Monatsarchiv: Oktober 2019

Hass ist keine Meinung oder wie die Hasenscharte sich ihr Nasenbein verknickt

Erfurter Allerlei

Die Optionen schwinden

und mit ihnen das Gleichgewicht.

 

Noch geben sie sich jovial,

bis der Arsch verschwindet,

unterm Volksgericht.

 

So gehen die Tage ins Land,

und der Himmel färbt

sich von rot zu braun,

bis es wieder windet

und ein Blau zieht

überm Raum…

Wenn ein Minister stürzt oder

Trieb-Abfuhr der Schadenfreude

Wenn ein Minister stürzt,

dann sind alle zur Stelle:

Die Gebetenen und Ungebetenen.

*

Wenn Menschen,

egal, ob Kinder, Frauen, Männer,

abgestochen, vergewaltigt oder

mißbraucht werden,

*

kommt keiner,

außer vielleicht die „Müllabfuhr“,

dann liegen sie im Flur der Stationen,

und die Aufräumer gehen an ihnen vorbei,

mit ihren orangfarbenen Overalls…

und roten Laternen.

Das Narrativ Recht

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Selbst und Erkenntnis

 

Poetenleuchter

Im Laufe des Altwerdens

kommt jeder Autor

an die Kreuzung

 

wo er sich entscheiden muß

was er sein will:

Schriftsteller oder Poet

Sachbuchautor in Romanform

oder Dichter in der Kürze des Augenblicks

 

Auch ein Schnellschuß

hat seine Kunstfertigkeit

wenn er treffen soll

 

Jeder Poet

Barde

Lyriker

ist auch ein

Soldat

Jäger

und Mörder dieses

unsäglichen Augenblicks

 

 

 

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An meinen Buddha

 

Reflektionen eines bekennenden Buddhisten

In memoriam Sogyal Rinpoche

„Der Mensch ist schwer zu entdecken und sich selber noch am schwersten; oft lügt der Geist über die Seele.“ – 3. Teil; Vom Geist der Schwere, Nietzsche

 

Ich bin immer noch heimatlos.

Ich schreibe viel übers Samsara.

Vom Nirvana weiß ich wenig.

 

Ich sehe die Mühen und Schmerzen

dieser Religion, nicht ihre Freuden,

die eigentlich nur Entsagungen sind.

 

Sieben Jahre setzte sich Gautama

der Folter der extremen Askese aus,

bis er den Weg der Mitte fand!

 

Was massen sich diese europäischen

„Weichschaumbuddhisten“ an, sofort

soft ins Erwachen zu verschwinden,

ohne in den bodenlosen Abgund dieser „Freuden“

der Hauslosen zu schauen?

 

Der Weg des Buddhas ist ein geistiger

Ausweg, kein körperlicher, kein ganzheitlicher,

auch wenn Gurus mit Wundern noch so locken:

Alles wird nur mit Blut und Schweiß

unterm Bodhibaum dem Architekten entlockt!

 

Was also wollt ihr vom Erhabenen,

dass er sich selber antat

und Ihr Euch nicht mehr antun wollt?

 

Ihr Spinner, Ihr Hippies, Ihr Heils-

und Paradiessüchtigen, im Samsara

gibt es kein Heil, keine Leidlosigkeit,

keinen Frieden der Seele:

 

Ihr seht nur immer sein Lächeln

auf Statuen und Tankas,

aber seht dahinter nicht den steinigen

Pfad der Selbstaufgabe, der Zermaterung

und ernsthaften, ehrgeizigen Suche!

 

Ihr seht nicht wirklich den Konflikt, das Dilemma

und die herkulische Leistung, nur ein stückweit,

das Licht Nirvanas in die Finsternis Samsaras zu holen.

 

Ihr seid so geil, auf das Sonderangebot seiner Hingabe,

dass Ihr nicht mal den mindesten Respekt

für seine Schüler habt!

 

 

Alles kommt

Alles kommt, wie es kommen muß.

Geburt und Leben sind nur Augenblicke.

Der Tod eine halbe Ewigkeit.

 

Hätte Alexander Friedmann nicht

den Fehler in Einsteins Gleichung

gefunden, säßen wir noch immer im statischen

Universum fest: Aber es atmet.

Es atmet uns aus und wieder ein.

 

Und mit dem Odem kommt der Tod,

als Verdienst am Menschlichsein.

Ansteckung einer Insektenpopulation

Erinnerungen an Ellis Island

 

Auch gesunde Mücken

können sich anstecken,

an kranken Menschen.

So läuft nun mal Übertragung:

 

So wandert der Virus wie der

Taler von einem Land zum Anderen.

Quarantäne ist ja so unmenschlich;

lieber Zigtausende sterben lassen,

als nur einen armen Einwandererneuling

seelisch leiden lassen müssen, nicht wahr?

 

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Windreder

Mast(d)arm und Code(x)bruch

Wir leben keinen Moment.

Organisch ist tot.

Die Chemie des Kohlenstoffs

dreht sich fettig um sich selbst.

Wir lustlosen Greise

am Expressionismus,

uns frißt die Sprache auf.

Kein Baal, kein Moloch,

kein Schwarz zu Blau…

verfressene Köter,

gerade gut genug

als Schoßhundpitbulls:

Eine ganze Rasse,

für den Krieg

mit den Rassen.

Es war nie vorbei;

die Leuchtspurgeschosse

sammeln sich am Himmel.

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Supersupersuper-Heldinnen

Sterbehilfe

Unsere Heldinnen,

nichts behindert sie,

weder Krankheit,

Treppen

oder Sexspielzeuge…

*

und am Ende bestimmen sie,

mit einem Glas Sekt in der Hand,

um den Kreislauf noch etwas zu beleben,

selbst das Ende!

*

Was für besondere, einzigartige

Idole, die uns lehren,

welche Helden sie sind

und welche Versager

wir selbst.

*

Prost, mein kleiner Abfallhaufen!

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Der „Volksschädling“ Frau oder das Faschistoide am Weiblichen

Sie sind keine Buddhas und werden nie welche sein

Die Fünf Töchter Maras

Als Buddha Ananda

den Wunsch gewehrte,

ein Frauenkloster

zu gründen, gab er ihm

folgendes mit auf den Weg:

„Lieber Ananda, deine Bitte

hat schwerwiegende Folgen.

Nun wird der Dharma nicht viel

länger als 2000 Jahre überleben!“

Weil Frauen überall mitmischen, wovon sie keine Ahnung haben, aber Hollywood es so will:

Hier encore J’avais vingt ans Je caressais le temps Et jouais de la vie Comme on joue de l’amour Et je vivais la nuit Sans compter sur mes jours Qui fuyaient dans le temps J’ai fait tant de projets Qui sont restés en l’air J’ai fondé tant d’espoirs Qui se sont envolés Que je reste perdu Ne sachant où aller Les yeux cherchant le ciel Mais le cœur mis en terre Hier encore J’avais vingt ans Je gaspillais le temps En croyant l’arrêter Et pour le retenir Même le devancer Je n’ai fait que courir Et me suis essoufflé Ignorant le passé Conjuguant au futur Je précédais de moi Toute conversation Et donnais mon avis Que je voulais le bon Pour critiquer le monde Avec désinvolture Hier encore J’avais vingt ans Mais j’ai perdu mon temps A faire des folies Qui ne me laissent au fond Rien de vraiment précis Que quelques rides au front Et la peur de l’ennui Car mes amours sont mortes Avant que d’exister Mes amis sont partis Et ne reviendront pas Par ma faute j’ai fait Le vide autour de moi Et j’ai gâché ma vie Et mes jeunes années Du meilleur et du pire En jetant le meilleur J’ai figé mes sourires Et j’ai glacé mes pleurs Où sont-ils à présent A présent mes vingt ans?

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Der Weg in die Hölle ist breit und bequem

Freud würde lachend und breitbeinig vom Grabstein baumeln. So ist es, wenn man Neurosen und Frigidität eine politische Realität in Form von Feminismus bietet. Es fing mit Eurer bescheuerten Jelinek an und wird nicht mit dem göttlichen Bob Dylan enden. So ist es, wenn man das Perverse zur Normalität erklärt und Behinderungen als „Neue Chancen“ verkauft. Der Euphemismus der Gutweiber wird aus dem normalen Schnackseln auch noch einen unvermeidlichen „Staatsakt“ machen.

Go West

Ich gehe und gehe und suche nach dem Sinn von Begierden.

Ich seh‘ das Tote Meer und das Rote Meer und weiss‘, hinter

dieser Wüste liegt der persische Golf.

*

Ich lauf‘ immer gen Osten, hin zur aufgehenden Sonne.

So haben wir es gelernt,

wir, die wir dem Geld, der Macht und dem Wohlstand mißtrauen aber dienen, wir Söldner, Arbeiter, Lohnabhängige, Prostituierten… wir Nutten des Kapitals: Geld ist das Futter, Gewalt sind die Zügel!

Ich wandle in Marco Polos Schuhen, um den Kahn zu erreichen,

durch die Steppen und Wüsten Asiens: Bald wird er kommen, um zu richten, die Lebenden und die Toten, mit seinen Horden wird er uns bald einnorden.

*

Ideologie hat schliesslich Grenzen, wenn glänzende

Geschäfte dadurch kaputt gehen!

Apple fällt auch noch reif vom Baum.

Wer das Reich der Mitte zur Werkbank der Welt macht,

darf sich nicht wundern, wenn die Partei ihre Lohn-Sklaven

in die Hallen sperrt!

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Nobelpreis für Kongo Müller

Sweet home Chicago

Den Falschenhals geköpft,

denn Ausbeutung

ist ja so sexy.

Ab morgen feiern wir

G5, G6, G7…….

und seltene Erden

füllen den Magen.

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#Barcelona: Meine Verachtung für #Enzensberger

Wenn Demokratien Diktaturen sind

Franco überstanden.

Condor-Bomben ertragen.

Bürgerkriegsnächte überlebt.

Stalins Verrat ausgehalten:

Ach, wir armen Anarchisten

Ach, wir Anarchisten ertragen

schon seit 150 Jahren die Lügen,

Gemeinheiten und Gewaltätigkeiten

der Sozialisten, Faschisten und Korporatisten

im Namen von Queen und King.

Und jetzt halten die alten Genossen die Schnauze,

um ihre literarische Reputation nicht zu verlieren.

Für Schulbücher im Namen

der EUDSSR.

„Im März 2009 widmete ihm das Deutsche Literaturarchiv in Marbach ein zweitägiges Symposium: „Hans Magnus Enzensberger und die Ideengeschichte der Bundesrepublik“. Nach der Tagung beurteilte das deutsche Feuilleton die häufigen Positionswechsel Enzensbergers eher wohlwollend und verständnisvoll.Das „habituelle Hakenschlagen“ (FAZ) oder sein „Zickzackkurs“ (FR) seien als Ironie, frühe Postmoderne und prinzipielle Zustimmungsverweigerung zu deuten. “ ( Quelle:Wikip(a)ediatrie)

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Impeachment: Oder Wie die Sau die Sau durchs Dorf treibt

Der Riddler ist manchmal der Joker

Fette Konten, vegane Lebensform

Wir sind klein.

Dies wissen wir.

Aber die anderen auch,

die groß sind.

Darum

verfolgen sie uns,

um uns Gewalt anzutun.

Wir sind ihre Tools,

Cashcows und

Beute.

Wir haben uns daran gewöhnt.

Wie blöd von uns für uns!

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