Monatsarchiv: Januar 2017

My Indian Summer

How many Howghs?

How many Howghs?

 

 

Indian Woman

for Antje

 

Where else?

In Underwood –

the hidden children.

Horses away.

I still here the signals!

 

I lost my wife.

I lost my home.

I lost my dreams.

The winter is getting hard again.

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Erler – Einer, der früh vorhersah…ich bin für den Wandel des Klimas

„Etana sagte zum Adler ‚Mein Freund, dieser Gott zeigte mir in einem Traum: Wir gingen durch das Eingangstor von Anu, Enlil und Ea, wir verbeugten uns, du und ich, wir gingen durch das Eingangstor von Sin, Adad, Šamaš und Ištar, wir verbeugten uns, du und ich, ich sah ein Haus ohne Fenster, das Siegel… ich öffnete die Tür und ging hinein‘.“ (Gilgamesh Epos)

 

Ganymed

für William Blake, Major Tom und Area 51

„Ich gehe in ein Land, das ich schon immer sehen wollte.“

*

Kein Arsch wird in den Himmel

entführt, auch wenn Ihr ihn noch

so versilbert: Grüne in Rot kommen.

 

Die Maske des rohen Todes wechselt

mit dem echten Tod die Plätze; Ihr

werdet es noch sehen, Ihr Kindsköpfe

der Freiheit, Ihr Ahnunglosen der

Gleichmacherei: Niemand und nichts

ist gleich in dieser Welt und selbst

das Geld macht nichts gleicher, nicht mal

annähernd. Ihr stummen Zeugen, blasierte

Bande des besseren Wissens; Quatschköpfe!

 

Krähen werden kommen und fressen Eure

tägliche Leber; sie picken sie aus Euren blinden

Leibern und Ihr werdet  naiv „Danke“ sagen.

 

Ist es ein Wunder, wenn man dieses

blutige Ausharrren verlassen will, weil die

wiederholende Untat unerträglich ist?

Bar der Ketten und sinnlosen Flüchen,

entfliehen will „Ich“, mit Körperp(p)flug oder

Strychnin, bloß nur weg, bloß nur irgendwo hin!

 

Mit letzter Euphorie den Atem verlieren,

tröstlicher, als in irgendeiner Irrenanstalt

versteckt den Untergangsplan der Welt zu deuten.

Laßet es uns endlich tun und dann steigen

wir auf, in den vollendeten, todlosen Himmelsorcus:

Das Tor ohne Haus und Siegel.

 

Eternity

by William Blake

He who binds to himself a joy
Does the winged life destroy;
But he who kisses the joy as it flies
Lives in eternity’s sun rise.

 

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Das Postmoderne im Postfaktischen

Der Antiheld und seine Heldin

Der Antiheld und seine Heldin

Prophetien:

Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen; sehet zu und erschreckt euch nicht. Das muß zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich gegen das andere, und werden sein Pestilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder. Da wird sich allererst die Not anheben.
Alsdann werden sie euch überantworten in Trübsal und werden euch töten. Und ihr müßt gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern. Dann werden sich viele ärgern und werden untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen, und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig. Und es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen. (Die Bibel nach Luther)

 

puppie

 

„Die Christen haben sich einen Gott gezimmert, der ihnen die schlimmsten Torheiten vergibt. Diese infantile Sichtweise bringt die Welt an den Rand des Ruins. ….. Gerade Religionen haben eine Verantwortung für ihre angemessenen Auslegungen und noch  so viel mehr für ihre unangemessenen Mißdeutungen. Und wenn ich Religionen schreibe, meine ich die Gesamtheit der Gläubigen und ihre reale Glaubenspraxis in Wort, Tat, Ökonomie und Ritual und nicht die  wehrlosen, kontextabhängigen Sentenzen in irgendeinem verstaubten Buch! “ Fabian Fabioli

 

Griechische Tragödien

Die Einheit von Zeit und Raum,

während der Badezeiten der
Ungeheuer, ist ein Luxus, den

sich nur naive Nerds leisten

können, die in Tropical Islands

nach Anschluß suchen, lieblich.

 

Merkt Ihr denn nichts? Eure

Heroen sind vom selben Fleisch

und Blut und wenn sie sich noch

so bekämpfen, letztlich vertreten

sie dasselbe fettleibige System,

dieselbe leere Redundanz!

 

Ich fiebere keinem Sieg mehr

entgegen: Wer Honecker und Nixon

überlebte, wird auch diese Kaulquappen

der Tiefsee überdauern: Drunten

lauern auch Titanen, von denen Ihr

jetzt nichts ahnt. Sie werden erstaunlich

über Euch kommen, wenn Ihr nicht

aufhört, immer nur auf einer Seite

des Beckenrandes zu klopfen. Kämpft, Klopfer!

 

Ihr feigen, wohlgenährten, fetten Nager!

Ihr Unanständigen am Buffet des Erdballs!

Konkurrenz belebt das Geschäft

und in diesem Hamsterrad lassen

sie Euch glauben, für das Richtige

einzustehen. Laßet die Götter das Drama

eröffnen und die Chöre lasset klagen: ἀγωγή!!!!

 

 

*

unerhörte Beschwerde

unerhörte Beschwerde

Wie man Fakten schafft

Pence und Bannon säubern

das Außenministerium:

Keine Seilschaften und Saboteure

mehr. So schneidet man der

Schein-Linken die Schein-Schwänze:

soncoho!

身体发肤,受之父母,不敢毁伤,孝至始也。

 

„Die Alternative Kapitalismus-Sozialismus ist keine wirkliche Alternative. Dies sind gleiche Brüder mit ungleichen Kappen.“ Macht und Gewalt, S. 119

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Beethoven, Chopin, Nietzsche, Schopenhauer, Wilde, Baudelaire………….

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Die Lust an der Seuche σῦς φιλεῖν

 

Erinnerung an die Zeiten, als man Lues mit Malaria bekämpfte.

 

Neuro-Syphilis oder vom Stand der Forschung

für John Hunter

 

An der Spitze ihres Schwanzes

wirst Du sie erkennen.

Morgens pflücken sie Orangen,

abends verrenken sie Organe.

Silbrige Milch der Kühnen.

 

Großes Organon folgt

Gehirnerweichungen;

die Logik der Moral

folgt der Entsorgung.

Im Zeichen des Skorpions

hängt das Gemächt,

käst die Pflaume.

 

Sie ist wieder im kommen;

alle Stämme der Lust

sind resistent: Ionen auf

Reisfeldern verklappen.

 

Armeen hinterlassen in

Freudenhäusern gut geimpfte

Imperatoren: Tyche folgt

den Truppen auf dem Fuße.

 

Die Etüden des Rausches

sind bedingungslose

Reklame des Triebes.

Sie werden eitern und

sich erweitern, bis sie siegen.

 

Helden des Geistes

ficken, fressen,

haben ein sauberes Plätzchen,

im Beckengrab der Welt:

Erfassen, fassungslos, verfassen: Περὶ ἑρμηνείας

 

 

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Heinrich Heine

Nachlese

  • Aus der Matratzengruft

    • Für eine Grille
    • Sie küßten mich

    • Orpheisch
    • Nicht gedacht

    • Nachts, erfaßt

    • Wer ein Herz hat

    • Mein Tag war heiter – français

    • Ewigkeit, wie bist du lang

    • Mittelalterliche Rohheit

    • Stunden, Tage, Ewigkeitenfrançais
    • Narretei

    • Hab eine Jungfrau

    • Mir lodert und wogt im Hirn eine Flutfrançais
    • Wenn sich die Blutegel

    • Ganz entsetzlich ungesund – français
    • Citronia

    • Zur Teleologie – français
    • Die Söhne des Glückes beneid ich nicht – français
    • Morphine – français
    • Den Strauß

    • Ich war, o Lamm, als Hirt bestellt – français
    • Ich seh im Stundenglase schon

    • Am Himmel Sonn

    • Dich fesselt mein Gedankenbann

    • Lotosblume

    • Worte! Worte! – français

    • Laß mich mit glühnden Zangen

    • Für die Mouche – français
    • Der Scheidende – français
    • Bimini


 

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Galileo Galilei: Erdgebundene Rotation

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Die Herrchen des Mondes

 

Pussy Theseus Libration

 

Brechendvolles Gestrüpp,

leiernder Dunst,

Horrorfilmversionen.

astronomisch entzaubert.

 

Wie Magma auf Netzhaut,

das letzte Schimmern vor Finsternis.

Geblendet sind die Seher:

Talismänner in sinternden Händen.

 

Die Pein Plutoniums;

quecksilbe(r)ne Flüsse

der Sprüche vom Frieden.

Rhetorik radiowellenweit.

 

Kein Geturtel, kein Scherzen:

ungerührt beschreibt er seine

UmlaufBahnen;

Milimeter Veränderung

in 100000 Jahren.

 

Erblindet vom Sonnenherz,

entzündet am Verstandesrand;

die Unmerklichen.

Täuscher, wir rücken Dir näher!

 

Die Zeiten der Wende;

kein Kalender mißt

die Qual. Warten in

steter Nacht; dichte

 

verbrannte Knospen,

zu Kohle, schwarz,

wie Deine Seelenzahl.

Morgen tropfen sie Dir

Harz auf Dein pythagoreisches Haupt.

 

Salb Dich jetzt, jetzt, Torbole,

jetzt ist Deine Zeit.

Sprich zu Dir, auch

wenn mutlos Welt

zerbricht wie Obladen.

 

Dein ist das Tal im Schatten,

spricht der irrende Mund.

Wirr ist die Stunde,

die tagt am Meeresband,

wenn die Scheiben sich

kreuzen vom Blitz der

Himmelspyramide.

 

Herkules tanzt gegen

große Mauer:

In Haufen, Spiralen, Clustern;

schaumig Geschlagenes hissen!

 

Wach auf! Tetri Giorgi!

…auch ich Himmelsmechaniker,

wenn meine Augen geschlossen sind:

Lumen soli mutuum das

 

 

 

 

 

AN DEN MOND

Spätere Fassung

Füllest wieder Busch und Tal
Still mit Nebelglanz,
Lösest endlich auch einmal
Meine Seele ganz;
Breitest über mein Gefild

Lindernd deinen Blick,
Wie des Freundes Auge mild
Über mein Geschick.
Jeden Nachklang fühlt mein Herz

Froh – und trüber Zeit,
Wandle zwischen Freud’ und Schmerz
In der Einsamkeit.
Fließe, fließe lieber Fluß!

Nimmer werd’ ich froh,
So verrauschte Scherz und Kuß,
Und die Treue so.
Ich besaß es doch einmal,

Was so köstlich ist!
Daß man doch zu seiner Qual
Nimmer es vergißt!
Rausche, Fluß, das Tal entlang,

Ohne Rast und Ruh,
Rausche, flüstre meinem Sang
Melodien zu,
Wenn du in der Winternacht

Wütend überschwillst,
Oder um die Frühlingspracht
Junger Knospen quillst.
Seelig, wer sich vor der Welt

Ohne Haß verschließt,
Einen Freund am Busen hält
Und mit dem genießt,
Was, von Menschen nicht gewußt

Oder nicht bedacht,
Durch das Labyrinth der Brust
Wandelt in der Nacht.

Goethe

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Die herrlichen „blauäugigen“ „blonden“ „Frauen“

Der Herrenmensch mit den moralisch höheren Stanards

Der Herrenmensch mit den moralisch höheren Standards

 

Herrenmensch

für H.M.Broder

 

Ach hätt´sich doch der Morgentau

auf ihre Glieder niederg´legt:

In Ketten findet Mensch zur Freiheit!

 

Sie hätten Kraut und Rüben gepflegt.

Ställe stünden nicht offen, jeder Sau,

die durch alle Dörfer und Städte freit.

 

Aber sie waren stets die Klassenbesten,

beim Beten, Morden und Erfinden.

Bewölkt, verhangen war der Neuanfang.

 

D´rum sind´s auch heut´ brav mit Resten

am Verteilen, dabei sind´s braune Rinden:

Herr der Menschen ist man stets im Abgang.

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Comet Ping Pong Pizza oder die Felt des Zuwalls – memento mori-Performance

Die Fratze der Kunst, die sich alles erlaubt
Die Fratze der Kunst, die sich alles erlaubt?

SPIRIT COOKING

in Gedenken an alle Autoperforationsartisten (Abstechen macht frei!)

Der Mensch frißt den Menschen;

das macht den Symbolismus nicht fett.

Die Grenzen des guten Geschmacks darf

man wortwörtlich nehmen: Ein alter Papua

sagte mir einmal, daß der Mensch nach Schwein

schmecke. Missionare gaben den Papuas Schweine,

damit sie vom Kannibalismus abließen; heute heißt

auf Binandere „Schwein“-„langer vierbeiniger Mensch“.

Das AbendMahl, ist das nicht ein ritualisierter

Schmaus eines heiligen Körpers? Noch die alten

Römer dachten, Christen verspeisen Menschen.

War es nicht Abraham der Issak schächen sollte?

Waren die Schlachtfelder der Weltkriege nicht

heerliche Schlachtplatten für den Himmelsfürsten?

Was tun wir nicht allles für unsere Götter, – was sind

wir nicht alles bereit für sie zu verbraten – , die wir uns

nur ausdenken, damit wir uns vor uns selbst nicht

ekeln müssen: Was unterm Regenbogen alles kocht?

Rainald Goetz vielleicht?

papapipi

Ein Kommentar

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Honoré de Balzac – Antisemitismus ganz oral

La maison Nucingen (1838)

La maison Nucingen (1838)

„Mögen auch die Gesetze diese oder jene Ausschweifungen untersagen, das Glücksspiel, die Lotterie, die Straßenmädchen, alles was ihr wollt, die Leidenschaften werden sie niemals ausrotten.“

 

In Waterloo war 9/11 versteckt?

 

Sie sind fett und busy. Sie fressen alles,

dieser Jabberwockys, diese Familien der

eugenischen Vielfalt und kleinen Flügeln.

 

Was war wohl im Haus Nummer Sieben?

Das Unschuldenbuch der Welt? Das letzte

Indiz einer freien Welt, ohne Bürgen und

Betreuer? In wessen Dienst steht das Gewissen?

 

Sieben ist die Zahl der vollkommenen Harmonie,

für den, der die Kabbala glaubt. Die Achsen

der Bö(r)sen rotieren immer andersherum, die

Schur(k)en leben immer in anderen Staaten. Sela!

 

Wir schlafen und pflegen unsere heile Welt. Wir

alle wollen nur durchkommen. Die großen

Zusammenhänge sind uns egal, hauptsache, unser

 

Lohn der Gleichmacherei fließt regelmäßig. Laß

bloß nur nicht die Wahrheit am Vespertisch

Platz nehmen. Ich will gar nicht alles wissen, gar nicht.

 

Laß das Böse zu uns kommen und laß uns sitzen

zur Linken des Lichtengels. Von dort aus laß uns richten,

die Toten, nur die Toten, bloß nur die Tot, tot jetzt!

 

 

 

 

c3lfmndwcaayluq

 

 

Jabberwocky
von Lewis Carroll

Twas brillig, and the slithy toves
Did gyre and gimble in the wabe;
All mimsy were the borogoves,
And the mome raths outgrabe.

Beware the Jabberwock, my son!
The jaws that bite, the claws that catch!
Beware the Jubjub bird, and shun
The frumious Bandersnatch!

He took his vorpal sword in hand:
Long time the manxome foe he sought
So rested he by the Tumtum tree,
And stood awhile in thought.

And as in uffish thought he stood,
The Jabberwock, with eyes of flame,
Came whiffling through the tulgey wood,
And burbled as it came!

One, two! One, two! And through and through
The vorpal blade went snicker-snack!
He left it dead, and with its head
He went galumphing back.

And hast thou slain the Jabberwock?
Come to my arms, my beamish boy!
O frabjous day! Callooh! Callay!
He chortled in his joy.

Twas brillig, and the slithy toves
Did gyre and gimble in the wabe;
All mimsy were the borogoves,
And the mome raths outgrabe.

 

Bescheidenheit führet zum Höchsten der Welt
zu Ehren und Ansehen und Adel und Geld.
Wie viel die Bescheidenheit endlich vermag,
das lehret uns Rothschild jeglichen Tag.
Ein König der Juden ist Jesu Christ,
und Rothschild der Jude der Könige nur ist.
Ist der Papst der Herr der Gläubigen allein
will Rothschild Gläubiger der Herren nur sein.
Was soll ihm die Judenemanzipation ?
Er ist ein Bankier und ein Christenbaron.
Wer bracht´ es in seiner Bescheidenheit
bei Juden und Heiden und Christen soweit ?
Ja, wollte der Rothschild bescheidener sein,
so ließ er auf Philosophie sich noch ein.
Denn wenn er studierte den Hegel anjetzt,
so würd´ er Jehova zu guter Letzt.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

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Das Märchen vom Schwarzen Tod (annus confusionis)

 

Hallo Ebola, Du warst schon mal bei uns?

 

Ratten* sind an allem Schuld

und wenn nicht sie, dann der Floh.

So schnell, wie sich  der Tod verbreitete,

galoppiert kein Pferd. Nur Esel glauben das.

 

*(Ob Gerhart Hauptmann seinen Naturalismus noch einmal überdenkt?)

 

Immer soll es die Pest sein, aber sie wird

nicht direkt übertragen. So viele Wanderratten

und Flöhe hat es nie gegeben, um ganz Europa

im Mittelalter auszurotten. Liebe Narren und Närrinen!

 

Was machen wir, wenn Fakenews Geschichtsbewußtsein

geworden ist? Wir fragen weiter nach, wieviel noch

halbherzig, nachsichtig, hilfreich für Eliten interpretiert wird!

Wer hat jetzt die auctoritas der Wahrheit auf seine Seite zu bringen,

wessen Laus im Pelz verbreitet schneller die Gelbsucht?

 

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cangaceiro brasileiro! Geschichten aus dem Sertão

Die Robin Hoods des Sozialismus

Die Robin Hoods des Sozialismus

Lampião – eine Geschichte aus Pernambuco

*

In Salzlake steckten sie seinen losen Kopf.

Sie hatten ihn gejagt, ihn und Maria Bonita,

von Petrolina bis nach Fortaleza, quer durch

den Sertão: Gehetzt wie einen Tollwütigen.

*

Noch heute singen die Kinder auf dem Lande

seine Ballade. Jeder kennt seinen Namen:

Das Licht der Armen, das in der Nacht feuerte.

Wir sind, wer wir sind, durch unsere Kämpfe.

*

Die Großgrundbesitzer ließen vor seinen Augen

seinen Vater erschlagen. Die Herren der Welt

regieren den Hunger und das Glück. Die Lieder

der Helden ritualisieren die Zeit der Sklaven.

 

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