Der Weg in die Hölle ist breit und bequem

Freud würde lachend und breitbeinig vom Grabstein baumeln. So ist es, wenn man Neurosen und Frigidität eine politische Realität in Form von Feminismus bietet. Es fing mit Eurer bescheuerten Jelinek an und wird nicht mit dem göttlichen Bob Dylan enden. So ist es, wenn man das Perverse zur Normalität erklärt und Behinderungen als „Neue Chancen“ verkauft. Der Euphemismus der Gutweiber wird aus dem normalen Schnackseln auch noch einen unvermeidlichen „Staatsakt“ machen.

Go West

Ich gehe und gehe und suche nach dem Sinn von Begierden.

Ich seh‘ das Tote Meer und das Rote Meer und weiss‘, hinter

dieser Wüste liegt der persische Golf.

*

Ich lauf‘ immer gen Osten, hin zur aufgehenden Sonne.

So haben wir es gelernt,

wir, die wir dem Geld, der Macht und dem Wohlstand mißtrauen aber dienen, wir Söldner, Arbeiter, Lohnabhängige, Prostituierten… wir Nutten des Kapitals: Geld ist das Futter, Gewalt sind die Zügel!

Ich wandle in Marco Polos Schuhen, um den Kahn zu erreichen,

durch die Steppen und Wüsten Asiens: Bald wird er kommen, um zu richten, die Lebenden und die Toten, mit seinen Horden wird er uns bald einnorden.

*

Ideologie hat schliesslich Grenzen, wenn glänzende

Geschäfte dadurch kaputt gehen!

Apple fällt auch noch reif vom Baum.

Wer das Reich der Mitte zur Werkbank der Welt macht,

darf sich nicht wundern, wenn die Partei ihre Lohn-Sklaven

in die Hallen sperrt!

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