Das Parteien der Leistungsträger

Der Zorn des muthwillig gereizten Sanftmüthigen ist fürchterlicher als das Toben des unruhigen Zänkers. Adolph Knigge (16.10.1752-6.5.1796)

Rechtsruck

 

Die Wahl ist ein

Ereignis ohne

viel Erfolg.

 

Der Einzelne

verliert seine

Stimme in der Urne.

Wir begraben alles

in Urnen.

 

Du hast keine Stimme,

die Gewicht hat.

Wir sind kein

Scherbengericht,

keine Weisheit.

 

Wir müssen das

wählen, was man

uns vorsetzt.

Es gibt keinen Einpruch,

keine salvatorische

Klausel rettet uns vor

Mißbrauch.

 

Massengesellschaften

zerstören den Sinn

von Demokratie.

Das verstehen nur wenige.

 

 Der Real-Darwinismus einer Gesellschaft trifft auf die Sozialromantik immer in dissoziativen Hirnen aufeinander, weil die linke Hirnhälfte nicht weiß, was die rechte tut und umgekehrt. Die Weltbilder von Psychotikern sind bunter und farbiger, als ihr emotionaler Haushalt. So schwappt die Suppe der Ideologie, in dem leeren Fischglas da oben, immer hin und her, als stünde es auf einem Schiff auf hoher See. (Fabian Fabioli)

 

 

Biographie unterliegt auch der klassischen Konditionierung. Spracherwerb (wie das meiste) funktioniert zu 80% nach der Pawlowschen Theorie. Nur 20% verteilen sich auf Reflektion bzw. Trail and Error. Es gibt insofern keine „Normopathie“, sondern leider nur kulturspezifische Prägungen und etwas gequälte Refektion darüber, wie sie Herr Maaz und alle Weichschaumexistenzen in Kirchen und sozialen Gruppen betreiben.
Was wir als freien Willen erfahren, ist nur ein sehr kleiner Teil unserer abgespalteten Natur. Instinkte machen auch die Krone der Schöpfung eben nur zu diesem 80%igen Tier, das blind bedingten und konditionierten Reflexen folgt.
Maaz zu zitieren und Feindschaft durch Psychologisierung unserer Dressur zur Kultur zu erklären, erklärt nicht, woher die Dressur und die Feindschaft stammen: Konkurrenz um die Ressourcen des Überlebens!
Der Kampf ums Überleben ist uns biogenetisch, bzw. biosozial mitgegeben. Wer daran rütteln will, tut dies wie ein Gorilla an imaginären Gitterstäben. Der böse Konkurrent ist nur deshalb böse, weil wir nicht konkurrieren wollen.
Das soziale Tier ist faul und träge, wenn es eingesperrt nicht genügend Ressourcen zur eigenen Sicherstellung der Existenz hat. Wozu konkurrieren, wenn sowieso die Gruppe bestimmt, wer welchen Anteil an der Antilope bekommt und man selber nicht gerade zu den Stärksten gehört?
Es geht also viel simpler, um zu erklären, warum man jemanden ausschließt. Ein Esser mehr am Tisch verringert das Ressourcenangebot und nimmt retrograd bezug auf die eigene persönliche Existenzsicherung. Alles andere Theoretisieren über mögliche Gründe der bösen bösen bösen Konkurrrenz und den miesen Techniken zum Gewinnen des Rechts zum Überleben ist Makulatur und den verbliebenen 20% an Hirnleistung geschuldet, die als hilfloses Borderlinesymptom entlang der Käfiggrenze von Macht und Ohnmacht läuft. Wie wunderbar hat es doch Rilke in seinem Gedicht „Der Panther“ geschrieben:“…Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt…“.
Wer sich aber mit den verbliebenen 20% über das Übel der Konkurrenz erheben will (neuere Hirnforschung spricht sogar nur noch von 5%), sollte sich auch immer klar machen, wie nah er daran ist, auf dem Bauch zu landen und somit direkt auf den schon angerichteten Tisch des „bösen“ Konkurrenten, de(n)r man ja selber auch nur is(s)t.

Heil Korzfleisch!“ (Zitat aus der Satire „Iron Sky“)

(Fabian Fabioli zu dem Konkurrenz und Ausgrenzungsverhalten der Parteien und Bürgern)

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