Monatsarchiv: Februar 2017

Das M(H)-ass der Narren ist Massenhass, ist Menschenhass

Tata Tata Tata

Tata Tata Tata

 

 

Narrenhass

 

Wenn zwei dasselbe tun,

ist es nicht das gleiche;-

Deutsche differenzieren,

ob als Tätervolk oder

Opfervolk oder im Volksgericht?

 

Was ist der Unterschied?

Menschen häuten, köpfen,

vergasen, erhängen, erdrosseln

-im Marsch, im Wurf der Kamelle-

Garotte, Schafott, Gavotte!

-der wahre Tanz des

Karnevals des Volkes

ist ja nur Spiel, nicht wahr,

keine Vorbereitung, nicht wahr?

Endsieg oder Untergang,

sie schaffen das!

 

Ich hab es so satt,

dieses doppelte Maß

der Herrenmenschen,

die sich erlauben,

jeden zu demütigen

und hinzurichten,

der ihnen nicht paßt

und der gefälligst ihre

Verachtung zu teilen hat.

Folge oder stirb!

 

Und in der Tat,

zwischen

Göhring und Göring

ist kaum

ein Unterschied;

wie geht Brunnenvergiftung?

Wie stachelt man an

und bleibt doch über jeden

Verdacht erhaben?

Wie geht meucheln ohne morden?

Wie bekommt man die Fußtruppen

auf seine Seite? Muß man viel Geld

investieren in rosa Strickmützen

und Tittenersatz, Perücken, Schminke?

 

Er pisst hart an der

Ecke des Rathauses,

dieses närrische,

versoffene

Dreckschwein von Mann!

Hörst Du, wie sie rufen,

Drecksau, Drecksau, rauf mit ihm?

Wieviele Hexen doch verbrannt wurden

auf den Richtstätten,- und sie rollen

mit ihren Spaßkarren weiter darüber

hinweg oder verlegen Stolpersteine

aus Messing,

über die sie aber selber nicht stolpern,

die Erhabenen der Gewissenlosigkeit!

 

Es ist so leicht einen Menschen

im Geiste zu lynchen.

Und wenn die Masse willig ist,

ist es noch leichter in Wirklichkeit.

 

Dagegen sagt der Schöpfergott folgendes:

Wer von euch ohne Sünde ist,

werfe als Erster einen Stein auf sie.

-Hell lau!

 

 

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Flaschenpost am ungeheuerlichen Strand

Debakel

Debakel

 

Die eitrige Toccata

 

Auch heute Morgen sitze ich

auf der reifen Kirchen-Couch

und tippe meine verbliebenen

Texte; der Himmel im vierten

Stock eitert Sonne durch die

Platte der Wolken-Verbände.

 

Am großen Zeh beobachte ich

die Hornhaut des Methusalems;

werf meinen Speer so weit ich

kann. Mein Herz ist schwach und

lasterhaft meine Hände auf der

Tastatur. Jetzt Bach, irgendeine

gebundene Form im Fluß. Eine

Folge, die fügt, sich fügt und Fügung

wird. Ich bin allein in dieser Welt

des Verrats. Das trojanische Pferd

ist in jedem Gespräch zu hören; wir

eroberen einander und nennen es

Kooperation. Der Altar weitet sich.

 

Vor zwei Jahren fand ich eine

Flaschenpost. Der Zettel war

aus Stoff. Ich verstand die Nachricht

nicht. Aber es freute mich, auch mal

so etwas gefunden zu haben.

Es war mein Schatz, mein Schatz!

 

Seitdem erzählt mir die eine Hälfte

der Welt, wir stünden vor dem Untergang,

die andere beschwichtigt so merkwürdig.

Ich glaube keiner Seite mehr. Das war

wohl die Absicht. Die Qual der Wahl.

 

Geist der Flasche, wessen Werkzeug bist Du?

Wer hat Dich aus der Hölle befreit? Wer

bannt Dich zurück, ins vergessende Glas?

 

Ich habe drei Wünsche frei, ganze drei,

und ich knobl und kniffl, mit welchem

bekomm ich mich aus dieser Mühle frei?

Hörst Du diese gelbe Toccata welken?

 

Der Himmel eitert und eitert und eitert- ich

begreif: „Beten hilft!“- lerne geliebte Gedichte

von geliebten Dichtern auswendig aufsagen!

 

 

 

 

 

 

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Hoppe Hoppe Reiter

Wir küssen die Freiheit, auch wenn unsere Lippen hängen bleiben!

Wir küssen die Freiheit, auch wenn unsere Lippen hängen bleiben!

 

Blut muß fließen
Blume muß sprießen
Ball muß fliegen
knüppelhageldick

Das gibt rote Hosen
das gibt grüne Hosen
das gibt braune Hosen
für die Krapfen Republik

(Aufgezeichnet gegen Ende des ersten Weltkriegs, umgedichtet Fabian Fabioli)

Wir sind frei

Ich gehe Dover Beach

entlang, zu Kreideklippen.

Hier ist hier und niemals freier.

Mein Wort Dein Wort liebt:

Atem schmerzt an Rippen;

fliegen drei graue Reiher.

 

„Remota itaque iustitia quid sunt regna nisi magna latrocinia?(Augustinus)

 

Der versteckte Darwinismus:

 

 

Der offensichtliche Darwinismus:

 

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Im Geiste des Anderen

Im Geiste des Anderen

Im Geiste des Anderen

 

Warum herrscht dieser Krieg im Herzen der Natur? Warum bekriegt die Natur sich selbst? Kämpft das Land gegen die See? Gibt es eine rächende Kraft in der Natur? Nicht nur eine Kraft, sondern zwei? (Thin Red Line)

Unentspannt

 

Warum ist es so schwierig

den Geist des Anderen

neben sich selber zu dulden?

 

Warum darf er nicht so

brennen, wie man selbst,

auch wenn er ein anderes Licht

spendet, kühler oder heller

vielleicht? Was ist am Anderen,

das immer wieder Widerspruch

erzeugt, egal wann und wo?

 

Ist es seine Größe und Stärke,

die uns Angst macht? Ist

Überlegenheit so bedrohlich?

Ist es seine Schönheit und Würde,

die wir neiden? Ist Begierde so schwer

zu beherrschen? Was ist es nur am Anderen?

 

Seine Intelligenz, die er uns

vielleicht schenkt aus Großherzigkeit,

ist sie eine Gefahr für Leib und Leben?

Sind uns die Rivalen im Herzen

ein milder Dorn im Auge der Weisheit?

Ist geteilte Weisheit nicht doppelte?

 

Warum ist so wenig Geduld in den

Händen der Menschen, um den

Augenblick wertzuschätzen?

Waum lassen sie immer alles fallen,

was sie berührt, wie eine heisse Kartoffel?

Kann ein geteiltes Mahl nicht mehr

sättigen, weil es nicht nur Hunger stillt,

sondern auch Zuneigung spendet?

 

Ich weiß es nicht!

Was soll ich Thesen bilden,

für die ich vielleicht selber blind

bin?  Balken und Splitter am Tempel

der Welt sind eine Notwendigkeit!

Wer zu lange zweifelt und alles betrachtet

handelt nicht mehr. Er stirbt im Erwägen

und wird mutlos, wie eine Pflaume, die im

Wind vom Baume fällt. Der Süße Wurm!

 

Ich habe kein gutes Argument

für Hass, aber auch kein gutes

für Liebe, – weiß ich doch, im Anderen

wohnt der Untergang, wie in mir selbst!

Im Argument sitzt der Wurm des Willens;

nichts an ihm ist zwingend. Wir glauben an

seine Macht, als wäre es ein Kind, welches

man nur zu füttern braucht, damit es wächst;

aber so funktioniert die Seele nicht, noch der Verstand!

 

Die Welt zu lieben, wie eine Mutter

ihr Kind, sei es Adlermutter oder

Bärenmutter, fällt mir nicht leicht.

Jede Mutter muß für ihre Kinder

der Natur gehorchend auch

töten. Tiere töten nicht aus Spaß;

anders, der Mensch: Er kennt

seine Natur nicht und lebt in Gedanken,

Gefühlen, Glauben; meist Impulsen:

 

Ich muß lernen mich zu hüten,

vor Übertreibungen und Unterteibungen,

denn wir sind Treibholz auf

dem Meer der Impulse.

Das weiß ich zu genau: Ich habe kein

anderes Maß als die anderen, von Kindes

Beinen an, als sie mir die Beine brachen,

die Stimme raubten und die Augen blendeten

und mich dann wieder und wieder heilten; wozu?

Das Gute, wie das Böse, erfuhr ich im Anderen!

Aller Grund ist verloren, weder für Vertrauen

noch eben für Mißtrauen;

 

Und dennoch brauche ich sie,

weil ich sie liebe,

meine Brüder und Schwestern;

wir sind alle aus demselben Holz,

gewogener Wuchs in Stolz, selten im Lot

und einen weiteren Reim darauf versag ich mir….

 

Liebende, wäre nicht der andre, der
die Sicht verstellt, sind nah daran und staunen . . .
Wie aus Versehn ist ihnen aufgetan
hinter dem andern . . . Aber über ihn
kommt keiner fort, und wieder wird ihm Welt. (Rilke)

 

 

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Jiriki 自力 -Tariki 他力 : Die Dialektik der falsch verstandenen Askese

Mainstreamer

Main-Dreamer

 

Der friedvolle Krieger (für 孫武 und 山本常朝 )

 

Es gibt einen dritten Weg,

nicht immer nur „entweder oder“,

Eroberung und Beschützen,

schlagen und nicht schlagen;

 

es gibt einen dritten Weg!

 

Er existiert nicht in Dir,

er existiert nicht im Außen:

Er liegt neben Dir, ganz nah,

die Grenze von Innen und Außen!

 

Sei unentschieden,

würze Deine Speisen

mild, mittig, maßvoll.

 

Sei nicht im Rudel,

aber meide die Menschen

auch nicht.

 

Iß die Mango,

aber iß sie nicht wöchentlich.

Trag den Mantel,

aber trag ihn auch bis ans Ende.

 

Das Alpha-Männchen baut

immer Dörfer, Klöster,

Schulen; tue es und mach Dir

klar: Alte Wege  in alten Schuhen

gehen. Der Traum vom Kollektiv

ist genauso esoterisch, wie der

Traum von der veganen Mango.

Für die Capos dieser Welt ist

es schwer, nur Diener zu sein;

sie wollen Teilhabe an der

Grausamkeit Mensch.

 

Es gibt einen dritten Weg;

nicht autark, nicht sekundär.

 

Aber er hat seinen Preis!

Sei sterblich,

sei willig,

überlaß Dich der Unsterblichkeit.

 

 

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Rosen-Dornen-Montag

By the way

By the way

 

Worte

 

Ich schicke

meine Schiffchen

auf hohe Geh-Zeiten-See.

Wieviele gehen

unter?

Wieviele stranden?

Wieviele kommen an?

Wieviele kommen zurück,

leer oder befrachtet?

 

So viele Worte und Texte,

Gesten und Mimiken,

alles sinnlos?

 

Ich weine

über jede Nachricht,

die mich erreicht,

egal welche der Botschaften!

 

Nur zu wissen,

was mit meinen

Aussendungen geschah,

ist Lohn genug,

in dieser unwirklichen

Welt, in dieser wirklichen

Information.

 

Botschaften sterben,-

heute werden keine Überbringer

mehr erschlagen.

Ich stelle keine Zustimmung her,

ich stelle Stimme frei.

Schwimme, schwimme, schwimme,

mein Schifflein.

 

 

 

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Die Truther-Bewegung

Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben. (Bertrand Russel)

Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben. (Bertrand Russel)

 

79 Stufen bis zur Ewigkeit

 

Joh 8,31-33

Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

Da antworteten sie ihm: Wir sind Abrahams Kinder und sind niemals jemandes Knecht gewesen. Wie sprichst du dann: Ihr sollt frei werden?

 

Das Survival-kit for the fittest

gibt es nicht,-  hör auf zu

theoretisieren. Schau Dich um!

Du wirst keinen Tag in der Hölle

überleben; Du kennst die Hölle nicht!

 

Freiheit gibt es nicht.

Glück gibt es nicht.

Alles ist Leid.

Das Ende ist nahe,

wie zu Zeiten Paulus.

Quietismus ist keine Lösung.

Wenn die Masse untergeht,

gehst auch Du unter; also geh´ mit unter.

Wohin Du auch gehst, Zeus wird Dir folgen!

 

Da sitzen die (t)reulosen Priester

im Proseminar und streiten

über Tempel-Ordnungen,

um Proselyten zu sammeln,

diese Fliegenfischer!

 

Ich sitze und bete darum,daß

Zeus seine Blitze

auf die Richtigen schleudere,

ich #Anti-Platonist

und alter harmloser Helenist!

 

Hätte man Paulus

in Ephesus erschlagen,

wäre der Welt eine

Menge an Spekulationen

erspart geblieben.

 

„Groß ist die Diana der Epheser!“,

schrie die Menge, und sie

erschlugen seine jüdischen Schüler.

 

Der Feigling versteckte sich

und wurde

später ins Gefängnis

geworfen, nachdem der Mob

sich beruhigt hatte;

römische

Bürger waren unantastbar!

 

 

 

 

 

Liebe ist geduldig und freundlich.
Sie kennt keinen Neid,
sie prahlt nicht
und schaut nicht auf andere herab.
Liebe ist nicht verletzend
und sie sucht nicht den eigenen Vorteil.
Sie lässt sich nicht reizen
und ist nicht nachtragend.
Sie freut sich nicht am Unrecht
sondern freut sich,
wenn die Wahrheit siegt.
Die Liebe ist bereit,
alles zu verzeihen.
Sie glaubt alles,
sie vertraut immer
und verliert niemals die Hoffnung.(Brief an die Korinther im Gefängnis von Ephesus geschrieben)

 

Je mehr man die Gegenwart beschreibt, um so weiter muß man in die Geschichte zurückgehen, um sich nicht selbst zu gefährden.😂 (Fabian Fabioli)

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Schlacht bei Charkow (1942)

Homeland
Homeland

Schlacht

In Kesseln und Zangen,

eine Gabelung,

nach dem Trommeln

und Feuern:

Lindes Licht,

heller als Tag nicht,

nicht Nacht noch,

Abendlicht,

in Kesseln und Zangen.

Nicht Schatten,

auch Nebel nicht.

Jenes Leben, es driftet ab,

pulsierend,

Schlag um Schlag.

In Pfützen,

himmlisches Rot,

im Quellenspiegel,

in Kesseln und Zangen.

Bäume drehen,

Felder wehen,

Venen dehnen;

ein Blick noch,

bitte, nur einen noch,

in Kesseln und Zangen.

Geh doch! Geh! Geh weiter!

Teile!

Reste, Überbleibsel, Reliquien,

Bruchstücke,

Fragmente,

Splitter,

Teile…..

Von wem das Wort

gebrochen wurde

zu solchen Mosaiken?

Münder gefüllt

mit Lehm,

sture Uneinsicht,

bis zum letzten Knochen.

So viel ungelöschter Kalk

in Kavernen

und Bunkern.

Spuke in die Hände

und grab,

schaufel die Luft,

da fragt man nicht lang.

Schwarzes Licht – Spurensuche,-

ein Krümel, ein Zahn, etwas DNA.

Zeichen,

die zum Himmel steigen,

zukunftslos auf dieser Heide,

in dem Moor,

auf den Pfaden infantiler Spiele.

Ein Kommentar

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Ein Volk, ein Reich, ein Führer

Die Absurditäten des Großen Bruders
Die Absurditäten des Großen Bruders

‚Wherever the crowd goes, run in the other direction.‘

Charles Bukowski

Der Klassenfeind Spatz

Für Bert Brecht und seinen Bukower Elegien

Als der Große Vorsitzende

Gründe für

Mißernten suchte,

die der Plan

auslöste, erklärte

er die Spatzen

zu Dieben und

zu Klassenfeinden.

Das Volk bejubelte

diese Lösung

seines Hungers

und verfolgte

die Konterrevolutionäre.

Das Kollektiv

hat immer recht!

Es lärmte so lange,

bis die Vögel tot vom

Himmel fielen.

Der Himmel

über China

gehörte von nun

an der Partei!

Als es

kaum Vögel

mehr gab,

fraß das

Ungeziefer

die Ernten auf.

Der nächste

Plan hatte

-aus der großen Weisheit des

großen Vorsitzenden heraus-

einen Zusatz:

Die Partei importierte

Spatzen aus

Bruderstaaten.

Der große Vorsitzende

hatte die Dialektik von

Räuber und Beute „erkannt“

und befahl:

„Nehmt die Spatzen von den Listen

und schreibt die Kakerlaken drauf!“

Nach dem Tod
Nach dem Tod

„Meinungspluralität und Objektivität schließen sich aus.“ (Fabian Fabioli)

Maos Mumie

Große Vorsitzende

werden einbalsamiert

wie ihre Vorbilder:

Die Pharaonen.

*

Als man Mao

wie Schneewittchen

in einen Glassarg

legen wollte, um das

Neue Zeitalter einzuleiten,

nahm man den vom alten

Sun Yat-sen.

*

Man öffnete den Sarg,

warf den Bourgeois

raus und legte Mao hinein.

+

Dabei mußte die Partei feststellen,

dass der Gr0ße Vorsitzende

zu fett war, für den

Sarg der Ausbeuterklasse.

Bruder in Geste
Bruder in Geste

Kultur Ventilator oder Die Nacht des Tigerfangs

Steht auf! Alle, die keine Sklaven mehr sein möchten!
Lasst uns aus unserem Fleisch und Blut die neue Mauer bauen.
In größter Bedrängnis ist Chinas Volk.
Der Unterdrückten letzter Schrei ertönt:
Steht auf! Erhebt Euch!
Gemeinsam wider das feindliche Kanonenfeuer, voran!
Gemeinsam wider das feindliche Kanonenfeuer, voran!
Voran! Voran! Vorwärts!  (Tian „Han“ Shouchang)

Der Große Vorsitzende ließ

Tian „Han“ zur Nacht verhaften;

anders als die anderen

Volksverräter, die sich

öffentlich selbst bezichtigen mußten;

der Dramatiker suchte Gründe

für die Hungersnot von 1958.

Dafür mußte er 1966 zahlen.

Die überirdische Weisheit des

Großen Vorsitzenden reicht

über Dekaden und Fakten hinaus.

Genosse Shouchang hatte

den Text der Nationalhymne

geschrieben, den alle lauthals

sangen, als sie die Kritiker

aus den Häusern zerrten:

„Gemeinsam wider die feindlichen

Konterrevolutionäre, voran!“

So wurde ein Propagandist

Opfer der eigenen Propaganda;

die Sonderbehandlung war

dem Gesang der

empörten Sklaven geschuldet:

Steht auf! Erhebt Euch!

Voran! Voran! Vorwärts!

Debakel
Debakel

ZK der KP Chinas:
EIN VORSCHLAG

ZUR GENERALLINIE

DER INTERNATIONALEN

KOMMUNISTISCHEN BEWEGUNG

14. Juni 1963 gab das ZK

eine Note heraus

an das sozialistische Brudersystem:

Es muß eine

revolutionäre Partei geben,

ohne Revisionismus und Dogmatismus

als

Speerspitze

gegen den Imperialismus

zur Wahrung des Weltfriedens!

Mao wollte die Marxisten-Leninisten

anführen

und die KPdSU ablösen.

In einem Zug war das Gerangel

an den Güterbahnhöfen

in Nord-Vietnam

sehr groß:

Hồ Chí Minh! Hồ Chí Minh! Hồ Chí Minh!

Das Heil des Führers

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In der Echo-Kammer

Frremder Herzschlag

Fremder Herzschlag

 

Komfortzonen

 

Unendlich groß

ist das Umfeld der Rosendiebe.

Mit einem Zaubertuch entstauben

sie Glühwürmchen und Eitereulen.

 

Was kümmert Dich, was andere sagen?

Wie hoch muß jemand stehen, damit Du

ihn hörst oder nicht mehr hörst?

 

Hörst Du auch das

Unangenehme,

das nicht in Dein

Glühlichtdämmern paßt?

 

Sinnloser Versuch Horizonte

zu erweitern. Feenstaub

in den Augen verwittert.

 

Wir, die Hinterwäldler,

sehnen uns nach

Klarheit,

wie sie nach einem

starken Regen auftaucht,

aber dafür muß es regnen,

so sehr,

dass es weh tut.

 

Lerne in Kriegsgebieten

Urlaub zu machen.

Auch Dein Echo

kann Wahrheit sein.

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