Gib Süßes, sonst gibts Saures

Gibt den Süchtigen, was den Süchtigen ist

 

„Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten.
Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk. Dann gnade Euch Gott!“ T.Körner

Das süße Gift

 

Produktiv ist nicht der Empfänger

und nicht der Geber.

Der Geber hat es vom Empfänger

und gibt es zurück.

 

Subvention, das süße Gift der

Abhängigkeit. Gerecht ist es,

wenn man die Millionen sieht,

die für die Geber das Leben

ließen. Wo endet das nur?

 

Irgendwann fehlt die Idee

für Neues, die den Kreislauf

in Gang hält. Da braucht es

nicht mal Grenzen des Wachstums.

 

Aber die Folgen des Überflusses

werden dann alle Dämme gebrochen

haben, und die Welle rollt und rollt

und ertränkt auch die, die sich

sicher glaubten, auf Südseeinseln.

 

Lohnt sichs überhaupt,

dies bisschen Leben zu retten?

Für 30 Jahre unrettbaren Spaß

den ernsten Sinn des Lebens herauszufinden:

Was bin ich, ohne Tand und Schmand?

 

 

 

 

 

„Die Wunde brennt, die bleichen Lippen beben,
Ich fühl’s an meines Herzens mattem Schlage,
Ich stehe an den Marken meiner Tage!
Gott, wie Du willst! Dir hab ich mich ergeben.“ T.Körner

 

 

Text Marionetten:

„Wie lange wollt ihr noch Marionetten sein?
Seht ihr nicht, ihr seid nur Steigbügelhalter.
Merkt ihr nicht, ihr steht bald ganz allein.
Für eure Puppenspieler seid ihr nur Sachverwalter.

Wie lange wollt ihr noch Marionetten sein?
Seht ihr nicht, ihr seid nur Steigbügelhalter.
Merkt ihr nicht, ihr steht bald ganz allein.
Für eure Puppenspieler seid ihr nur Sachverwalter.

Und weil ihr die Tatsachen schon wieder verdreht, werden wir einschreiten.
Und weil ihr euch an Unschuldigen vergeht, werden wir unsere Schutzschirme ausbreiten.
Denn weil ihr die Tatsachen schon wieder verdreht, müssen wir einschreiten.
Und weil ihr euch an Unschuldigen vergeht, müssen wir unsere Schutzschilde ausbreiten.

Wie lange wollt ihr noch Marionetten sein?
Seht ihr nicht, ihr seid nur Steigbügelhalter.
Merkt ihr nicht, ihr steht bald ganz allein.
Für eure Puppenspieler seid ihr nur Sachverwalter.

Wie lange wollt ihr noch Marionetten sein?
Seht ihr nicht, ihr seid nur Steigbügelhalter.
Merkt ihr nicht, ihr steht bald ganz allein.
Für eure Puppenspieler seid ihr nur Sachverwalter.

Aufgereiht zum Scheitern wie Perlen an einer Perlenkette.
Seid ihr nicht eine Matroschka weiter im Kampf um eure Ehrenrettung.
Ihr seid blind für Nylonfäden an euren Gliedmaßen.
Und hackt man euch im Bundestags-WC, twittert ihr eure Glied-Maße.
Alles nur peinlich, und sowas nennt sich dann Volksvertreter.
Teile eures Volkes nennen euch schon Hoch- beziehungsweise Volksverräter.
Alles wird vergeben, wenn ihr einsichtig seid.
Sonst sorgt der wütende Bauer mit der Forke dafür, dass ihr ein-sichtig seid.
Mit dem Zweiten sieht man besser…

Cr7z:
Wir steigen euch aufs Dach und verändern Radiowellen.
Wenn ihr die Tür nicht aufmacht, öffnet sich plötzlich ein Warnhinweisfenster.
Vom Stadion zum Zentrum einer Wahrheitsbewegung.
Der Name des Zepters erstrahlt in Neonreklame im Regen.
Zusammen mit den Söhnen werde ich Farbe bekennen.
Eure Parlamente erinnern mich stark an Puppentheaterkästen.
Ihr wandelt an den Fäden wie Marionetten.
Bis wir euch mit scharfer Schere von der Nabelschnur Babylons trennen!

Ihr seid so langsam und träge, es ist entsetzlich.
Denkt, ihr wisst alles besser.
Und besser gehts nich‘, schätz‘ ich.
Doch wir denken für euch mit und lieben euch als Menschen.
Als Volks-in-die-Fresse-Treter, stoßt ihr an eure Grenzen.
Und etwas namens Pizza gibt’s hier doch noch auf der Rechnung.
Und bei näherer Betrachtung steigert sich auch das Entsetzen.
Wenn ich so einen in die Finger krieg, dann reiß‘ ich ihn in Fetzen.
Und da hilft auch kein Versteck hinter Paragraphen und Gesetzen.

Wie lange wollt ihr noch Marionetten sein?
Seht ihr nicht, ihr seid nur Steigbügelhalter.
Merkt ihr nicht, ihr steht bald ganz allein.
Für eure Puppenspieler seid ihr nur Sachverwalter.

Wie lange wollt ihr noch Marionetten sein?
Seht ihr nicht, ihr seid nur Steigbügelhalter.
Merkt ihr nicht, ihr steht bald ganz allein.
Für eure Puppenspieler seid ihr nur Sachverwalter.“

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