Shinto – oder die Welt ist ein Geist: Mein Mumonkan I

shinto

Das Licht der Augen ist wie ein Komet, und Zen wirkt wie ein Blitz. Das Schwert, das tötet, ist das Schwert, das rettet.

 

Wenn jemand denkt, dass des

Einen Einsicht die des Anderen übertreffe, so hat

er keine Augen!

 

Es gibt keine Rätsel im Zen!

Es gibt keine Absurdität!

Es gibt keine Geheimnisse im Zen!

Es gibt keine Leere und keine Lehre!

 

Es gibt nur Unmittelbarkeit, direktes

Eingehen in den Strom der Klarheit!

 

Da gibt es keine Existenz,

keine Weisheit, die vorzubereiten gelte!

Steige rein, in den Fluß,

der dich hinfortreissen wird,

oder laß es!

Ständig dieses kokettieren

mit dem fetten, guten, lieben Buddha!

 

Schäm Dich, du westliches Schwein, daß seinen

Arsch nicht aus der Abendsonne

bequemt zu springen.

 

Unbittelbarkeit

kann man nicht herbeibluffen,

nicht herbeidiskutieren,

nicht herbeiverstehen.

 

Jetzt oder nie!

 

 

 

Joshu begab sich an einen Ort, an den sich ein
Mönch zur Meditation zurückgezogen hatte, und
fragte ihn: „Was ist? Ist was?“ Der Mönch erhob
seine Faust. Joshu erwiderte: „Schiffe können
dort nicht bleiben, wo das Wasser zu seicht ist.“
Und er ging. Einige Tage danach ging Joshu den
Mönch wieder besuchen und stellte dieselbe
Frage. Der Mönch antwortete in derselben
Weise. Joshu sagte: „Gut gegeben, gut
genommen, gut getötet, gut gerettet.“ Und er
verneigte sich vor dem Mönch.

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