Monatsarchiv: April 2015

Ach, Angie, bei Dir piepst es wohl!

Die wunderbaren Eingebungen der Jungfrau vom Strahlensund

 

Die Welt wird nicht besser…..

 

Die Welt wird nicht besser, nicht sicherer,

wenn wir uns observieren, ausspionieren und verraten.

Niemand kann gutheißen, was er im Zwischenmenschlichen

nicht will, daß es sich der Staat, ohne seine Erlaubnis, herausnimmt.

 

„Nur Gott sieht alles“-und muß alles wissen! 😉

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Wenn bei Capri die kleinen Boote im Meer versinken

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Moralische Entrüstung hat ein kurzes Gedächtnis

 

Das Findelkind Blut klebt am Walfang-Bug der Kolonien

 

Zwischen Hunger und Flucht,

da irgendwo, wo man gerade

dem Totschlag entkommen

ist, aber das Ertinken bevorsteht,

lungert die Entscheidung,

die Familie zu verschulden

und zur Fronarbeit zu verdammen

oder in der Lethargie zu kauern,

und das Unveränderbare hinzunehmen.

Findlinge.

 

Die Schleuser grasen die Dörfer ab,

die Häfen und Tagelöhnerstriche:

Sie finden schon ihre Dummen.

Aber auch die, die noch Knete haben,

denen es früher mal gut ging und nicht

klar kommen, daß es immer schlechter

wird, fallen auf die Visionen vom

Paradies rein: Meist junge Männer,

Überschuß patriachaler Familienpolitik,

finden eine Hoffnung, in den Verheissungen.

Findlinge.

 

So finden sie den Weg

in die Häfen, auf die Boote, auf

das biblische Meer,

wie Jona einst.

Etwas besseres als den

Tod findest du überall.

Findlinge.

 

Und wir beschweren uns,

daß Flüchtlinge kommen,

die bei uns sowieso

nur Klos putzen und Gemüse

pflücken werden. Die keine große

Chance haben werden, als

wieder zurück ins Land der Tonnenbomben

und hagelnden Granaten geschickt

zu werden.

Findlinge.

 

Gut, daß wir den Krieg so

humanisiert haben und das Sarin

auf demselben Meer vernichteten,

in dem seine möglichen Opfer

jetzt ersaufen können.

Findlinge.

 

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Das DigiDickicht

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Wir Allesgläubigen im Digiwald

 

 

Ver schwören, bei Gottchen! im Zeichen des Widders

Es zeigt sich,

wenn wir warten können

und ein Auge dafür haben.

 

Das Auge des Ra,

des Amun Re,

gespiegelt im Glas Absinth,

heute Nacht, nur diese Nacht,

fern eines feuchten Kusses,

wohlbedacht, ohne Schimmer von

voluptas.

 

Ich sitze im Quadrat, meine Freundin

Hegat, und vergehe im Kajal, im

Schwung des Striches,

in kalligraphischen Wonnen.

„Uhu“ jauchzt mir, bei jeder

Wendung des Pinsels.

 

Ich bin intakt, vollständig,

heil und gesund!

Ich bin Horus und steige gen

Licht. Irgendwo am Ende

dieses Abgrundes ist ein Licht,

immer, in jedem Rausch:

Auch der Tod ist ein Licht.

 

Zahl um Zahl eröffnet sich

mir das Universum:

Die Zahl ist keine Theorie,

sie ist Spiel, im Rhythmus

der Äonen. Sie ist Klang

ohne Schall, sie ist Leuchten,

ohne Rauch. Sie ist stark,

weil sie unendlich ist und steht nur

schwach auf brennbarem Papier.

 

Wer hatte je Sex nach dem Komma mit Nullen Periode?

Mein Computer, mein Ram!

 

„Sea-Fever“ von John Masefield.

I must down to the seas again, to the lonely sea and the sky,
And all I ask is a tall ship and a star to steer her by,
And the wheel’s kick and the wind’s song and the white sail’s shaking,
And a grey mist on the sea’s face, and a grey dawn breaking.

I must down to the seas again, for the call of the running tide
Is a wild call and a clear call that may not be denied;
And all I ask is a windy day with the white clouds flying,
And the flung spray and the blown spume, and the sea-gulls crying.

I must down to the seas again, to the vagrant gypsy life,
To the gull’s way and the whale’s way where the wind’s like a whetted knife;
And all I ask is a merry yarn from a laughing fellow-rover
And quiet sleep and a sweet dream when the long trick’s over.

ich wünsch mir nichts als ein hohes schiff und die Sterne über mir kannst du den wind in deinem rücken spüren und das rauschen der see unter dir und doch wenn du den Wind weglässt und das Wasser, es ist das gleiche, du hast ein schiff

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42 23 -Sunset Strip

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Unsere Heimat, im Zeichen des Bären

 

Numerologie oder als Pythagoras sich irrte (Lied des puer aeternus Kurt Cobain)

 

Ich bin nicht bereit

fürs Aufstehen,

für die Arbeit,

für das Anderssein,

für Deine Wahrheit.

 

Ich bin noch nicht so weit,

für die Antwort,

für die Sorgen,

für Deine Ansprüche,

für mein Morgen.

 

Ich will noch nicht

Zeichen setzen,

grübeln, schaffen, schwätzen,

Drachen steigen lassen,

oder die Erde verletzen,

ins Niemandsland hetzen.

 

Ich kann Dir nur

sagen,

ich bin nicht bereit,

für Deine Sorgen,

für Dein Morgen,

für Deine Vorstellungen

vom Daseinsnestbau.

 

Dasein, ich bin bereit!

Fools me!

 

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G7 bis G36….Geh….Geh….Marschier!

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Wenn Politik komplexer wird, als die Ansichten der Beteiligten

 

 

Das politische Format der Absprache für Ezra Pound

 

Diplomatie ist das Versagen des Notwendigen

an den Mauern der Interessen.

Im Garten spielen die Kinder mit dem Ball.

 

Irgendwo knallt es immer, wenn es wächst,

ja es kracht aus den Fugen, wenn

das Gefügte sich nicht mehr fügt.

 

Es gibt keine Konflikte,-

das ist nur eine Lüge,

für das Gefüge.

Es gibt nur Ungehorsame,

die den Gehorsam verweigern,-

die nicht mehr Ja sagen

zum weißen Efendi, Massa, Dominus.

 

Gedenke der Welle des Drecks,

den die weiße Rasse

seit Jahrhunderten über die

Welt schwemmt:

Alles läßt sich kaufen,

Gesundheit, Leben, Ehre.

 

Dunkeles Gewölle aus Erde,

was wir Terra nennen,

es singt der Stolz ein Liedchen:

Der grüne Grashalm hat dich ausgestochen.

Doch daß man tat, statt nichts zu tun
dies ist nicht Eitelkeit…

 

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Ach Oskarchen, ach Oskarchen, wir sind immer noch Insassen derselben Anstalt

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Der alte Mann und das Heer

 

Krass, der Grass, das wars!

 

Alles Licht schwindet,

selbst das einer 40 Watt Birne.

Jeder Geschmack wird fad,

ob von Fisch oder Butter.

Jeder Klang verklingt,

auch wenn nichts veloren geht,

im Universum der Phantasten.

Literatur ist kein Wurf,

nicht mal ein Entgegenwurf,

sie zerfällt mit dem Gedächtnis

der Vorwürfe der Welt.

Geh, mein kleiner Trommler,

leg das Saxophon und den Hammer

beisiete und schreite die Runen

deines persönlichen Sieges ab.

Umschreibe mir Maserati!

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14/04/2015 · 00:20

Ein bisschen Endorphin und Steroid, -das nennen wir Liebe.

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Wir Tanzen auf dem Schlachtfeld der Begierde

 

Die Gewalt der Ursachen

 

Er trank den Extrakt von Bullenhoden

und nahm Pulver aus geriebenem Nashorn ein.

Der alte lächelnde Chinese, der fette schwarze Zulu,

der selbstverliebte weiße Bänker ohne Kravatte.

 

Wie sie die Nuttenverhältnisse

eines Berlusconi, eines Strauss-Kahn verwenden,

um sie abzubügeln, umzuzügeln, anzuzüngeln…

leitet

die Kurse, wie sie  steigen, wie sie fallen.

 

Immer wenn die Welt der

Sentimentalität verfällt,

ist sie schuldig,

wenn sie fällt, wenn sie steigt.

 

Wie sehr Frauen, angetrieben,

auf Hot-Lines Sex verkaufen

und von Wahrsagern sich den

neusten Liebsten weisen lassen,

immer geht es um Liebe,

diese kalte Berechnung der

heissen Erregung: ὁρμᾶν.

 

Die Dinge sprechen von sich selber,

man muß ihnen nur zuhören:

Treib mich, ich bin der Frühling.

 

 

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Schamlos Fracking ist geduldet, geschmackloses Ficken nicht, wieso?

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Hurra, wir habens warm, wenn die nächste Eiszeit kommt!

 

 

Wenn der Golfstrom ausbleibt oder frohe Botschaft zu Ostern, vom Karfreitag aus gesehen.

 

Das Wetter ist nicht mehr beständig:

Den einen steht das Wasser bis zum Hals,

andere vertrocknen, wie auf der Herdplatte

und wir? Uns wird der Arsch einfrieren!

 

Ganz allmählich, von uns kaum

bemerkt, jedes Jahr etwas anders.

Zuerst scheint es noch tropisch

zu werden, aber dann fallen die

Temperaturen, Lot um Lot.

 

Was können wir doch froh sein,

daß unsere Herrscher das

Problem gelöst haben. In unserer

Eiswüste werden wir es warm haben,

auch wenn es kein Grundwasser

mehr gibt, um uns den Durst zu löschen.

 

Aber was solls, ist doch eh alles zugefro(h)ren! 😉

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