Tantra- oder Tritt den Schein, der sich erhebt: Mein Mumonkan II

Wearing a 128-channel geodesic sensor net, Buddhist monk Matthieu Ricard sits in a soundproof room and prepares for an electroencephalography (EEG) test at the EEG facility in the Waisman Center at the University of Wisconsin-Madison on June 5, 2008. Ricard is a longtime participant in an ongoing research study led by Richard J. Davidson that monitors a subject's brain waves during various forms of meditation including compassion meditation. Davidson is director of the Waisman Lab for Brain Imaging and Behavior (WLBIB) and the William James and Vilas Professor of Psychology and Psychiatry. ©UW-Madison University Communications 608/262-0067 Photo by: Jeff Miller Date: 06/08 File#: NIKON D3 digital frame 2810

Jeder bekommt das, was ihm zusteht.

 

Ich pisse auf Matthieu Ricard und dafür sollte er dankbar sein!

 

Die Hollywood Wunder,-

das kleine miese Begehren, das

keinen Glauben hat, in den Weg,

kein Vertrauen, in der Gemeinschaft,

keine Zuversicht, in den Lehrer-

 

billigstes Bedürfnis für Instrumentalisten,

die nicht begreifen, daß

der Buddha nicht kam, um die Welt

zu verbessern, was  sowieso gegen die vier

unantastbaren Unumstößlichkeiten

ginge! Die Lehre widerspricht dem Leben nicht!

 

Ja, gib den geistigen Dämonen nur

das Futter, leite sie nur weiter in

die Irre, damit sie auf dem Papier

des EEGs ihr kleines Wunder haben.

 

Aber vergiß selber nicht,

daß dies nichts, aber auch

auch rein gar nichts bedeutet.

Denn unermeßlich  ist die

Tat des Buddhas,

da sie weit über das persönliche

Maß der Erleuchteten geht,

weit über Äonen hinaus.

 

Aber gib den Ungläubigen

ruhig ihrer unperfekten

Ungeduld gemäß die Beweise,

die sie brauchen,-

aber nenne es nicht Mitgefühl,

nenne es nicht ein geschicktes Mittel.

 

Es ist nur das Dünnbrettbohren

der Scheisseanbeter, die sich

an ihrer Harmonie-Scheisse

berauschen, wie an ihrer täglichen

Dosis Samsara: Blätter im Wind, die keinen

Sturm hindurch Flügel sind.

Bäume.ohne Wurzeln, Flüsse ohne Bett,

Schweiß ohne Arbeit, Genuß ohne Schweiß!

 

Ja, gib ihnen alles,

aber nenne es nicht

Meditation im Sinne

des Buddhas.

Es ist nur ein Bluff, ein

Kartentrick für kleine Kinder,

die ihren Götzen brauchen,

eine Gebrauchsanweisung

mit Erfolgsgarantie.

 

Denke immer daran,

wir haben mal

zusammen meditiert,

und ich habe Dich

gewarnt, Dir in den Nacken

zu pissen, wenn

Du unsere Lehre mißbrauchst,

für Kunsstücke. Der Buddha

braucht keinen Budenzauber,

keine Bäume voller Wunderblüten.

 

Nur ein kleiner Schritt

noch, mein Freund,

geh nur weiter

in den Stuben der Reichen

ein und aus,

und mein warmer Strahl

wird Dich wärmen,

die dunkle Nacht

hindurch, bis Du wirklich

erwachst.

 

 

Wenn alles in der Lehre Gautamas natürlich ist und es das Übernatürlich nicht bedarf,

um den Weg zu gehen, dann bedarf es auch keiner Beweise, weder natürliche, noch

übernatürliche. Alles erweist sich, wie es ist. Alles wird so geschaut, wie es sich fügt.

Der Schüler braucht kein Teleskop um den Buddha zu sehen, höchstens eine Brille,

um seine Lehre zu lesen! (Kawabata Oshima)

 

Die zumeist neurophysiologisch begründete metaphysische Position des (epistemischen) Antirealismus verkennt, dass ihre eigene Formulierung den Realismus zum Grund hat, den sie zurückzuweisen bemüht ist. Das Verhältnis zwischen einer mentalen Repräsentation und ihrer neuronalen Realisation lässt sich nicht zu Gunsten des Antirealismus interpretieren, da jedes neuronale Muster selbst eine mentale Repräsentation darstellt, nämlich im Bewusstsein des beobachtenden Forschers. Elementarteilchen sind in diesem Sinne nicht „objektiver“ als der gesamte Phänomen-Bereich sinnlicher Erfahrung. Ist die Wirklichkeitserfahrung lediglich „ein Traum des Gehirns“, so ist das Forschungsobjekt Gehirn nicht weniger „ein Traum“ des dasselbe untersuchenden Wissenschaftlers. Wie die Lüge die Wahrheit zur Voraussetzung hat, so bedingt der Antirealismus den Realismus. Metaphorisch: Der Antirealist sägt am realistischen Ast, auf dem er sitzt.

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