Monatsarchiv: Februar 2018

Tafel: Verteilungskonflikte um abgelaufene Lebensmittel

Amor und Psyche

 

Multikulti-Armut oder der Vertikutierer

 

Wir pflügen das Unterste zuoberst;

das Unmoralische wird zur Tugend:

Die Armen mit Unrat abspeisen

und sie in die Konkurrenz mit

Flüchtlingen werfen.

 

Der alte Mann,

der vierzig Jahre

Stahl verarbeitet hat

und dem das Rückrat

brach, als ihn eine

Traverse traf,-

 

er sitzt weinend

im Rinnstein

und schaut den jungen

Männern zu,

die ihn wegstubbsten,

um die besten Gurken

vom Gabentisch des Mists

zu bekommen.

 

Das war alles abzusehen.

Der Sozialdarwinismus

wird zur Realität,

wenn der Staat

Beamtenbäuche mästet,

aber die Armen

und Alten im Stich läßt.

 

So geht das,

Stück für Stück,

egal, welcher Sprache

deine Zunge mächtig ist.

 

Aber er wird sich

nicht mehr anstellen:

Die Demütigung, um

Abfall zu betteln,

wird von der Angst,

um Müll kämpfen

zu müssen, überrundet;

 

in Essen an der Tafel sich messen?

 

Laßt uns stolz verhungern,

wie damals,

in den Lagern, in der Ukraine!

 

Die verlogene Strategie eines Regensburger Professor für Strafrecht!

 

 

 

 

 

DIE P.C. DER GRÜNEN, BEI KOMPLEXEN THEMEN:

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Autodafé

Das Ende (Duinkerken 1980)

Die Ausrottung ist nah,

wir wollen davon nur nichts wissen.

Von Zeit zu Zeit

geht ein Wind, der bringt

den Leichengestank über den Canal

zu uns.

 

Noch ist es weit weg.

Wir müssen teilen lernen.

Das meinen die Reichen, wie die Armen.

Keiner sagt, wer von was abgeben

muß. Die Damen der guten Gesellschaft

schweigen ebenfalls darüber.

Meinungen verdichten sich zu Dampf.

Die Fallschirmspringer

verirren sich in den

Nebelbänken.

Von fern ein Tuten.

 

In Glasfasern

hängen Lichtlein

zwischen Liebe und Hass.

Kleine Schnauzer bellen

und jaulen in der

Nähe, hinter den Dünen.

Es ist Zeit Koffer

zu packen.

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Die Platte hat nen Sprung

Mommy’s War

 

Ob Fotze oder Pimmel,

es regnet Bomben vom Himmel!

Ob Fönfrisur oder Glatze,

der Tod behält seine Fratze!

Ob kollegial oder mit Schmiss,

gestorben wird immer beim Kommiss!

 

Sie töten nicht selber,

sie lassen töten!

 

Mit Nagelack oder mit Leder,

das Gewehr hat keinen Katheder!

Mit Glanz oder mit Schimmer,

Granaten explodieren fast immer!

Mit weicher oder mit harter Stimme,

Frau Minister wischt nicht die Kimme.

 

Sie töten nicht selber,

sie lassen töten!

 

Brüniert die Pistole und Korn,

zu sehen sind sie niemals ganz vorn!

Für Menschenrechte oder Boden,

Weiber haben einfach keine Hoden!

Zum Sterben geschickt für das Gute,

ihre Kinder ersticken nicht im Blute!

 

Sie töten nicht selber,

sie lassen töten!

 

 

 

 

 

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Wo stehst Du?

Heute im Supermarkt

Am Regal für Nachos und Salsas

treffe ich einen alten Studienkollegen.

Wir kommen ins Plaudern.

Dann plötzlich fragt er mich:

„Wo stehst Du?“

 

Ich bin irritiert,

aber ich reime

mir zusammen,

wohin er hinaus

will mit der Frage:

 

„Ich bin immer noch

derselbe, wie damals!“

Da lacht er, klopft mir

auf die Schulter

und sagt:“ Da bin ich aber froh!“

 

Auf dem Weg nach Hause

überlege ich, ob ich froh

wäre, dass mein Freund

noch derselbe wie damals wäre?

 

Ein tiefes Entsetzen der

Scham übermannt mich!

 

 

 

 

 

 

 

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Liebesakosmismus

Willkommenskultur in Deutschland: „Hingabe an jeden Beliebigen, nicht um des Menschen, sondern rein um der Hingabe als solcher willen“ Max Weber

„Juden mit der AfD zu vergleich ist so, wie Opfer dem Täter gleichzusetzen.“ (Querdenkerschild 2019 auf Demo in Stuttgart)

Das Land des Doppelmaßes

„Die NSDAP ist der Beweis, dass Deutschlands Mittelstand im Stande ist, umzudenken. Hitler hat Deutschland nicht überrumpelt! Deutschland hat seinen Führer gewählt und ermächtigt; darum ist jede repräsentative Demokratie auch eine Falle des Liberalismus und des Sozialismus!“

Alfred Müller-Armack Vorwort von 1941 in Genealogie der Wirtschaftsstile. Die geistesgeschichtlichen Ursprünge der Staats- und Wirtschaftsformen bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts. Kohlhammer, Stuttgart 1941

Wenn alte weiße Männer köpfen,

ist das ein Verbrechen gegen

die Menschlichkeit.

Wenn junge braune Frauen köpfen,

ist das eine Notwendigkeit für

die Menschlichkeit.

Der Tod wohnt in meiner Gasse,

wo er Blut trinkt aus einer Tasse.

Wir verlieren den Kopf,

sprich, das Rationale,

wenn wir in Stimmung kommen.

Und sie pfeifen und tuten,

als wäre es Karneval,

doch es ist der Pestzug.

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Der autoritäre Charakter

Vergil: “Mantua hat mich geboren, Kalabrien hat mich dahingerafft, jetzt hält mich Neapel. Besungen habe ich Weiden, Äcker und Helden.“

 

 

Unbeugsam

Wie leicht es sich doch

die Psychologen machten:

Den Regeln des Dualismus

folgend, erfanden sie

Vorstellungen vom

„Bösen Menschen“

jenseits der pragmatischen

Relevanz.

 

Und immer, immer, immer

sollte der „Schädling“

durch Erziehung beseitigt

werden.

 

Den Alten sprach man

jede Rehabilitation ab –

(waren ja auch nicht

dämlich genug, sich jeden

Bären aufbinden zu lassen) –

und nur die Jungen waren

tauglich zum wohlfeilen

Beugen und Biegen.

 

Man nannte es nur

nicht beugen und biegen,

sondern geförderte

Entwicklung gemäß der

urnatürlichen Strukturen

des Unbewußten – kurz –

antiautoritäre Erziehung.

 

Eine unbeschwerte Kindheit-

das dumme, lebensfremde

Ideal in der Überlebenspraxis:

 

Ihr lache noch heute,

wenn ich die frommen

Tonträger höre,

mit seinem Geschwätz

der Abwägung:

Tja, Bäumchen biegt man,

einen Baum nicht mehr.

 

Ein Unterbewußtsein

unter dem Unterbewußtsein:

Kein Ägypter

träumte den Traum

der Modernen?

Gewäsch im Seelensumpf!

 

 

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Es kann noch schlimmer kommen!

 

Was es kann…

Es kann immer schlimmer kommen?

Die Hetze.

Der Krieg.

Die Hitze.

Der Sieg.

Es kann viel schlimmer kommen!

 

Im Wetterhaus

der Politik

gehen Männchen aus

und Weibchen ein.

 

Und man erkennt

an ihren Sprechfehlern

ihre Psychiater, ei der Daus!

 

 

 

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Club 27

 

Hang arrrrrrround

Jung und aufstrebend

voller ungehörter Ideen…

irgendwo in einer

Kleinstadt

aus kleinen bürgerlichen

Verhältnissen

in Garagen und Kellern

 

Dann der Erfolg

Das Geld

Die neuen Freunde

 

Das Ende der Einsamkeit

ist nur oberflächlich

aber der Rausch

um so tiefer

 

Daddy und Mumy

hatten

wohl recht

Ruhm vergeht

nichts bleibt

wie es ist

keine Befriedigung

in den Dingen

 

 

 

 

 

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Rocaillen, Voluten, Blattwerk, Blüten, Acanthus….

#metoo: Frauen verführen und missbrauchen Männer sexuell, um sich unter dem Vorwand der Zuneigung Vorteile zu verschaffen; hinterher bezichtigen sie die Männer des sexuellen Missbrauchs? Tja

Die nette Omi von nebenan

Sie wartet, bis der

Sud aus Kräutern

wirkt und das Mädchen

benommen auf dem

Schoß der Mutter wimmert.

Schnell ergreift sie die

Beine des Kindes

und schneidet mit

rasiermesserscharfer Klinge

die Klitoris und die Schamlippen

des Kindes

ab. Das Blut schießt, und

das Kind schreit wie

irre geworden.

_

Ich gehe aus dem Vorraum

und kotze.

Der Vater kommt zu mir

und bringt mir sein

selbstgebrautes „Bier“.

Wir haben uns befreundet,

und für ihn ist es eine

Ehre, dass ich eingeladen

bin, bei diesem bedeutenden

Ritus.

_

Ich drücke ihm als „Geschenk

der Unerträglichkeit“ Antibiotika

und Analgetika in die Hand. Er will

sie stolz ablehnen. Aber ich bitte

und bettle ihn geradezu an,

von mir, für mich, diese „teuren Medikamente“

zu nehmen, auf dass seine

Tochter lange lebe, den richtigen

Mann fände und viele Kinder

zu Ehren der Familie zur Welt brächte.

_

Er nimmt dankend an,

und nachdem ich ihm

die Anwendung erklärt habe,

geh‘ ich noch einmal rein

und verabreiche, mit der

Erlaubnis der Mutter

und der muffigen Zustimmung

der Medizinfrau,

eine Notfall-Gefechtsampulle Morphium.

_

Die Beschneiderin näht nun zu,

und ich geb ihr sauberes Nähzeug.

Sie ist skeptisch und neugierig.

Sie durchwühlt mit ihren

besudelten Händen meine Sanitasche.

Ich laß sie gewehren. Sie findet

ein paar Dinge, die ihr gefallen:

Scheren, Skalpelle, Sicherheitsnadeln.

Ich lasse sie ihr.

_

Sie ist freundlicher gestimmt

und läßt mich die grausige Verstümmelung

desinfizieren und verbinden.

_

Danach verlasse ich das Dorf

und verspreche wiederzukommen.

Aber ich kam

nicht wieder.

Nicht weil ich nicht gekonnt

hätte, ich konnte einfach nicht mehr.

_

Drei Wochen lag

ich mit Durchfall

im Lazarett,

von dem selbstgebrauten

Bier, redete ich mir ein.

African Branding

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Frauen(m)arsch

 

 

Freedom is just another word

Die Meinungsdiktatur baut sich weiter aus:

Demonstrieren darf nur frei der,

der apriori die richtige Meinung

vertritt.

*

So latscht der Sozialismus

im Gewand des Humanismus

seit 150 Jahren durch die

Geschichte und diffamiert

die Aufklärung

und die Bürger als

Bourgeoisie und rechtes

faschistisches Gesindel.

*

Jeder wird niedergeschrien,

bedroht, attackiert

und zum Schluß

niedergeknüppelt,

der eine andere

Meinung hat.

*

Warum verließen

so viele Vorfahren

Europa, um in den

USA eine neue Heimat

zu finden? Etwa, weil

sie Glücksritter waren?

*

Quatsch, die meisten

gingen, weil sie nichts

mehr zu verlieren hatten:

Ausgebotet und ausgebeutet,

hatten sie nicht mal das

Recht ihre Meinung den

Aristrokraten, Gutsbesitzern

und Lehensherren zu sagen.

*

Und es war völlig egal,

ob diese Herren rote, grüne

Kragen,

Helme oder Sturmhauben tragen,

Stiefel tragen oder

Schuh!

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