Monatsarchiv: April 2017

Schneeball-System

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.“ Henry Ford

 

Das Eigentum des Schneeballs

 

Geld wächst nicht an Bäumen.

Was heute an Bäumen wächst,

ist morgen wieder verbraucht.

 

Ewiger Pfennig verdirbt alles,

selbst die Birnen im Weckglas

vom letzten Jahr, zimtvergessend.

 

Unbegrenzte Frucht bricht den Baum.

Wir klagen über Wucher und Krebs,

aber durchschauen ihn nicht im Zins?

 

Der Preis ist pure Willkür.

Jede gute Birne ist mit jedem

guten Apfel tauschbar. Über

Geschmack sollte man Bestien

nicht füttern und stärken.

 

Schon im Winter birgt der Frost

die Chance der Verknappung.

Alles wiederholt sich,

nichts vermehrt sich,

alles auf Erden war gegeben

allen Menschen, vom Anbeginn

der Zeit bis zu ihrem Ende.

Das ist reine Physik.

 

Nur die Sattlosen

und Unfassbaren

nehmen und nehmen

und fesseln und binden,

metaphysisch.

 

Aber alles, ohne

festen Grund, wird fallen,

wie eine Lawine vom

höchsten Berg,

dem Gesetz der schiefen

Ebene folgend.

 

 

 

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…and the great shroud of the sea rolled on as it rolled five thousand years ago.

NWO

Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln.  14 Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.  16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? (Matthäus 7, 13-16)

Ich teile nicht

für Prof. Walter Veith

 

Wir teilen nichts.

Nicht das Leben.

Nicht den Tod.

Miteinander teilen

wir nichts.

 

Ich beharre auf den Gott

der Bibel. Ich will diesen

ausschließlichen Gott,

den wahren Gott, nicht den

Götzen, gezimmert aus Humanismus,

Menschenwürde und Universalismus.

 

Ich will nicht diesen Gott ohne Jesus,

ohne Kreuz und ohne Auferstehung.

Ich will diesen fundamentalistischen

Gott, der mich für meine Sünden ansieht.

 

Ich will mit diesem Gott hardern,

der das Leben beschwert mit Moral

und Codex und Vergebung und Strafe.

 

Ich will ihm entgegentreten,

um ihm ins Gesicht zu spucken,

für die Unerträglichkeit meiner Existenz.

 

Aber wie kann ich das nur,

wenn ihr ihn theosophisch,

anthroposophisch, theologisch,

freimaurerisch, pantheistisch,

satanistisch und humanistisch

verwässert, verödet, verharmlost?

 

Ich wollte gegen ihn kämpfen,

in meinem Hochmut als Mensch,

und ihr nehmt ihn mir in euren

Büchern aus Dogmatik zur jesuitischen Toleranz.

Wer ist hier derjenige mit der Hybris, wer!

 

Da lob ich mir den Allah, der Djihadisten!

Dieser Gott hat wenigstens noch Eier,

die man abschneiden kann!

 

Ich lobe auch den „toten Gott“ Nietzsches!

Denn er stellt nicht den Menschen an

seiner Stelle, sondern macht gänzlich

Schluß mit dem Herumgesuche am Ego!

 

Aber nein,

ihr tötet Gott nicht, nein, ihr verachtet

ihn so sehr, daß ihr ihn umschreibt,

wie man einen Anzug umschneidert

und Schuhe zurechtschustert, nur damit

er in eure schöne neue Welt paßt.

 

Wie verachte ich euch,

nehmt ihr mir doch einen guten

letzten Kampf vor der endgültigen

Vernichtung. Wie froh wäre ich doch,

für immer ausgetilgt zu werden,

aus diesem Universum, das ich so satt habe!

 

Aber eine Hoffnung habe ich noch,

daß nämlich die Propheten Recht behalten

und dieser allgütige Gott der Liebe

dahinschmilzt, wie eine Kerze zu einem Klumpen

Wachs.  Ich wünsche den Adventisten und

Evangelikalen, daß sich ihr fester Glaube erfülle,

damit meine Verdammnis ewig wirklich werde,

und ich ihm in sein Anlitz spucken darf,

dem weißen Waal!

 

Senf-trails

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Van der Bellen von der Kette gelassen

„Wir werden alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen – aus Solidarität“ v.d.Bellen

 

 

Solidarität

 

Erklär dich solidarisch

mit den geschlagenen Frauen

und lass Dich zusammmenschlagen.

 

Erklär dich solidarisch

mit den geschändeten Frauen

und lass Dich vergewaltigen.

 

Erklär dich solidarisch

mit den beschnittenen Frauen

und lass dich verstümmeln.

 

Erklär dich solidarisch

mit den minderjährigen Mädchen

und laß dich verkaufen und verheiraten.

 

Mann….van der Bellen….

ich krieg den Text nicht zuende,

vor so viele Ekel vor einem

diabolischen alten weißen feigen Arschkriecher.

 

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Die Glücksdiktatur aus Brüssel

 

Der Kommissar

 

Gesandte der Aufklärung,-

Guillotine auf dem Platz der Eintracht.

Gesandte der Revolution,-

Standgerichte in den Gassen Petersburg.

Gesandte des Führers,-

Erhängt bei Nacht und Nebel im Wedding.

 

Kommissäre und Kommissionäre,

die Europa ins verordnete Glück

führen sollen;- schonungslose Übernahme

der Delegation von Verantwortung.

 

Fides, die Mutter allen Hasses,

als Gewürz des Einheitsbreis beigemengt,

damit wir uns daran gewöhnen,

aus dem Blechnapf zu fressen.

 

 

 

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der 38. Breitengrad

Hier bewegt sich nichts

Die Provokation oder Kimchi

Seltene Erden, seltsames Volk.

Klares Begehren, kostbares Gold.

 

Der Blinddarm Chinas kann beissen.

Er hat das Atom gespalten und bemessen.

 

Es fehlt nicht mehr viel und das Scher-Riff kommt.

Wir warten noch auf jenes U-Boot, welches bombt.

 

Das Meer ist voller Träger und Kreuzer.

Mag der arme Fischer Frieden finden.

 

Noch heute schneidet die Bäuerin den Kohl.

Schichtet ihn mit Salz und Chilli in Ton.

 

Morgen ehren sie die Ahnen: Väter und Söhne.

Morgen ist nicht weit; ich höre Trommeltöne.

 

 

 

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French Blues

„Pour voir clair, il suffit souvent de changer de point de vue“

 

Der Spielzug

 

Ein Linksaußen ist kein Rechtsaußen.

Ein Verteidiger ist kein Stürmer.

Im Fußball macht man uns kein X für ein U vor.

 

Jeder hat seine Position, jeder spielt seinen Zug.

Das verlangen die Regeln, sonst macht das Spiel

keinen Sinn und auch keinen Spaß mehr.

 

Anders ist das in der Politik.

Da kann schon mal der

Mittelfeldspieler ein Torwart sein.

Und ein Tor ist eine Ecke.

Aber oft wechseln mitten im Spiel

die Spieler die Trikots, oder sie wechseln

die Seiten, alle zehn Minuten.

 

Die Schiedsrichter sind gekauft.

Keiner ist sicher, welcher Mannschaft

er angehört. Die Fans rasen

von einer Tribüne zur nächsten.

Bald wechseln sie die Stadien

in den Halbzeiten.

 

Scheiß Spiel…

und Macron wird Kapitän, Trainer

und Schiedsrichter sein…

was wohl die Austauschspieler kosten?

 

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Der Kriegsmininster Clown

War ich das? „Bismarck, Otto von“: Lügen können Kriege in Bewegung setzen, Wahrheit hingegen kann ganze Armeen aufhalten. …

Pflaumen an der Macht oder ordo ab kakao

Krieg reitet unaufhaltsam wie Ritter,-

Schwalben fliegen vor Gitter.

Schwarzbrot krümmelt trocken,

in Not, betreten alle, wie Gesteinsbrocken.

Es bricht Leben aus,

Tümmler im Sund tanzen hinaus.

Minister erzählt denselben

unabwendbaren Schmier, wie Ministerin.

Heute noch, erste DonnerFlüche,

morgen dann doch Leichentücher,

regennasser Wind zerrt an ihnen.

Ich kenne das: Wir sind am Ende. Wir dienen.

Morgen noch letztes Glas Wasser,

so wie Du´s kennst, gewohnt bei Kasse,

Haus voll Schlächter. Dann aber mußt sacht

du lernen, in Gruben zu leben. Nacht für Nacht.

Jahr um Jahr geben sie dir Rüstungszahlen,

zum Ausbaldowern. Beschäftigungswahlen

für pazifistische NGO´s  und Aktivisten.

Exporte in arabische Welt, Besorgnis auf Listen.

Nationale Schlüsselindustrie unterliegt

hermetisch Beschlüssen. Sieg im Krieg

ist Absatz von Waffen,- alles andere Gefühl

ist gesicherte Obsoleszenz: Todesdeal, Todesdeal!

Am Kranz von Ursula von der Leyen (58) fehlt nicht nur ein „i“ bei Bundesministerin, auch Verteidigung war mit zwei „t“ falsch geschrieben

Die Bilder unserer Väter

Sie haben gekämpft,

wie ihnen befohlen war.

So wie es allen Soldaten befohlen

ist, in dieser Welt.

Manche kämpften enthusiastisch,

andere wollten lieber fliehen.

Die Meisten, die Mitte, die man

heute in Wahlen umwirbt, liefen mit.

Die Mitte der Sprache wählt, marschiert,

hält aufrecht, bezahlt die Steuern und

geht zu Arbeit. So siehts doch aus.

Die Mitte hält Euch da oben am Leben.

Nur die, die zu feige zum Sterben und

nicht mutig genug fürs Leben sind, die

sind die, die mitgehen, bis zum bitteren

Enden und darüber hinaus.

Packt ihre Fotos weg.

Laßt uns bessere Zeiten ersehnen.

Wer die Erinnerung beherrscht,

kann alle mittelmäßigen Seelen knechten,-

„führen“ wäre zu geschmacklos,

auf der Mitte der Deutschen Zunge.

„En Allemagne, le patriotisme et le sens de la tradition sont fascistes, en France, ils sont monnaie courante et clairs!“ Paul Reynaud

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Hexensalben, Zaubersprüche, Wutausbrüche

Tollkirsche

Weites Auge, tiefen Raum

siehst Du nicht.

Licht fällt Silber aus,

Schleifen, Fädchen, Dimensionen

ohne Sinn…

Raum sieht Dich, wie Horus Auge,

wie Gottes Retina sich dreht

und dreht, von blau nach rot.

Blau, komm zur Welt,

zu schnäbeln mit den trockenen

Kröten, Pfefferminz, Hirngetöse!

Schmieren Dir Salben

in Flecken und Ecken;-

Geschrei in Folterbetten,

Kinderleichen in Fotoalben.

Finde den Schuldigen,

den moralischen Unhold…

finde das Monstrum

im Monsum…

…weiches Fleisch

und fauler Zauber;-

Riechen Gerüchte?

Fliehen Flüche?

Ach ja, oh je, ja, ja..

ich werde erschaffen,

wie „ich“ sprechen werde,

ich werde „verwandelt“ werden,

ich werde der sein, der ich „heute“ bin…

Wandel ist keine Magie,

Schicksal oder Zufall,

Menschenplagen,

Menschenversagen…

Nichts bessert sich von selbst,

niemand bessert Unverbesserliches…

Strebe froh

und lebe dürftig!

Sterbe roh

und klebe flüchtig!

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Wie im Leben, so auch im Tod

 

 

Im göttlichen Wind

 

Absatz bringt Tod,

auf Papier, Asphalt, Theken;

er tötet.

 

Die Yamato vor Okinawa,

die Arizona in Pearl Habour,

die Hood vor Grönland.

 

Unsere Kinder kommen

unter Schmerzen, blutig,

und erkaltend zur

Welt und werden von

ihren Müttern mit

Schnitten getrennt.

 

Immer mehr Rüstung,

immer mehr Frieden;

immer mehr Nägel,

immer mehr Särge.

 

Ach wie schön ist

es an Gräbern zu

stehen, im Sommer:

 

Man hört die Würmer

pennen und wie sie

dann rumoren:

Make Love Not War,-

wenn sie bohren……

 

 

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Haikus between smell and taste

 

Magic Mushrooms

selection between

gas and lower gas

war first class

*

penny-pies fade

summer-laugh dies

chomp beef jerky

*

he never ate chervil

mother witches dreams

he died of kidney

*

no ladies here

rudely fuel bitches

barf bags brown

*

books an´ sani-pads

bloody cellulose

stories of reality

*

old ice boxes

fauna an´ flora

slither bravura

*

obnoxious aromas

fish in the sunshine

grovle dogs sniff

*

inside steams

faces of fugacity

play variations

 

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