Hutta, die Fettfurthst oder viel mein-hoff, wenig dein-hoff

RAF(f)-Gier

RAF(f)-Gier

 

 

Querschnitt(s)-Lähmung

 

Im Schatten eines Großen

Vaters muß man sich weit

aus dem Fenster lehnen,

um als eigenständiges Wesen

erkannt zu werden.

 

Da schließt man sich schon

mal postpubertär extremen

Anschauung an, revoltiert

gegen das Eltern-Ich, verkörpert

in Staat, Gesetzen und etablierten

Gemeinheitsmeinungen und geht

mit Verachtung und marxistisch

selbstkritisch gegen den eigenen

Adelstitel und Standesdünkel vor,

als ob Distanz vor Geburt schütze!

 

Die Welt ist schrecklich für

ein schrecklich kluges und kugeliges

Mädchen, mit einem Bedeutungskomplex.

Man spricht von

Überkompensation; Und wo Papa

dem Pfad der Evolution vertraute,

will Tochter eine Revolution lostreten.

Was Papa heiligte, spuckt es drauf!

 

In dieser Welt sind alle,

die nicht dieselbe Meinung

teilen, mit ihr, dem verletzten,

aufbegehrenden Trotzkopf,

Idioten, Spinner, Faschisten,

Sexisten, Antisemiten und Verbrecher.

Selbst der DalaiLama ist nur ein

gelbmütziger Rassist.

 

Es darf keine

Identität geben, die mehr als einen

einschließt. So funktioniert nun mal

ein hedonistischer Kleinhirnrevoluzzer.

 

Sie studierte schließlich Soziologie,

um sich und allen anderen zu beweisen,

daß sie wüßte, wie das Uhrwerk der

Gesellschaft funktioniert.

Nur zu blöd, daß man den Schlüssel

zum Aufziehen nicht hat.

 

Dass wir allein in unseren Köpfen

gefangen sind, daß wir das Aussen wie durch eine

Kamera erfahren, obwohl das Bild

doch innen entsteht, ist allzu beängstigend.

 

Wir kontrollieren uns nicht, wir haben

uns nicht in der Hand. Und da, wo Papa

demütig war, regiert die Tochter mit harter Hand.

Von ständigem Bestätigungswahn ( denn Papa ist nicht mehr da

und gibt keinen Halt und Sicherheit mehr) überlastet,

sieht man überall nur noch Feinde und Fronten.

Und wenn nicht, dann erfindet man etwas, damit

es einen Feind gibt: Querfront.

 

Was muß ein Kind doch leiden,

einen so klugen Vater gehabt zu haben.

Blöd nur, daß der Messias einen

beschnittenen Pimmel hatte und C.G. Jung

den Komplex bei Mädchen großer Väter

so schlüssig darstellte: Medea-Elektra-Kleinpfürze.

 

War ja klar! war,yes, clear! ;)

War ja klar!
war,yes, clear! 😉

 

 

DER ROTE TEUFEL

für CozyPowell

 

Über-müdet

höre ich dem Vortrag zu.

Linkes-intellektuelles

Bildungsgewäsch,-

als hätte sie persönlich

mit Engels gevögelt.

 

Immer wieder dieselben

Hermetiken,Parolen, Schlußfolgerungen;

Kadergelaber aus den 70ern.

Namedropping für Insider.

Anspruch an wissenschaftliche Exaktheit

der Dialektik.

So viele klugen Worte zu so vielen

toten Männern.

Gut, daß die HDM-Orthodoxie

im Quantenraum ihre

Grenzen ganz inmateriell gefunden hat.

 

Ich verschränke meine Arme

und stelle meine Ohren

ironisch auf Durchzug.

 

Immer dann, wenn Hutta dumm unter sich läßt….

 

Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein.

 

Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller 1900-1978 :«Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.»

 

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Antisemitismus, Ökologie, Beziehungsgewalt, Borderline, Buddhismus, Darwinismus, Eliten, Entrismus, establishment, Falsche Ansichten, Gender, Kapitalismus, Kindheit, Kolonialismus, Krankheit, Kulturkritik, Neues DADA, Neurosen, Patchwork Familien, Rassismus, Religionsphilosopie, Satire

Kommentar verfassen