Meine anarchistischen Helden III – Karol Sobelsohn

Sprach-Gewalt

Sprach-Gewalt

 

 

Das Wunder der Timokratie oder der Moabiter Salon

(τιμή: „Schätzung, Ehre“ & κράτος: „Herrschaft“)

 

Zwei Herren zu dienen,

zerriß Rumpelstilzchen.

Das hat dir der Teufel gesagt,

sagte das Teufelchen?

Hüte Dich vor Märchen!

 

Zukünftige Gesellschaft,-

Suche ist nicht blind!

Kriege sind nicht wild und

schicksalshaft; sie arbeiten an

Utopien seit tausend Jahren?

Hüte Dich vor Idolen!

 

Jetzt sähen sie Terror, um Krieg zu

ernten. Lerne zu sehen, lerne

zu schmecken: Robotor werden

dich hüten?

Hüte Dich vor Erfindern!

 

Die Welt gehört den Herrschenden.

Die Herrschenden sind keine Erfindung;

sie leben en detail…spür dem Chip nach!

 

Schon jetzt bist du nur noch Sender

und Empfänger. Saat der Dämonen

algorithmisiert: Aralsee versalzt,

die Wüste stirbt. Wer Du bist sagt

Dir´s Display. Ach, Karol Du sahst so

viel und mußtest lange schweigen?

Hüte Dich vor Visionen!

 

Am Ende vor´m Gericht des Herren,

versuchtest Du „Wahrheit“ zu bleiben:

Den Namen der Herren nennen! Aber

du mußtest schneller laufen, um

überhaupt an derselben Stelle zu bleiben?

Hüte Dich vor Zungen!

 

Wir sind alle Wanderer ins Nichts,

weil wir den Sinn unserer Geschicke

nicht verstehen. Wie sollten wir

auch, wissen wir doch nichts von

den Schatten unter den Kreuzen

der blinden Märtyrer:

 

Süß ist die Bitternis?

Das Salz ist schaal?

Behüte Dich in der Zelle!

 

 

„Vernichtet dieses Geschmeiß! Das proletarische Gericht wird über die Bande bluttriefender Verbrecher das Urteil fällen, das sie hundertfach verdient haben. Leute, die gegen das Leben des geliebten Führers des Proletariats die Hand erheben, müssen ihre grenzenlose Schuld mit dem Kopf bezahlen.“ ( Der Trotzkist Karlo Sobelsohn über den Stalinisten Leo Rosenfeld „Kamenew“)

 

 

„Die Rolle Radeks ist und bleibt falsch verstanden, besonders von Quellen-Fickern wie Wolf-Dietrich Gutjahr, Lion Feuchtwanger, Arthur Koestler oder Warren Lerner. …Radek hatte nie wirklich mit Trotzki gebrochen. Er war nicht plötzlich zum Hofnarren eines Diktators mutiert. Dazu leistete er viel zu viel beim Aufbau der Kommunistischen Partei im Sinne Lenins! …Er war kein Opportunist, sondern ein eingefleischter Entrist. Er brach zum Schein mit Trotzki. …Er war Informant, positioniert von seinem Freund im Staatsapparat Stalins, um stets die neuesten Untaten zu vermelden; Stalin verriet die Revolution ans Kapital. Radek hielt diesen Verrat minutiös fest. Darum mußte er sterben.“ (Fabian Fabioli)

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