Monatsarchiv: September 2018

Die krassen Handlinien des Herrn #Erdogan

 

Ave!

Sie grüßen sich

und jeder Gruß

ist Massenmord,

Auslöschung,

Folter,

Sklaverei.

 

Was will man nicht alles

grüssen?

Den Mond und sein bleiches Entsetzen?

Die Sonne und ihren wütenden Sturm?

Das Meer,

den Wind,

den Regen,

das Eis,

die Wüsten?

 

Was will man nicht alles grüssen,

was uns nur

Leben kosten wird?

 

Ein Gebet reicht,

schnell verrichtet,

in einer schamvollen Ecke,

bevor der Schlachtruf

ertönt.

 

 

 

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Wenn Weiße die Erfahrung von Roten machen

The more Indians we can kill this year, the less will have to be killed the next war, for the more I see of them the more convinced I am that they all have to be killed or be maintained as a species of paupers‘ —Heroic Conqueror of the Evil Confederacy Gen. William T. Sherman

Erinnerung an Genozide

Von Geschichte weiß man immer

nur Bruchstück und nicht mal

die Hälfte, die man wissen müßte,

um ein Urteil zu finden.

Am Besten, man beurteilt

Geschichte gar nicht,

was einige als Revisionismus

brandmarken würden.

Die Voreiligen und Vorschnellen

wollen rasend zum Urteil,

weil es ihnen nicht um die

Wahrheit geht, sondern um

die Vollstreckung ihrer moralischen

Weltbilder.

Gettysburg address

„Vor 87 Jahren gründeten unsere Väter auf diesem Kontinent eine neue Nation, in Freiheit gezeugt und dem Grundsatz geweiht, dass alle Menschen gleich geschaffen sind.
Nun stehen wir in einem großen Bürgerkrieg, der eine Probe dafür ist, ob diese oder jede andere so gezeugte und solchen Grundsätzen geweihte Nation dauerhaft Bestand haben kann. Wir haben uns auf einem großen Schlachtfeld dieses Krieges versammelt. Wir sind gekommen, um einen Teil dieses Feldes jenen als letzte Ruhestätte zu weihen, die hier ihr Leben gaben, damit diese Nation leben möge. Es ist nur recht und billig, dass wir dies tun.
Doch in einem höheren Sinne können wir diesen Boden nicht weihen, können wir ihn nicht segnen, können wir ihn nicht heiligen. Die tapferen Männer, Lebende wie Tote, die hier kämpften, haben ihn weit mehr geweiht, als dass unsere schwachen Kräfte dem etwas hinzufügen oder etwas davon wegnehmen könnten. Die Welt wird wenig Notiz davon nehmen, noch sich lange an das erinnern, was wir hier sagen, aber sie kann niemals vergessen, was jene hier taten. Es ist vielmehr an uns, den Lebenden, das unvollendete Werk weiterzuführen, das diejenigen, die hier kämpften, so weit und so edelmütig vorangebracht haben. Es ist vielmehr an uns, der großen Aufgabe geweiht zu werden, die noch vor uns liegt – auf dass uns die edlen Toten mit wachsender Hingabe erfüllen für die Sache, der sie das höchste Maß an Hingabe erwiesen haben – auf dass wir hier feierlich beschließen, dass diese Toten nicht vergebens gestorben sein sollen – auf dass diese Nation, unter Gott, eine Wiedergeburt der Freiheit erleben soll – und auf dass die Regierung des Volkes, durch das Volk und für das Volk, nicht von der Erde verschwinden möge.“

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In Erinnerung an die berühmte Sturmstandarte Hodendödel!!

 

Abendstimmung im Kauderwelsch

Das Mutterl muß geh’n,

die Kinder sind schon am Gäh’n.

Bald wirds finster in der Stub’n drin.

Nur’s Flackern vom Ofenschein is noch scheen.

Bald wirds Mutterl geh’n

 

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Haimat

Der verlogene Wald

Manche suchen sich Themen,

manche bauen sich Themen,

um sich hervorzutun.

 

Ich bin der Themen müde,

die mir die Heerscharen

der Zugvögel vorgeben.

 

Ich pflanze Kartoffeln

und rede mit Freunden

über die Spinner

im Altweibersommer.

 

Ich weine noch über meine

Kinder, die mich verließen,

und ich freu mich

über meine Kinder,

die mir noch bleiben.

 

So dreht sich mein

Leben dem Ende zu,

das gut sein wird,

wie Regen fällt auf

dürstendes Moor.

 

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Oggtuppervescht

Der grüne Kleinbürger Aturo Pfui

„Der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch“

 

Dieses verdammte Stück

Scheiße will einfach nicht

verrecken!

Er kommt immer wieder,

obwohl wir ihn grün und blau

schlugen:

Er findet immer wieder ein

Schlupfloch; er hat immer

eine Alternative!

 

Ich verzweifle nicht,

denn ich weiß ja,

in welchem Topf

er kocht und wie gährend

der ist, inmitten aller

Gesellschaftsgelagen.

 

Ich studierte die

Faktenlage schon früh

und erkannte:

 

Wie haben sich

doch Studenten

und die Jugend

an ihm abgearbeitet

aber nichts wirklich

bewegt. Der ganze

gut gemeinte und

fröhliche Idealismus

umsonst investiert,

in den unaufhaltsamen

Aufstieg dieser Krähenfüße:

Hippies forever!

Karriere für Knalltüten!

Steigbügelhalterseilschaften!

 

Es brach mir dann

schon vor langer Zeit

das Lebkuchenherz

in Alice’s Restaurant.

 

 

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„Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein.“ Minima Moralia.

Deutsche und Russen feiern in der Nähe von Brest 1939 den gemeinsamen Sieg über Polen

Das Faktische in der Magie

Immer derselbe Geschichtsunterricht;

ein gleitender Witz.

Das Böse ging immer vom Landser

aus, auch wenn die Räuber

gemischtes Doppel spielten.

Die Totalitären

in diesem Jahrhundert

verbergen

nur geschickter ihr Anlitz,

wenn es nicht

mit Auschwitz

in Zusammenhang

gebracht werden kann.

Arbeit machte

schon immer frei,

ob im Sozialismus

oder Faschismus,

wenn man sie nicht

bezahlen mußte

und genügend Sklaven hatte.

Die, die nicht auf Linie waren,

waren am geeignetsten,

die Funktionäre in den

Kadern der Parteien

zu befreien.

Ich arbeite daran,

das noch magischer

werden zu lassen,

mit meiner wenigen

Moral;

ich übersetze also

noch einmal vorsichtig

aus dem Mongolischen:

„Ich bin die Geißel Gottes

und hättet ihr nicht furchtbarste

Sünden begangen, so hätte

Gott mich nicht als Strafe

über euch kommen lassen.“
– Dschingis Khan

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Zwei Prinzen „unterhalt“en sich und haben keine Ahnung von Deontischer Logik

 

 

 

Die Geschichten des Nasreddin Hodscha Billige Esel An jedem Markttag brachte der Hodscha einen Esel zum Markt und verkaufte ihn sehr billig. Der Preis, den er für seinen Esel verlangte, lag immer weit unter den Preisen seiner Konkurrenten. Eines Tages sagte ein reicher Eselhändler zu ihm: »Ich weiß nicht, wie du es dir erlauben kannst, deine Esel so billig zu verkaufen. Ich lasse meine Diener das Heu von den Bauern stehlen und befehle ihnen auch, die Esel zu halten, ohne dass ich sie dafür bezahle. Und dennoch sind deine Preise niedriger als meine.« »Nun ja, das ist sehr verständlich«, antwortete der Hodscha. »Du stiehlst Futter und Arbeitskraft – ich stehle Esel!«

 

 

Die billige, willige Gemeinde (crowdfunding)

für Georg Henrik von Wright

 

Wie sind schon gugläubig,

wenn wir glauben, crowdfunding

wäre der Beweis für UNABHÄNGIGKEIT!

 

Irgendein Strohman in Moskau, Teheran oder

Ankara spendet, spendet regelmäßig, spendet

mit wechselndem Namen und Konten…

alles nur „user“, alles „ehrliche“ Leutchen.

 

Und die, die nicht mitmachen,

die müssen auf die Couch,

weil Mama und Papa sie nicht

genügend liebten?

 

Der Krieg, die Angst

vor dem Totschlag, ist

kein Verrat, sondern

ein verständliches

Phänomen; wieso?

Warum ist Wehrhaftigkeit

nicht gesund, wenn alle

Journalisten im Nebel stochern?

 

Der Vater ist schon lange nicht

mehr der Mächtigste in Deutschland.

Die Mutter zerstört für ihren

Nestbautrieb alles Gute,

was zusammenhält und zusammenträgt.

 

Was für ein einfaches Weltbild:

Die passive und die aktive Menschlichkeit:

Ach, die Konstrukte aus den think-tanks

haben Lyriker längst überschaut!!!!

Ihr lest nur keine Lyrik mehr,

ihr emotionalen Analphabeten!

 

Ja, unsere Sprache

ist manipulativ,

wozu denn sonst?

Sprechen will bewegen…

 

Hach ja, wir sind alle traumatisiert

und keiner kommt zur Welt

ohne Kratzer, Abschürfungen, Narben.

Und nu?

Wann lernen unsere psychologisch

aversierten Besserwisser,

dass Leben Trauma ist?

 

Man muß schon viel Nietzsche

und Wittgenstein gelesen haben,

um zu verstehen, dass die Erklärung

vom Unterschied von „Erklären und Verstehen“

nur ein dummer semantischer Trick

der deontischen Logik ist.

 

Aber erzählt uns nur weiter davon, dass

die Friedfertigen selig sind,

weil sie Gottes Kinder heißen.

Ich zähle derweil die

eingeschlagenen Häupter der Wehrlosen!

 

 

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Die Sozialpädagogisierung der Politik

 

PC

Oh nein, wir dürfen nicht streiten,

ums Verrecken nicht.

Die Faktenlage läßt keinen Disput

zu! Die Fakten verbürgen sich selbst!

So wurde es gelehrt, in den Ackerdemien

der roten Sofie.

 

Ansichten, Perspektiven, Meinungen?

Nicht erlaubt!

Die Menschheit muß

unter allen Umständen zum Guten

geführt werden! Dissenz ist unproduktiv,

Pluralität nur eine Ablenkung!

 

Alles ist schon richtig

erkannt von den Funktionären!

Wer will denn noch was ändern?

Nur die Unverständigen und

Querulanten,

die nicht verstehen, um

was es geht!

 

Darum alle, die nicht wollen,

wie wir wollen,

ab in den Gulag…

nein, in die Weiterbildung,

aber dallli!

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Die latte macchiato-truther

Nichts ist so unerschütterlich glaubwürdig wie das, was wir am wenigsten wissen. Guy de Maupassant

druther truther?

„Ein Deutscher ist ein Mensch,

der keine Lüge aussprechen kann,

ohne sie selbst zu glauben.“ Adorno

Was haben sie denn gemein?

Gemeinheit?

Jedenfalls die bösen Amis,

das böse Imperium,

die bösen Kapitalisten.

9/11 war ein Insidejob,

dessen sind sie sich sicher

und WTC 7 hätte niemals

einstürzen dürfen.

Die Welt wird von jüdischen

Bankiers beherrscht

und die Zionisten sind

die wahren Faschisten.

Putin ist bewundernswert…

Merkel eine Plage.

Oh, ja, die wüsten Kapitalisten,

die Israel unterstützen

und die Palästinenser betrügen,

sie wollen eine NWO,

die sie sogar auf den Petrodollar

drucken, symbolisch, quasi.

Dunkle Mächte, dunkle Geheimbünde,

ganz schlimm, die Freimaurer.

Aber eigentlich sind die Kapitalisten

gar nicht böse,

der Kapitalismus wird nur nicht

richtig gelebt?

Neoliberalismus,

Keynesianismus,

gebändigte Finanzmärkte….

Ja, wenn es um ihre Geldbörsen

geht, sind sie uneinig….

aber unter allem

ist der deep-state,

sind die Verschwörer,

die auch die Kennedys erledigten…

Ach ja, die bösen Rabbiner,

die bösen Katholiken,

die bösen Mafiosis,

das böse, pathologische System…

die bösen Demokraten,

der böse Mainstream,

die bösen Journalisten…

die bösen Dienste,

die bösen Religionen,

die bösen Geschäfte…

Überall Verschwörungen

ermitteln, hinter jedem

Amok,

hinter jedem Flüchtling,

hinter jedem Politiker,

in jeder Nische… ach ja…

Ich trinke weiter

mein kohlensaures Natron,

um den alten Reflux

aus dem III. Reich zu mildern…

und um mich auszulaugen,

bei dem ganzen

braun-roten Szenarienbauen…,

und ich  esse mein  Daal mit Bhatura.

Meine Mutter sagte immer:

Alle Linsen in einen Sack

und dann mit dem Knüppel drauf:

Du triffst immer den Richtigen!

Servus, Breivik, wie geht’s Dir?

 

Wie sich Sachverhalte allmählich entfalten und bewahrheiten:

>Aus der Idee des Konstruktivismus ergeben sich zwei Konsequenzen. Erstens die Toleranz für die Wirklichkeiten anderer – denn dann haben die Wirklichkeiten anderer genauso viel Berechtigung als meine eigene. Zweitens ein Gefühl der absoluten Verantwortlichkeit. Denn wenn ich glaube, dass ich meine eigene Wirklichkeit herstelle, bin ich für diese Wirklichkeit verantwortlich, kann ich sie nicht jemandem anderen in die Schuhe schieben.<< Heinz von Förster

 

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Trump und Hollywood: Let’s play black jack!

 

Das Ende von Babylon

Es braucht seine Zeit,

um Menschen aus dem

Netz von Manipulation

und Glaubenshörigkeit

zu befreien.

 

Das hört sich

wie Bilderstürmerei an,

und so ist es auch:

 

Die Bilder der Popkultur,

Songtexte,

Dialoge,

Filmszenen,

der ganze Schund

an falschen Idolen,

Idealen und Ideologien

gehören auf den Misthaufen.

Und es werden

sich noch viele

wehren, die von dem Mist leben.

 

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