Altrömische Sitten oder das anale Besteigen der Untergebenen Mixed Cut XIII

So schön kann schwul sein.

So schön kann schwul sein.

 

Mein persönlicher Spatenkuss

 

Ich erschlage sie alle und grabe sie unter.

Ich pflüge die Herzen, die madigen Eingeweide

der Lustgärten und pisse aufs Schöngeistige!

 

Seife wird aus Fett gemacht, Lust aus Verführung.

Auf beidem rutscht man aus, weil man ausrutschen

soll! Das ist Grund aller Tabus, aller Verbote;

das Gebären reu(d)iger Herzen, schamvollen Augenniederschlages.

 

Man sollte der Popkultur den Kopf abtreten, wie einer

Giftschlange, die nur dann zubeißt, wenn es Effekt hat.

Dieses verlogene Versprechen viriler Freiheit, in einer

Factory zuzammengeschraubt, ohne Geist und Verstand.

 

Seitdem wir unser „Ich“ erfinden, wie ein wechselndes

Gästehandtuch gewechselt wird, schleift sich kein

Gewissen mehr ein. Wir lassen die christliche Moral

hinter uns und die muslimische kriegen wir auch noch platt.

 

Auf und ab tragen die Weiber das Wasser von der Quelle

zu den Behausungen und Götzen mögen die Ernten segnen.

Nein, wir sind längst jenseits bäuerlicher und feudaler

Strukturen; die industrielle ist nicht mal verdaut.

 

Wir fallen zurück, in die gute alte römische Dekadenz,

da, als Pferde noch Senatoren sein konnten, Mütter

mit Söhnen schliefen und ein guter Soldat, bevor er in

die Schlacht ging, von seinem Centurio anal bestiegen wurde.

 

„Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“ (Me-Ti; Bertolt Brecht)

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Antike, Beziehungsgewalt, establishment, Idylle, Kino, Kulturkritik, Mixed Cut, Neues DADA, Patchwork Familien, Popkultur, Religionsphilosopie, Terror, Zynismus

Kommentar verfassen