Jack’s House: Eine Filmkritik (Der ewige obzessive Loop des #LarsvonTrier)

 

Vergil

„Aliena vitia in oculis habemus, a tergo nostra.“

Fremde Laster haben wir in den Augen, unsere eigenen im Rücken.

 

Man kann das Gute nicht zeigen, indem man das Böse darstellt! Es führt weder zur Katharsis, noch zu Überlegungen. Die Affekte überladen den Betrachter; zwischen Kunstobjekt und Affekten ist kein Abstand mehr für Betrachtung (Erkenntnisse des epischen Theaters). Die Darstellung gerät aktuell ambivalent, als Abschreckung oder Versuchung. Lars von Trier ist ein Vieh! Und  Bruno Ganz, ein unbelehrbarer Wicht.

Es gibt weder physische Rechtfertigungen, noch metaphysische Strafen für Psychopathien. Psychopathen leiden gewöhnlich nicht unter ihren Taten, sondern erleben geradezu das Elysium in ihnen!!!

Zu glauben, die großen Diktatoren des 20. und 21. Jahrhznderts würden durch das Konzept der Psychopathie bzw. durch das Konzept der Soziopathie erklärt, ist eine Fehlannahme. Den meisten Diktatoren und ihren Helfershelfern fehlt es eben nicht an Empathie! Sie handeln im guten Glauben an ihre Sache, so wie bestimmte Regisseure z.B. an ihre Kunst und ihren Kunstfertigkeiten glauben:

Als ob Vergil ne Höllentour geleiten würde!! Und als ob Dante einen Ausweg böte!!

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