Der Phoenix aus dem Ei?

Phoenix ohne „Asche“

Die Arbeitswelt des Roboproll

Industrialisierung und Rationalisierung

gehen Hand in Hand.

Rational ist an Brotlosigkeit nichts.

Logiker meinen, wenn man etwas

vereinfacht, verkleinert, abspeckt,

verschlankt, minimalisiert und in

Kosten-Nutzen-Faktoren optimiert,

dann sei das im äußersten Sinne rational.

So verhext uns die Sprache, so werden wir

auf die falschen Fährten gelockt; wir einfachen

Menschen, die gerne arbeiten, die Dinge

begeistert wachsen

sehen und es lieben, die eingefahrene Ernte mit

einem Fest der Freude und Gemeinschaft zu feiern,

sind uns selber unseren Begierden ausgeliefert,

auch wenn der Dresscode den Neandertaler verbirgt.

Genauso freuen sich die Prozessoptimierer,

Controller und C-Levle-Manager, wenn

ihr Unternehmen mit dem geringsten Aufwand

den größten Gewinn abwirft.

Der homo oeconomicus neanderthalensis

versucht die

Wertschöpfungketten in seinen Händen

zu behalten.

Darum wird er alles tun,

um Arbeit und Ressourcen zu verbilligen.

Er  ist wie ein Phoenix,

der vergessen hat,

daß er aus der Asche

seines Vorgängers stammt:

Verzweifelt sucht er

einen Brutpartner,

um Eier zu legen.

Oh, logisch-rational

läuft in der Ökonomie

gar nichts,

genauso wenig,

wie in den Mythenfiguren

der Psychologie.

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