(B)ruder*finn oder Werbung, Kriegsverbrechen und Joschka Fischer

Der kleine fette Vulkanier

 

Serbische Bohnensuppe

(geschrieben 2000)

 

Früher gab es beim Discounter

immer serbische Bohnensuppe;

aber seitdem die Serben als

Kriegverbrecher stigmatisiert

sind, bekomme ich meine

Lieblingssuppe nicht mehr.

 

Wieviele Kriegslügen,-

aber der „Verteidigungsminister“mußte

gehen, weil er die falsche

Frau vögelte. Welche Ironie,

dass die Boulevardpresse

der Kriegspresse zuarbeitet.

 

Was für ein geniales Framing:

Er war immer dafür gewesen,

daß von Deutschland nie wieder

ein Krieg ausgeht. Er war aber

auch immer dafür: Nie wieder Auschwitz.

 

Was muß man für eine zynische

Drecksau sein, die Opfer von Auschwitz

für eine Kriegstreiberei zu verwenden?

Es ist so, als müßten die „Toten“ das

zweite mal ins Gas gehen!

 

Wie oft werden die Opfer

noch mißbraucht?

Wie oft?

 

Heute koche ich meine

Bohnensuppe selbst,

nach einem alten Rezept

meiner Urgroßoma,

die in Sajmište starb.

 

 

 

Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “(B)ruder*finn oder Werbung, Kriegsverbrechen und Joschka Fischer

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