Blind-Darm-Grimmen – Nietzsche gewinnen

Windigo, Kokodjo, Atcen

 

 

 

Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten, Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. -Erich Kästner-

 

Im Wind, in der Flut

Das Böse übermannt,

wie eine Tanne im Bruch.

In jeglicher Furcht

taummelt ein Traum

und fällt auf Dich zurück,

Du Monster Mensch!

 

Das Böse wird über Dich

kommen, als das Gute in

Dir. Du bist überzeugt

von der „Guten Tat“, doch

sie ist nur abgrundtief,

im Übel der Unwissenheit,

aufgewachsen, um zu dienen.

 

Du bist das Böse

beim Abendmahl,

beim Gebet,

beim Schenken,

beim Lieben;

Du bist nicht selbstlos,

mein Engel, meine Bruthöhle.

 

 

Das Gastmahl des Trimalchio

Das Gastmahl des Trimalchio: Remedia amoris

 

Giovanni Francesco

hob das Wort an und das Wort war bei Gott (die Erfindung der Antiken)

 

Im Traum, Ruf zu vernehmen

oder zu träumen, selbst der Ruf

zu sein.

Menschenfleisch verzehrt sich nach

Menschenfleich, selbstwillig ist

kein Geist.

Eine Verwandlung zu vollziehen

ist unmöglich, Rituale ersetzen

keinen Mut.

Verletzt zu werden ändert nichts

an Lügen in Amt und Würden.

Treue eitert.

Gebeine ruhen hier nicht weich,

nicht warm ist das Ende der Nacht;

tröste Dich!

Es gibt ein Heilmittel gegen die Liebe,

glaube mir, ich habs gerochen, bis zur

bitteren Neige.

Bück Dich nur leicht nach vorne,

verehrter, irrend suchender Leser:

Suus cuique crepitus bene olet.

 

 „Literaturwissenschaftler haben ein Credo: Die Konotation und der Kontext. ….Aber alles, was wir in der Literaturwissenschaft an Instrumenten/skills/tools/Methoden kennen, basiert auf dem Glauben einer Rückführbarkeit auf eine UR-Quelle. …. Es ist unmöglich Literaturwissenschaftler von diesem Aberglauben zu befreien, so sehr vernarrt und überzeugt sind sie von ihren Kreationen und Assoziationen.(Roland Barthes)

In Ruinen und Geiste(s/r)welten

in memoriam John Hurt

 

Besieg Dein Fleisch,

bevor es versiegt:

Den Körper-Käfig verläßt

du nicht.

Wir alle sind flußblind.

Die Stäbe, überzogen

mit Gnitzen; dort, wo

Georg der Ritter den

Lindwurm tötete, stirbt

auch unser Herz, das

geheime, verschämte,

aus Träumen und Verlangen

geschälte.

 

Dunkel empor befreit

steigt die Gewissheit

im Gewand der Ahnung:

Wir treibens phantastisch,

was zutiefst unserer Natur

entspricht.

 

Promi-Toys

Promi-Toys

 

Das Gefuchtel mit dem BANK BIC

 

Panspermie:

Aus dem Nichts kommt etwas!

Ein Homunkulus schiß den Funken des

Lebens in den Urknall oder

in die Ursuppe oder in die Urzelle

oder in den URURURUR aus Uruk Uluṟu …UHU….Kuckuck

 

Wo setzt man den Schnitt an,

um das Tortendiagramm gleichmäßig

zu teilen: Tangential?

 

Moderne Mythen, Sagen und Märchen;

ein Bluff mit zwei Pärchen!

Es gibt immer noch ein höheres Blatt;

dies ist von Allmächtigen gemacht!

Wers glaubt! 😉

 

 

Bantu Kimbundu Umbundu Yoruba: NTU NWO

 

Sie halten wieder Zombies,

ganz legal, ganz global.

Der Kolonialwarenhändler

spaziert wieder auf dem Äquator,

mit Schilps und Aktenkoffer.

Seine Peitsche ist der Laptop,

seine Zwinge, Balkendiagramme.

 

Sie kaufen den Hunger auf!

Sie planzen Blumenmeere!

Sie bringen allen Liebe:

Rote, gelbe, blaue, grüne Liebe,

für alle kleinen braunen Babies.

Ganz P.C. schicken sie die nächste

Generation in die Slaverei.

 

Aber wehe, die Sklaven klopfen an der

Hinterhoftür, um Einlaß gegen

den FarbenSturm zu erbetteln, den die

Herren entfachten:

Dann gibts Zauber aus Einkaufstüten: NTU

Dann hetzt der Herr im Haus die Abgehängten

gegen die Rechtlosen auf: Freies RatRace für alle!!

 

Und natürlich rufen die Einfältigen und

schon immer hinters Licht Geführten:

Heimat! Ehre! Familie! Nation!

 

 

fogaréus e farricocos

fogaréus e farricocos

 

Brasilianische Schlaflieder

„….Coca oder Cuca oder auch Bicho papão ist der schwarze Mann, der Buhmann,- das verkindlichte und verdinglichte Anlitz des Sensenmannes, des unbegreiflichen Todes, der dem Schlaf so ähnlich ist. Er ist jeder Forscher,der einen neuen autochthonen Stamm kontaktiert. …..“ Fabian Fabioli

 

 

Vai-te Coca. Vai-te Coca

Para cima do telhado
Deixa o menino dormir
Um soninho descansado

Hinweg, hinweg, Buhmann,

hoch aufs Dach mit Dir!

Laß dies Kind nun ruh´n,

das rat ich Dir! ich rat es Dir!

Dorme neném

Que a Cuca vem pegar
Papai foi na roça
Mamãe foi passear

Schlaf mein Kind,

Buhmann fängt Dich geschwind!

Vater schlägt das Zuckerohr,

Mutter hat jetzt kein Ohr!

Bicho papão

Em cima do telhado
Deixa meu menino dormir
Sono sossegado

Hör den Buhmann,
er feixt auf dem Dach.
Laß den Knabe ruh´n.
Ich halt´Wacht!

 

 

 

Im Keim der Hindernisse

 Die hohlen Menschen
(Übersetzung „The hollow men“ T.S.Eliot Auseinandersetzung mit Nietzsches „Ecce Homo“)


Mistah Kurtz – er tot.

Einen Cent  für´n alten Bastard

I

Wir sind leere Menschen,
Wir sind ausgestopft Menschen.
Wir lehnen aneinander.
Kopfstücke, gefüllt mit Stroh. Ach!
Unsere dürstenen Stimmen
– wenn wir uns was zuflüstern-
sind matt und bedeutungslos,
wie Wind im Steppengras
oder wenn Ratten auf Glasscherben tapsen

in unserem muffigen Keller. Formlose, farblose Schatten,
sinnlose Anstrengung, erstarrte Bewegung;

Ihr, deren waches Auge dieses

andere Reich des Todes kreuzt,

erinnert Euch an uns – falls möglich-

nicht als an verlorene, gewaltätige Seelen,

sondern als an jene leeren Menschen.

An die ausgestopften Menschen.

II

Augen, denen ich nicht wage im Traum zu begegnen,

in der Traumherrschaft des Todes,

nähern sich nicht:

Dort, Augen,

sind Sonnenlicht auf gebrochenen Säulen,

Dort, Baum,

biegt sich, und seine Stimmen

singen im Wind,

entfernter und erhabener,

als ein erlöschender Stern.

 

Haltet mich davon ab,

von der Traumherrschaft des Todes.

Gebt mir zu tragen,

lachhafte Verkleidungen,

einen Rattenmantel, Krähengefieder, ein Kreuz,

auf einem Acker,

wo der Wind sich austobt,

haltet mich fern –

von der letzten Begegnung

im Reich der Dämmerung.

 

III

Dies ist das tote Land,

das Kakteenland,

steinerne Bildsäulen haben sie

hier aufgerichtet, hier erflehen

sie, hier gewährt ein Toter Gnade,

unterm Flackern eines erlöschenden Sternes.

 

So sagt man,

im Totenreich,

sind wir alleine wachend,

auch in der Stunde, da wir begehren

nach Zärtlichkeit und Lippen,

anstatt zu küssen,

gespaltene Steine anzubeten.

 

 

IV

Augen sind hier nicht,

hier sind keine Augen mehr,

im Tal der erlöschenden Sterne,

in diesem leeren Tal,

zerbrochener Rachen unserer verlorenen Reiche.

 

In dieser Zuflucht

ertasten wir uns nur noch

und vermeiden Reden,

gestrandet auf Untiefen flutenden Flusses.

 

Aussichtslos, wenn nicht

die Augen wieder erscheinen,

so wie ein endloser Stern,

eine vielgestaltige Rose,

im Dämmerlicht des Totenreichs,

einzige Hoffnung

leerer Menschen.

 

V

Hier kreisen wir um den Feigenkaktus,
Feigenkaktus, Feigenkaktus,
hier kreisen wir  um den Feigenkaktus,
Um 5 Uhr in der Frühe.

 

Zwischen Einfall

und Realität,

zwischen Ursache

und Tat,

wirft´s Schatten:

Denn Dein ist das Reich.

 

Zwischen Entwurf

und Schöpfung,

zwischen Bewegung

und Gegenbewegung,

fällt ein Schatten.

Lang ist ein Leben

 

 

Zwischen Hingabe

und Krampf,

zwischen machbar

und erreichbar,

zwischen Beginn

und Beendigung,

ist Schattenwurf.

Denn Dein ist das Reich.

 

Denn Dein ist
Leben ist
Denn Dein ist das

 

So endet die Welt.
So endet die Welt.
So endet die Welt.
Mit keinem Knall, mit einem Wimmern.

 

 

Der Pflug des Fönniks

Der Pflug des Fönniks

 

 

Die Wüste wächst: weh dem, der Wüsten birgt!

Stein knirscht an Stein, die Wüste schlingt und würgt.

Der ungeheure Tod blickt glühend braun

und kaut –, sein Leben ist sein Kau’n…

Vergiß nicht, Mensch, den Wollust ausgeloht:

du – bist der Stein, die Wüste, bist der Tod. (Nietzsche)

El Golea

kommen keine Wolken gehen keine übers Grab

Charles de Foucauld 

(Erinnerung an einen Imuhagh , der mir das Leben rettete im Wadi al-Ajal)

 

Der Spalt,

durch den ich die Welt schaue,

zugeschwollen vom Aufwärtshaken

des Sandes,

um Recht, um Freiheit, um Gleicheit,

schmerzt nicht mehr.

 

Wozu diese Qual um Lebensberechtigung,

wozu die Mahnungen in der Post,

das brave Abbezahlen der 4 Quadratmeter

Lebensberechtigung.

 

Kaum jemand erhebt Anspruch auf Wüsten,

es sei denn, dort verbirgt sich Wasser, Öl, Gold, Hass.

Niemand der die Wüste kennt, sucht Geld oder was

man zu Geld machen kann. Wer in die Wüste geht,

geht aus Liebe, aus Liebe zu Recht, Freiheit, Gleichtheit.

 

Der Sand behandelt alle gleich.

Er verbrennt alle gleich, er schleift alle gleich ab,

er zehrt alle gleich aus.

 

Die Wüste ist ein gerechter Richter, vor dem

niemand bestehen wird, der nicht reinen Herzens

ist. Darum sind Wüstenvölker erbarmungslos zu gottlosen Fremden.

 

Darum sind Wüstevölker gastreundschaftlich (asshak) zu den Ungläubigen

mit ihrem technischen SchnickSchnack, der sie keinen Tag überleben

ließe, wenn die Batterien alle und der Tanks leer sind. Gott ist groß in den Wüsten.

 

Die Welt ändert sich, auch in den Wüsten. 😉

 

Heinrich von Stein gwidmet "Das mache die gute Luft hier oben!"

Heinrich von Stein gwidmet
„Das mache die gute Luft hier oben!“

 

„Werde, der du bist“

Leben erschaffen aus dem Unbelebten,

nur Physiker subsumieren alles unter

einem Knall, der keinen Knall hatte.

 

Wie Diether auf den Ambos schlug,

so schlugen sie das Wort in den Wind:

Die Arme(e)n der Völker sammeln sich

an Orkanes Saum:

 

OhWeh! OhWeh! Inneres Sterben,
Sterbensschwärme,
Mittelschwund!
Erkalte entgegen
Nemesis Apoll;
Eisig ist nun
Sein Verwüstungsblick
Über uns niedergleitend,
Neidgefroren
Auf der letzten Front, erstarrend,
Die zu Leben
geben nicht gemacht.

 

So stolz sind sie über Positionen,

undankbar der Vernunft.

Hat sie doch Ehrgeiz dort hingehoben,

anstatt meisterliche Zunft.

 

Ab jetzt wirds sichs zeigen,

wer den Mut besitzt,

auch den Schnitt zu wagen,

bevor Sepsis erhitzt.

 

Wie wagt man den Tod der Leben birgt?

Wo findet sich im Ende nicht Endgültigkeit?

Wieviel Äonen sind ausreichend, um aus

Geltungssucht Vernunft zu veredeln?

 

Willst du zu Asche werden, o Fleisch, gar
auf Augenhöhe der Sirenen vor dem Blitz,
Gleich Jupiter erhabne torkelnde Monde,
gekettet in der Gravität seelischen Taumelns?

 

Rettung von Verhandlungszwängen,
Großmut auch dem Börsenbericht,
Hoffnung auf den Behördengängen,
Gnade vor dem Standgericht!
Auch die hassen wollen leben!
Feinde trinkt und stimmet ein,
Allen Heuchlern soll vergeben,
und der Zins im Zins nicht mehr sein.

 

 

 

3 Kommentare

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3 Antworten zu “Blind-Darm-Grimmen – Nietzsche gewinnen

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