Satanas Triumphatum

Satan (auch Satanas; hebr. Satan „Gegner“; Masoretisches Hebräisch: ; Koine-Griechisch: Satanâs; Latein: satan (m., indeklinabel) und satanas (-ae, m.) bzw. Satan und Satanas; Aramäisch: , ; ) ist ein Begriff, der einen oder mehrere Engel bezeichnet. Er hat seine Ursprünge im jüdischen Monotheismus und enthält antike persische religiöse Einflüsse, besonders des Zoroastrismus. Satan ist vor allem der Ankläger im göttlichen Gerichtshof, der die religiöse Integrität von Menschen testet und Sünden anklagt, wie es beispielsweise aus den biblischen Büchern Ijob und Sacharja bekannt ist. Andere religiöse Glaubenssysteme belegen den Begriff Satan mit Bedeutungen wie Dämon, dem gegen Gott rebellierenden gefallenen Engel, Verkörperung des Bösen und Teufel oder Götzen (falscher Gott).

 

Der Satan ist nicht „der Nebel von Mailand. Er ist keine diffuse Sache, er ist eine Person. … Mit dem Teufel kann man nicht sprechen. Wenn du anfängst, mit ihm zu sprechen, bist du verloren, er ist intelligenter als wir, er lässt dich umfallen, er verdreht dir den Kopf… Er tut so, als sei er wohlerzogen. Mit uns Priestern, Bischöfen ist er wohlerzogen. Und dann geht es übel aus, wenn du es nicht rechtzeitig merkst. … Ein Vater hilft, sofort wieder aufzustehen. Wer dich in Versuchung führt, ist Satan. (Papst Franziskus der I. im Interview in TV2000)

 

Ade, freier Wille

(„Wenn man das Recht beiseite denkt, ist der Staat gleich einer Räuberbande!“ Augustinus)

 

Adieu, Aristoteles.

Ciao, Augustinus,

Servus, Albertus Magnus,

By By, Thomas von Aquin!

 

„Der freie Wille“ ist vorbei.

Und sollte es ihn noch

geben, ist er nichts wert.

Der Teufel ist zu schlau.

Er umgeht auch deine Freiheit.

Alles, was du entscheidest,

hat er schon in seinem Kalkül

erwägt und ausgetrickst.

 

Das wars dann mit 2000

Jahre Kirchengeschichte.

Das, was Dich zum Ebenbild

Gottes machte, dieses Geschenk

und dieser Fluch, vom Baum

der Erkenntnis, ist futsch.

 

Deine Freiheit vor Gottes

Anlitz ist ein Witz.

Die Schlange hat gewonnen.

Kein Versuch ins Paradies

zurückzufinden, da

Abwiegen am jüngsten Tag,

das Gericht Gottes,

alles einen Scheiß wert ist.

 

Denn der Pontifex,

der es wissen müßte,

als Brückenwächter,

zwischen Himmel

und Hölle, hat gesprochen:

 

Der große Verfüher ist mächtiger

als wir alle!!

Er übersteigt jede irdische Macht,

jedes Vermögen,

jede Gunst und alle Liebe.

 

Der Typ hats echt drauf.

Zumindest in menschlichen

Dimensionen ist das Böse

allmächtig!!

Der Papst muß es wissen.

 

Wozu noch beichten,

bei diesen Überredungskünsten?

Wozu noch Eucharestie,

wenn der große Blender Dienst hat?

Sakramente? Nichts mehr

wert auf dem Weg nach Jerusalem!

 

Seitdem ein Jesuit

der Erzbischof von Rom ist,

lege ich mich relaxt

zurück auf mein Triclinium,

wie Livia, Caligula oder

Agrippina und laß

dem lieben Gott einen

schönen Tag sein.

 

Prosit! Alter Mann,

ich freue mich auf den

Kilmawandel:

Die Hölle soll ein heisser Ort sein

und das Werk Gottes!

 

 

 

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