Der Tod in Dubai

Vor der Verbrennung

 

>>Es ist weder grob noch fein, es ist weder lang noch kurz, es ist weder rot noch weiß. Es ist nicht Schatten, es ist nicht Dunkelheit, es ist nicht Luft noch Äther. Es ist ohne Haftung, ohne Geruch, ohne Geschmack, ohne Augen, ohne Ohren, ohne Geschwindigkeit, ohne Verstand/Geist, ohne Licht, ohne Atem, es hat keinen Mund und keine Öffnungen, es hat kein Ausmaß, es hat kein Innen und kein ohne. Es verbraucht nichts und nichts verbraucht es.<<

Brihadaranyaka Upanishad

 So ist der Tod

Er ist nicht und er wird nie sein.

Er ist Deine Angst.

Er ist Dein Atem.

Er geht bei Dir ein und aus

in jedem Augenblick.

 

Mal bist Du, mal bist Du nicht.

Für alle unsichtbar,

selbst für Dich.

Als Kind hast Du

den Moment verschlafen,

als er kam und wieder ging.

 

So ist der Tod:

Dein Leben!

Auf diesen Tag folgt ein anderer,

auf diesem Wesen folgt ein Neues.

Geh‘ mit ihm!

Steh‘ ihm bei!

Sei weiser als Deine Angst.

 

Lache mit ihm!

Und er lacht Dir zurück,

ohne Grausamkeit,

ohne Erbarmen!

 

Das Leben ist ewig.

Noch siehst Du es nicht.

Noch ist es Dir ein Windhauch

ohne Bedeutung, wie Dein Atem!

 

Gib‘ acht!

 

 

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