Monatsarchiv: Mai 2017

Ohio – With God, all things are possible

Alles was wir am Menschen bewundern, Edelmut, Güte, Ehrlichkeit, Anstand, Mitgefühl, Herz, führt in unserem Gesellschaftssystem nur zu Fehlschlägen. Während alle Eigenschaften, die wir angeblich verachten, Härte, Raffsucht, Selbstsucht und Charakterlosigkeit zum Erfolg beitragen.“
―John Steinbeck

 

Superposition oder der Geruch vergangener Fluten

 

Wir sind müde.

Wir sitzen am Fluß.

Es riecht nach Gardenien.

Wir fuhren vier Tage

von Cleveland nach Cincinnati.

 

Drüben liegt Kentucky.

Ich will da nicht hin.

Keine römischen Legionen

bringen mich da jetzt rüber.

 

Evangeline geht zum

Camper, um sich hinzulegen.

Ich gehe am Fluß entlang

spazieren,- immer diesem

Duft in der Nase nach.

Da und dort

blühende Kastanien. Ein mächtiger

Strom, ein großartiges Abwasser;

opalisierende Schäume und Schlieren.

 

Ein Schubverband schippert

vorbei,- seine Bugwellen brechen

an der Böschung des Ufers den

Prismensregen.

 

Die große Flut,

wann begann sie?

Viele ertranken,

viele trieb es weiter,

immer Richtung

Süd-Westen?

 

Ich komme mir

so klein vor,

so verlassen,

so hilflos…

 

…im Bukett

welker Gardenien,

in Interferenzen sich

löschender Wellen.

 

 

 

 

Er wollte vom Hotel noch schnell
zum Kölner Dom geh’n
da sah er an der Wand „Ami Go Home“ steh’n
er rief: Da kommt man extra
aus Ohio
und dann erlebt man den Empfang
O boy oboy – ist das Europas Dank

Ohoho, Ohio God bless America
Ohoho, Ohio God bless America

Wer hat Euren Krieg total beendet
und selbtlos Jahr für Jahr
Euch nicht nur Trost gespendet
auch Coca-Cola, Boogie Woogie
Chattanooga Choo Choo
Und Doris Day und I am getting
sentimental over you Uh

Ohoho, Ohio God bless America
Ohoho, Ohio God bless America

(Instrumental)

Euch geht es viel zu gut:
Das lässt sich ändern
wir können Euch den Hahn abdrehn-
wie schon so geschehn bei andren Ländern

Ihr würdet keine Butter, keine Sahne sehn
und dafür würde dann am Dom die rote Fahne wehn
er sagte: Das kommt schneller als Ihr denkt
wenn Ihr uns keine Liebe schenkt

(Instrumental)

Thank you, thank you
You’re so nice
Very very very nice nice nice …

(Instrumental)

Thank you, you’re so intelligent
Bin here tonight in Germany is great
We love germany
Germany is one of the most beautiful countries
in the world
And then being tonight in this lovely city
being tonight in
being tonight in Wuppertal is great
We love Wuppertal
Wuppertal, Wuppertal, Wuppertal Wup Wup Wup …

(Instrumental)

I say one two, one two three four
Oh Ohio
God bless America hey hey hey
Ohio
God bless America
We are the world
we are the children
God bless America

(Instrumental)

… Gorbatschow …Glasnost ..
All die scheiss Raketen weg

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The big taste

 

The laughter sticks in the throat

 

Comedy is brutal

in how to say #Fuck You!

 

You should laugh,

but you can´t.

 

When the stand-up-comedian

steps aside from a joke,

the laughter hangs in lungs and ears

 

and it should better hangs there untill

the imagine is forgotten.

 

This guys original account was suspended for doing exactly what @kathygriffin did to @POTUS

 

You kidding us!

We hope so! No place for bad clowns! IT

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Eingeordnet unter Allgemein, Borderline, Falsche Ansichten, Terror

Das Ende der Bravheit

Kalt erwischt.

 

Der Kalte Krieg war nie Frieden

 

Die Diktaturen in Griechenland,

in Spanien, in Portugal.

Terroranschläge in Frankreich,

Italien, Belgien, Irland.

 

Die Nato hebelte immer mal wieder

die Demokratie aus.

Unzufriedenheit überall. Kein Wachstum.

Die Schuldenspiralen drehen sich.

 

Und da sagt der große Bruder:

„Ich spiel nicht mehr mit Dir!“

ES sieht übel aus, für die kleine

Schwester. Sie hofft, daß Problem

löse sich mit nem doublebind

appeasement- impeachment.

Aber er ist ein großer Brüllaffe.

Er bekommt immer, was er wollte.

RUHE IM WALD!

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Eingeordnet unter Allgemein, Politik, sexueller Mißbrauch

Der Instinkt Freiheit

Das Personal der Machteliten

Nudge-Die große Beunruhigung

 

Der alte Mann untersucht die Seele,

nicht aus Liebe zur Menschheit;

er will der Macht dienen.

 

Jeder Pädagoge,

jeder Soziologe,

jeder Psychologe,

jeder Therapeut

dient nur der Elite.

 

Der alte Mann untersucht das Volk,

nicht aus Liebe zur Gemeinschaft;

er will der Gewalt helfen.

 

Jeder will das Monopol,

jeder will die Einzigartigkeit,

jeder will den 1. Platz,

jeder will sich selber mehr,

jeder will oben und nicht unten sein.

 

Als der alte Mann aufhörte, sich selbst

zu betrügen und zu belügen, lachte er;

er gab das Geschäft auf.

 

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Warum es nicht mehr geht!

 

Hunger

Es geht nicht mehr das Gute,

das Gute ist keine Lösung!

Auch das Böse trügt und zögert

etwas das Ablaufdatum nur hinaus!

Die Dialektik hat mich am Arsch!

 

Ich rette jetzt keinen

Verhungernden mehr.

Auch die Ertrinkenden

werden nicht weniger.

 

Ich hätte einzahlen

können, in Dorfprojekte,

Infrastruktur und nicht

korrupte Beamtensysteme.

Aber das versprach kein Profit.

 

Entwicklungshilfe – ein beschämender

Euphemismus!

Welthungerhilfe – eine bescheuerte

Unlogik!

Diakonische und carritative Werke –

erbärmliche Ausreden in den Kollekten!

 

Ich hab die Bänker machen lassen,

und sie lassen mich wie Puppen tanzen!

Ganze Volksvermögen mit einem Klick

verschleudert und privatisiert. Ich zahl!

Merk ichs nicht? Bin ich so dumm?

Sie beuten sogar mein #goodwill aus!

 

Menschenmassen werden nun in

Bewegung gesetzt, um Löhne zu drücken,

Reichtum zu zerstückeln, die kleinen

Sparvermögen einzuverleiben und

dennoch raff ich es nicht? Alles

was mich aufklärt ist Verschwörungstheorie?

 

Ich armer Irrer!

Sie haben mich schon wieder am Arsch!

Am Ende wird die Hälfte der

Menschheit vernichtet sein

und die andere liegt in Ketten!

 

Als der „kalte Krieg“ zu ende war,

brauchten sie eine neue Bedrohung,

um Ihre Hamsterräder am Laufen

zu halten, und sie erfanden den

Terrorismus, im Namen Gottes!

 

Bald errichten sie das neue

himmlische Jerusalem, Richmond,

Karnak und Bombay! Halleluja!

Lobe die neuen Herren der Welt.

Und es ist egal, was ich bete!

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Die Mongolen oder Migrationserfahrungen

Das größte Reich auf Erden

Nomadenalbträume

Wer keine Heimat hat,

sucht sich eine-auf den

Rücken ihrer Pferde,

mit Pfeilen wie Biltze,

so donnerten ihre Horden

durch die Weiten der Steppen,

Wüsten und Tundren.

*

Sie überwanden die großen

Flüsse und Seen und selbst der

Ural hielt sie nicht auf. Sie

waren überall. Und ihr Ruf

ging ihnen weit voraus.

*

Sie nahmen schnell ein,

töteten nur die Notwendigsten

und hielten sich an Tribute.

Wichtig war ihnen, die Handelswege

offenzuhalten, von Ost nach West.

*

Irgendwo dazwischen wurde aus den

buddhistischen Mongolen

islamische Tataren. Was passierte,

ist bis heute unverständig,

weil die Nomaden kaum Schriftliches

hinterließen.

*

In Buddhistischen Klöstern gibt es ein

Teil der Geschichte der Goldenen Horden.

In orthodoxen Chroniken ist vom Wüten der

Tataren und ihren barbarischen Verhaltensweisen die Rede.

*

Legt man die Schriften nebeneinader,

kann man nicht verstehen, daß es

um dieselben Völkerstämme gehen würde.

*

Die Mongolen, friedliebende Weidepächter,

mit Hauptstadt Karakorum,

die Tataren, Kidnapper und Sklavenhändler

mit ihrer Stadt Kasan an der Wolga.

*

Ich mach mir so meine Theorien,

auf dem Weg durch Usbekistan

bis an die Krim. Aber ich schweige

dazu. Die Welt will nicht davon wissen,

wie eine Religion ein Volk verändert,

während die Welt am Abteilfenster

vorbeirauscht.

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Kirchentag in Berlin oder Obama is paying out medal

 

 

 

 

 

 

When I was in the military, they gave me a medal for killing two men, and a discharge for loving one.

Die Unterwanderung oder Drohnenablaß

 

Es hat Jahrzehnte gebraucht,

bis ich verstanden hatte,

daß diese Kirche unterwandert

wurde.

 

Zuerst war ich selbst

auf der Seite der

„Unterwanderer“,

blind, wie ein Maulwurf,

taub, wie ein Wurm!

 

Ich dachte, wir drehen die

Kirche um, auf den wahren

Weg Jesu Christi. Aber

es war ein Platzmachen,

eine Hilfe für liberale Pfeiffen,

die die Werte der Kirche verhökerten.

Eine Herde von Entristen,

moralisch entrüstet,

argumentativ aufgerüstet,

mit der speichelleckerischen

Freude am „Geliebtwerden“!

 

Es hat lang gebraucht,

bis ich erkannt habe, wer hier

die Verräter sind.

Es waren nicht die konservativen,

gealterten Lutheraner,

-dem bin ich mir

heute gewiß.

 

Die neuen Herren und Damen

hatten in Villigst die Hand drauf,

daß nur die richtig Angepaßten

eine Chance bekamen. Ich wurde

ausgesiebt. Ich war doch kein

„Unterwanderer“, oder doch?

 

Ich wußte, ich war nicht das,

was sie haben wollten. Heute

weiß ich, was sie suchten.

 

Sie verstreuten die Almosen

auf die Konformen,

die sich nie über etwas

beschweren und brav

linke Standpunkte mit

dem Wort Gottes verknüpften.

 

Christen für den Sozialismus,-

was für eine Hirnwichse!

Petting statt Pershing,-

was für eine hinterlistige Utopie!

 

In den nächsten Stunden

verleiht die EKD

einen Preis im Namen der ev. Christen

an den perfidesten Kriegsverbrecher

unserer Zeit, der den Drohnenkrieg

ausgeklügelt und gerechtfertigt hat!

Er soll bei seinen Entscheidungen

die Bibel konsultiert haben!

 

Ich bin froh,

nicht mehr zu diesem

Drecksverein zu gehören.

Damals, als sie mich ablehnten,

als konvertierter Jude,

fühlte ich mich verletzt.

 

Heute bin ich froh, daß ich

mich nicht mehr schämen muß,

etwas zu rechtfertigen,

das mit Christus nicht zu

rechtfertigen ist!

 

Luzifer in Berlin. In seiner Amtszeit warf er alle zwanzig Minuten eine Bombe.

 

Die Priester des Reichs

Vergessen ist so einfach.

John Heartfield würde kotzen!

Die Unerträglichkeit

 

 

Die Kirche im Dienste der Propaganda

 

Als Napoleon die Säkularisierung nach

Deutschland brachte, hat er

das wohl nicht gründlich genug getan.

 

Jetzt ergreift der Schwarze Messias

das Wort und stellt fest,

daß man Flüchtlingen vorort

helfen muß und es nicht zur

Flucht kommen lassen darf.

 

Die Pysikerin

und ihr Bischof

gucken doof

und tun überrascht.

 

Jetzt rechtfertigt

der Highländer

die Wende in

der Flüchtlingspolitik.

Er macht die Physikerin

wählbarer, auch für

konservative, wie für

liberale Kräfte.

 

Aber kein Ende

der Überheblichkeit

und Borniertheit in Sicht!

 

Immer noch an der Macht bleiben wollen,

während man gleichzeitig das Wort „Demut“

im Munde führt. Ach käme doch Jesus in diesen

Tempel unter freiem Himmel und würde diese

verlogenen Wortwechsler mit Peitschen aus dem

Haus des Herren treiben, daß ihr Sold nur so klimperte!

 

Dannach lobt er

seine göttliche Hand.

Er sagt, Gott spreche aus ihm

und Drohnenmorde sind

gerechtfertigt.

Blasphemie wird Mode.

 

Keine Empörung. Kein

Widerhall. Das ist das Ende

der Kirche Jesu Christi

und Anders Behring Breivik

bekommt eine völlig neue

Dimension;

ich sammle Dünger.

Der Muezzin aus Honolulu

 

„Wir wollen Dein Drohnenkonzept jetzt zur Missionierung benutzen, wunderbar, nicht wahr!“ (Satire)

 

„Wenn ich nicht bereits aus der Partei namens EKD ausgetreten wäre, nach den Aussagen vonFrau Käßmann wäre das jetzt fällig‼️“ (Erika Steinbach unter Twitter)

 

„Was will uns Frau Käßmann damit sagen? Vermutlich das:

Man wird als Nazi geboren.

Alles, was dazu nötig ist, sind zwei deutsche Eltern und

vier deutsche Großeltern.

Das ist Rassismus pur, die Fortsetzung der Nürnberger Gesetze,

diesmal nur andersrum.

Brauchte man früher zwei jüdische Eltern und vier jüdische Großeltern,

um als „Volljude“ eingestuft zu werden, wird jeder,

der zwei deutsche Eltern und vier deutsche Großeltern hat,

automatisch zum Vollnazi.“ Henryk M.Broder

 

 

 

Der Käßmann-Shitstorm

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Manchester and more! – Schluß mit La La Land

Verkraften

 

für  Paulo Freire

 

Die Politiker sagen,

wir müßen mit dem Terror

leben, den sie lostreten,

mit ihren Unterlassungen

und Fehlentscheidungen.

 

Wir kommen den Opfern

nicht mehr hinterher.

Es ist kaum noch zu verkraften.

Wir stumpfen ab wie

Soldaten unter Dauerfeuer.

 

Genau das ist das, was sie wollen;

sie wollen unsere Lethargie,

damit sie weitermachen können,

mit ihren falschen Entscheidungen

und ihren leichtfertigen Unterlassungen.

 

Sie … wer sind sie?

Wer inszeniert den clash of culture?

Wer unterwirft Europa der Melange?

Wer startet hier den Coup de grâce

der Unbestimmten, Immer-Willigen,

stets Unbehelligt-sein-Wollenden?

 

 

 

 

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War Frames

 

 

 

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German Food oder #DeutscheKultur

 

Brief an die Eltern meiner Frau

Liebe Elke, lieber Helmut,

ich habe schwer mit mir gerungen, ob ich diesen Brief überhaupt schreibe
oder nicht, und ich bin zu dem Entschluß gekommen, Euren rhetorischen
Vieldeutigkeiten vorzubeugen und Euch einen einigermaßen
eindeutigen Brief zu senden, um Euch „Adieu“ zu sagen.

Ich werde jetzt 50, und ich habe zusammen mit
Wolfgang eine echt schwere Zeit überwunden, in der wir uns
gegenseitig beide in unseren „Nehmerqualitäten“
bewiesen haben. In dieser Zeit war Respekt eine wesentliche
Erfahrung des Überlebens, und ich habe mir selber geschworen, daß ich
Menschen aus meinem Leben „hinauswerfen“ werde,
die mir eben jenen Respekt verweigern, egal wir nah sie mir stehen.
Genau das werde ich mit Euch jetzt tun!
Das soll so klar und eindeutig sein, wie es irgendwie geht
und dennoch genauso human und begründet.  Um das zu gewährleisten

habe ich eine klein Liste
geschrieben, in der ich aufzähle, warum ich mit Euch nichts mehr
zu tun haben möchte.

  1. Ihr beide habt ein sado-masochistischen, verkapptes und patriachal
    subordiniertes Beziehungsverhältnis. Ihr verkauft der Welt Eure
    intellektuelle Liberalität, seid aber nichts anderes als erzkonservative
    National Bourgeoisie.
  2. Ihr beide kommuniziert immer nur im  double-bind! Wenn Ihr
    nicht wißt, was das bedeutet, fragt Willemsen (Eure Haus-und Hof
    Psychologen). Mit dieser Kommunikationsstruktur habt ihr Eure
    Kinder in den Wahnsinn getrieben. Meine  Schwestern kamen gesund
    zur Welt. Erst Eure „verlogene“ Art zu Kommunizieren hat sie
    zum Wahnsinn gebracht. Dieses unreflektierte, linksintellektuelle
    Getue Eurerseits, indem Schein mehr wert ist, als sein, indem
    ständig Toleranz vermittelt wird, aber letztlich Intoleranz  gelebt wird,
    hat uns alle zerstört. Aber das begreift Ihr nicht! Ihr begreift nicht
    die Folgen Eures Tuns, von Goetz Unfall, über Helmuts Krebs bis hin
    zum „Wahnsinn“ meiner Schwestern und meinen Angstattacken,
    die Ihr nicht mal ansatzweise zur Kenntnis genommen habt.
    Eure verkappten Positionen wären wohl deutlicher hervorgetreten, hätte ich einen
    Bundeswehroffizier geheiratet, wäre in die NPD eingetreten
    und hätte national-önonomisch gehandelt.

3.Ihr behandelt Eure Kinder nicht als Erwachsene. Ihr zieht hinter
Ihrem Rücken über sie her. Ihr seid ständig enttäuscht über das,
was sie nicht erreicht haben, anstatt froh zu sein, daß sie überhaupt
einigermaßen Eure Erziehung überlebt haben.
Ihr habt beide immer nur Euer ach so tolles, künstlerisches Lehrer-
Ehepaar-Image gepflegt. Aber so toll seid Ihr nicht!
Aus dieser Haltung heraus begegnet Ihr allem und jedem mit Hohn, Spott
und Verweigerung, was/der nur einigermaßen normal sein will.
Eure Arroganz ist Euer persönliches und gemeinschaftliches

Lebensverbrechen.
Ihr seid in der Ego-Filterblase von Freunden und Anschauung
hängen geblieben und kreist nur ständig um Eure eigenen

Befindlichkeiten.
Dass ihr eigentlich nur besserwisserische Revanchisten seid,
ist Euch nicht bewußt.

4.Selbst wenn man Eure Double-Bind-Kommunikation Euch vorhält
(wie letztens ich es Elke am Telefon gegenüber aufzuzeigen versucht habe)
streitet Ihr das Offensichtliche ab. Man erwischt Euch bei Euren sozialen Inkompetenzen
und Ihr streitet es immer noch ab. Ihr seid weder reflektierter, noch einsichtiger
als der dümmste Prolet oder Bauer. Und das beschämt mich zutiefst.
Ja, ich bin zutiefst enttäuscht von Euch!

5.Ich möchte meine Kinder nicht solchen Menschen aussetzen.
Es reicht mir schon, was ich mit Euch durchmachen mußte,
von der frühkindlichen Entwurzelung, über den Zerstörungen
meiner männlichen Bezugspersonen, bis hin zu Eurem ständigen
Nörgeln an dem, was ich bin und nicht in Eurem Sinne geworden bin.

So, ich denke,
ich habe alles zusammengefasst. Einiges wirft wohl Fragen auf,
wird aber unbeantwortet bleiben. Ihr werdet  bestimmt
irgendwelche psychologisierenden bzw. pseudophilosophischen
Kategorien finden, um meine Kritik an Euch zu bannen und
es zu meinem Problem zu machen.
Selbstkritik war nie Eure besondere Stärke.

In diesem Sinne
wünsche ich Euch noch ein gutes und erfülltes Leben.

Wenn Ihr aber meint, Einsicht zu haben, würde ich
mich über einen selbstkritischen, respektvollen Brief freuen.

Mit freundlichen grüßen

Wolfgang i.A. von Heike

 

„Das ist doch Deine Sicht auf sie; meine war, dass meine Lebenskraft komplett durch das Auslöffeln anderer Suppen aufgezehrt wird und nicht mal in dem Moment, wo man wirklich nicht mehr kann, man in Ruhe gelassen wird!“ Heike

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