South Carolina – Dum Spiro Spero

Joseph Pulitzer: Schreibe kurz – und sie werden es lesen. Schreibe klar – und sie werden es verstehen. Schreibe bildhaft – und sie werden es im Gedächtnis behalten.

 

Sassafras

 

Wir sitzen vor dem

„Anne Bonny“ und trinken

„echtes“ Root Beer,- das soll verboten sein?

Evangeline flirtet mit dem Wirt,

und er läßt uns freundschaftlich sein

Geheim-Rezept probieren. Er holt

aus dem Keller zwei Flaschen

selbstabgefülltes, unheiliges, böses Bier.

 

Wir sitzen und

driften ab, witzelnd, halluzinierend.

Was man nicht alles erfand, um die

puritanischen Abstinenzler zu umgehen!

Die Indianer nutzen den Baum seit Jahrhunderten!

 

Dann erzählten die Moralapostel,

sein Öl erzeuge Krebs. Der Wirt lacht,

seine Mutter ist neunzig und hat ihr

ganzes Leben lang diesen süßlichen,

süffigen Kräutertrank gesoffen:

„Racinette,Racinette!“

singt Evangeline und lacht mich

herzerfrischend an.

 

Morgen fahren wir von Charleston

nach Savannah und von da

aus  über Athens in die Sassafras-Mountains.

Ich will Gerneral Shermans „verbrannter

Erde“ gedenken.

 

 

 

 

Where it began, I can’t begin to know when
But then I know it’s growing strong
Oh, wasn’t the spring, whooo
And spring became the summer
Who’d believe you’d come along

Hands, touching hands, reaching out
Touching me, touching you
Oh, sweet Caroline
Good times never seem so good
I’ve been inclined to believe it never would

And now I, I look at the night, whooo
And it don’t seem so lonely
We fill it up with only two, oh
And when I hurt
Hurting runs off my shoulder
How can I hurt when holding you

Oh, one, touching one, reaching out
Touching me, touching you
Oh, sweet Caroline
Good times never seem so good
Oh I’ve been inclined to believe it never would

Ohhh, sweet Caroline, good times never seem so good

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