Schlacht bei Charkow (1942)

Homeland
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Schlacht

In Kesseln und Zangen,

eine Gabelung,

nach dem Trommeln

und Feuern:

Lindes Licht,

heller als Tag nicht,

nicht Nacht noch,

Abendlicht,

in Kesseln und Zangen.

Nicht Schatten,

auch Nebel nicht.

Jenes Leben, es driftet ab,

pulsierend,

Schlag um Schlag.

In Pfützen,

himmlisches Rot,

im Quellenspiegel,

in Kesseln und Zangen.

Bäume drehen,

Felder wehen,

Venen dehnen;

ein Blick noch,

bitte, nur einen noch,

in Kesseln und Zangen.

Geh doch! Geh! Geh weiter!

Teile!

Reste, Überbleibsel, Reliquien,

Bruchstücke,

Fragmente,

Splitter,

Teile…..

Von wem das Wort

gebrochen wurde

zu solchen Mosaiken?

Münder gefüllt

mit Lehm,

sture Uneinsicht,

bis zum letzten Knochen.

So viel ungelöschter Kalk

in Kavernen

und Bunkern.

Spuke in die Hände

und grab,

schaufel die Luft,

da fragt man nicht lang.

Schwarzes Licht – Spurensuche,-

ein Krümel, ein Zahn, etwas DNA.

Zeichen,

die zum Himmel steigen,

zukunftslos auf dieser Heide,

in dem Moor,

auf den Pfaden infantiler Spiele.

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