Das Privileg der Männer

Verblasste Bergsteiger: Männer-Privilegien Kriegstote Mann 97,7% Frau 2,3% Obdachlose Mann 72% Frau 28% Selbstmord Mann 77,9% Frau 22,1% Mordopfer Männer 77,4% Frauen 22,6% Tod Arbeitsunfall Männer 93%. Frauen 7% Hochschulabsolventen Männer 40% Frauen 60%

Ein Ich

Ein Ich liegt in dem grauen Meer, /hat keinen Ort, hat keinen Sinn. / Es
ist spezifisch auch nicht schwer. / Das war schon so von Anbeginn. //
Nie hat jemand es betreten. / Wie auch, bei den steilen Wänden. / Keinen
hat es je gebeten, / diesen Zustand zu beenden. // Ein Vogel landet
manchmal hier. / Auch Wale schmiegen sich ihm an / und schieben es durch
ihr Revier. / Das ist der ganze Ozean / der Möglichkeiten. Dorthin
strebt / es längst zurück, da kam es her. / Verwandelt in Idee, die
lebt, / hieß es Ich selbst und war ein Wer / aus Schlaf und Worten bis
ans Grab, / ein Jemand, der im Traum es rief / vergebens. Und ließ davon
ab. / Dann schwamm es fort, da der entschlief. ( von Helmut Ulrich)

 

Men at work (Gendermief)

Wir Männer, was wurden wir nicht verdroschen:

Vom Vater,

vom Pfarrer,

vom Lehrer,

vom Trainer,

vom Spieß,

vom General,

vom Feind,

von Kameraden,

von Kumpels,

von Streikbrechern,

von Vorgesetzten,

von Polizisten…

in jedem Spiel, von Halbzeit zu Halbzeit,

im Ring, auf der Matte, in der Gasse hinter

der Spelunke.

 

Ich lese in Parteibüchern,

ich lausche auf Kundgebungen,

ich höre brav den Pädagogen

meiner Kinder zu

und rotze das Blut meiner Prügel.

 

Nein,

heute schlagen sie nicht mehr,

heute wird „sanft“

umgedreht,-

der Unwille wird zu Tode

argumentiert.

 

 

 

Die Auf- und Absteiger

 

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