach Freiheit

und bekommen doch nur Steuerlasten,

um deren Schmuck einstigen Triumphes

auszustellen, brav, wie es Lakaien der Geschichte tun.

Fragen über Fragen über Sagen

Putzte Alexander der große sich selbst die Nase?

Hatte Attila, der Hunnenkönig, Hasenscharte?

Lief Hannibal barfuß über die Alpen?

Hatte Ramses zwei nen Traum von Alben?

Und Kleopatra, verhütete sie, als sie mit

Caesar und Mark Antonius zusammen war?

Fragen über Fragen und nur Legenden und nichts als Sagen!

_

Stotterte Cicero und schrieb darum lieber Bücher?

Hatte Sokrates πριαπισμός unter seinen Tüchern

und nannte es Philosophie, wenn er im συμπόσιον

die Jugend verdrab, vor Schmerzen, als Lohn ?

_

Fragen über Fragen und nur Legenden und nichts als Sagen!

_

War Platon schon immer frigide

und Aristoteles sein Hybride?

Verbrannte man die Bibiliothek

in Alexandria im Suff, ganz keck?

_

Ach ja, ich liebe Mäusespeck!

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Der hirnwichsende Rattenfänger namens #precht’ges Gemächt

Wenn die Philosophie Popstars gebiert!

„Glücklich ist, der vergißt, was doch nicht zu ändern ist!“ (Fledermaus)

Der entscheidende Fehler (Widerspruch) im Denken Prechts liegt darin, uns glauben machen zu wollen, es gäbe eine Mentalität jenseits von Ideologien, rein wie Yusufs (Cat Stevens) „frischer Morgen“ … aber um uns gleichzeitig mit seinem stupiden Machwerke:“Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“ einen völlig verdrehten Konstruktivismus wiederzugeben. Die Ideologiefreiheit ist genausowenig „machbar“, wie die „totale“ Personifizierung.

Paul Watzlawick hat dieses Paradoxon mal so ausgedrückt: „Der Andersdenkende ist kein Idiot, er hat sich eben eine andere Wirklichkeit konstruiert.“

Mit anderen Worten: Herr Precht hat Erfolge beim Konstruieren seiner Wirklichkeit, weil so viele andere Konstrukteure dem Rattenfänger lauschen!

Nun ist aber gerade das Geschäft des Rattenfangens durchs Internet total „neu“ aufgelegt worden, weil eben im Kapitalismus nur Konkurrenz, die sich stets neu selbst erfindet, das Geschäft belebt,-es sei denn, man hat ’nen Staatsmonopol, wie der ÖRR, der ja nur die Quote fürchten und nicht mit der Pest des Kapitals konkurrieren muß! https://traumgespraeche.com/2018/09/20/die-latte-macchiato-truther/

„Sprachliche Abscheulichkeiten“ im linken Spektrum

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Die Anstalt nach der Ära Pillepalle Urban Priol

Satt von Eulenspiegeleien

Es gab einen Senator,

der hatte die Schnauze voll,

von Horaz und dessen bissigen Humor.

_

Eines Nachts,

während einer Orgie,

im Hause des Senators,

der auch Horazens Mäzen war,

ließ er den garstig Witzelnden,

der besoffen in seiner Kotze

eingeschlafen war,

wie ein getötetes Widschwein, nackt,

an eine Tragestange binden,

versehen, mit einem riesigen Rettich im Arsch.

_

Dann befahl er vier Sklaven, den

„Kampfhahn der Worte (Maulheld)“

bis zum Morgengrauen durch Rom zu tragen,

damit alle Welt sähe,

wie es denn um die Moral bei Horaz

stünde, der kein Pardon

mit seinen Gegnern hatte,

wenn sie fehlten.

_

Und sie sollten ihn erst wieder abbinden,

wenn er, erwacht aus seinem Säuferkoma,

darum bat.

_

Noch heute sagt man,

wenn man in Rom jemanden

bei einer Heuchelei erwischt,

er habe einen Rettich im Arsch!

_

„Ha un ravanello nel culo!“

Die Abwrackprämie für ein auslaufendes Capriolet

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Tamara Wernli: Der dürre, matte Feminismus von Ricola

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„Wenn es zu Ende geht, wollen sie alle noch einmal etwas Bedeutendes zum Besten geben!“ (Charles #Bukowsky)

Das Recht-Habermaß: Haben wirs oder haben wirs nicht?

Oder die Folgen der Kompensation einer Cheilognathopalatoschisis

Er konnte es noch nie lassen.

Zu jedem und allem eine dezidierte

analytische Betrachtung zu haben:

Das Wort Meinung war ihm so fremd und ekelhaft,

wie die Vorstellungen von Sodomie mit Mehlwürmern

oder Frankfurter Kranz auf Löwensenf.

*

Er hatte noch nie für etwas gerade stehen müssen,

auch nicht für die Gedanken seines Vaters,

der als Altnazi Gummersbach unsicher machte:

Gaumenspalten wirken wie gespaltene Zungen:

*

Was hat dieser Mann sich doch bemüht,

unsere Leitkultur zu dekonstruieren,

uns in Glaube und Hoffnung zu verunsichern

und uns linker Weltverbesserung zu unterwerfen.

*

Ausgerechnet sein Meisterschüler

trat ihn in den Allerwertesten,

als der die Krux seiner leeren, gespaltenen Worte an der

Realität Amerikas erprobte:

*

„Ja, ein typisch deutscher Philosoph,

ohne wirkliche Selbstzerknirschung

wegen seiner Unanwendbarkeit

und dennoch immer locker vom Höcker!“

Man darf sich nicht wundern, wenn einem die Disku(r)sethik als relativierter Bumerang um die Ohren fliegt:

Bumerang

War einmal ein Bumerang;

War ein weniges zu lang.

Bumerang flog ein Stück,

Aber kam nicht mehr zurück.

Publikum — noch stundenlang —

Wartete auf Bumerang.

Joachim Ringelnatz

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Euphemismus

Putz die Platte

Erst durch die richtige Kategorie

kann man sinvoll Statistiken feilen.

*

Gott hieß mal Götze

und Luzifer war ein Engelchen!

Der Pharao war mal nur ein Mensch

und Priester waren nur Totengräber!

*

Ein Käfer ist manchmal ein Auto

und der persische Golf überschwämmte einst ganze

Parkplätze im Paradies!

*

Ich und Du,

Müllers Truh‘

und Rausch in Ruh‘,

singen die berliner Cannabisjünger

auf dem Blech

der Häckerei!

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Überbelichtung: De blanken verliezen hun gezichten en de zwarten krijgen profiel!

Toen Till de koster van de beek van de gouden nimfen zwart maakte!

Für meinen Sohn (in Erinnerung an Marie Bonaparte, E.A, Poe und vierzehn/achtzehn)

„Begräbt man Ulenspiegel, den Geist, und Nele, das Herz der Mutter Flandern? Auch sie kann schlafen; doch sterben, nein! Komm, Nele.Und er zog mit ihr von dannen und sang sein sechstes Lied; doch wo er das letzte gesungen, weiß keiner. (Charles De Coster)

Als Till Nele besuchen wollte, bei ihrer neuen

Dienstherrschaft, so mußte er in Flandern durch ein Dorf wandern,

dessen waalse Diakon ihm nicht Freund war. Till spottete

ihm, weil er die Mädchen fingerte und den jungen Männern

Keuschheit predigte, immer mit betenden Händen.

Schon als er in die Magistrale bog,

kam ihm der dümmliche Küster entgegen, der mit diebischer

Freude, denn er wußte, dass der Diakon

schon auf dem Dorfanger auf Till wartete. ihn ansprach:

„Sei gegrüßt werter Ulenspiegel, ist er auf

dem Weg zu Nele, seiner Verlobten?!

„Ach, i wo!!! Ich such‘ Gold!“

„Welches Gold?“

“ Na das, was der alte Müller nach seinem Tod

in dem Teervat versteckte!“

„Woher weiß er das?“

„Na, von der alten Amme seines verstorbenen Sohnes!

Kein Erbe mehr da, da hat er es dort versenkt! Will er

mit mir gehen und mir helfen? Die Hälfte soll ihm gehören!“,

so schnell kam Tills hinterlistige Frage, als ob es eine göttliche Eingabe wäre!

Der Küster argwöhnte, aber schlug dann doch ein, und beide gingen

zur alten Mühle am Bach „van de gouden nimfen“.

Gleich, als sie den Speicher betraten, hieß Till dem Küster,

sich mit ihm zusammen, mit Mehl zu pudern, damit das Pech

nicht hängen bliebe. Der Küster erkannte gleich, was Till für

ein schlauer Bursche sei und tat, wie ihm von Till vorgemacht.

Dann gingen Sie spliternackt wie gezuckerte Stutenkerle zum großen Pechkessel, der bequem drei Leute fassen konnte,

so groß war der. Der alte Müller machte früher auch Pech Geschäfte;

Bitumen, Mehl und Federn waren im spanischen Flandern knapp und darum der Winnaar!

Als nun die beiden die Leiter hochgestiegen waren und in den Schwarzen See (zwart moeras) schauten,

verlor Till spielend das Gleichtgewicht, und er fiel akrobatisch-gekonnt zurück auf den Boden.

Ulenspiegel jammerte, dass er sich das Bein verrenkt habe und der Küster

sagte ihm;“ Wenn ich reingehe, bekomme ich dreiviertel?“ Till nickte

schmerzverzerrt und mürrisch-glaubhaft, so dass der Küster in den Kessel

stieg und suchte, bis er bis zum Hals mit Pech war.

Und tatsächlich fand er auch eine „Schatulle“, mit den scharrenden Füssen,- (welche Till dort für einen alten Streich, der mislang und einem anderen Gierhals gelten sollte, hineingeworfen hatte.)

Leider blieb bei dem Pechstand dem Küster nichts anderes übrig, als zu tauchen, denn der verletzte Till am Boden vor dem Kessel konnte ihm ja keine Stange reichen und zweimal wollte er auch nicht in den Teufelsdreck. Er vertraute ganz Ulenspiegels „alchemistischen Trick“. Als er so untergetaucht war, veschwand Till, seine Kleidung einsammelnd, vom verwaisten Hof und lief auf meandernden Feldwegen zu Nele, die schon freudig auf ihn harrte; er schlug sich pfeifend und nackig den Staub ab.

Der Küster aber brauchte drei Monate, um die Meconium-Ganache aus Mehl und Teer gänzlich abzubekommen. Er mußte sich sogar das Haupthaar, wie die von „kolonie veroordeelt“, abbrennen. Aber das Schlimmste war, als er nackt mit Kleidung und Kiste in Händen vor seiner Frau wie der zwarte Piet persönlich auftauchte, fiel sie in Ohmacht: Sie schlug sich den Kopf blutig auf und verlor ihr Ungeborenes.

Aus Scham schwieg der Küster über die Geschichte und erfand eine Mär.

Die Steine aber, aus der Kiste, legte er unter seinem Kopfkissen,

bis die Zeit für die Rache gekommen wäre, um den Ulenspiegel „gepoederd en geteerd“ zu steinigen.

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Gebrauchsanweisung für den Penis: Vor Gebrauch drei mal schütteln!

Entgleisungen auf ganzer Strecke

Nazis hält man nicht auf, mit Meinungen und Beleidigungen.

Sie haben das Hohelied der Demokratie

auf ihren Lippen:

Keine Panik, auf der Titanic

und wieder ist mal alles klar, auf

der Andrea Doria…

*

Der Judaslohn,

der Heidenspass,

das Jungferngelöbnis,

der Fahneneid,

der Nibelungenschwur…

*

Ach, Udo, dieselbe Falle,

wie immer, und Du tappst rein…Du Blödhammel!

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