Wilderness

Mach alle Welt glücklich….

Ahnen in Dohnagestell

Schadensersatz…nirgendwo

ein Himmel.

Wir suchen Zuflucht, Mitgefühl…

wir Egoisten!

Ich koste den Morgentau.

Körperverletzung

ohne Schuld.

Abgebissene Fingerglieder,

um am Leben zu bleiben.

Die Herzöge der Wälder,

die stumme Gebieter

unter Wurzelzucker und Würfellicht

-.

Ich folge der Ameisenstraße,

wie eine heißer Hund,

der der Fähe folgt.

Gurken, Zwiebeln, Senf und Ketch up…

Mitten im Feenkreis die Raststation.

Müllsäcke,

Triebe,

Fragaria vesca.

Ich zücke meine Botanisiertrommel,

zwischen Art-mann und Hartholz.

Ich genieße den Inhalt

der späten Thermoskanne.

Die Zeichen der Zeit

stehen auf Sturm.

Beben und Fluten,

Hunger und Dürre,

Flucht und Vertreibung,

Konkurrenz und Ausbeutung…

Im Wald nichts Neues

zwischen den Wurzeln.

Ich lobe mir die Fichte,

die mit allem und jedem kann…

Die Welt, ja die Welt,

der universale Held,

sie geht aus den Fugen,

weil sie wachsen muß,

wachsen, wachsen bis zum Schluß.

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Eingeordnet unter Allgemein, Antike, Ökologie, Idylle, Klimawandel, Zynismus

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