Glaubens-Märchen vom Wachstum oder MixedCut XI

Die Früchte des Borgens

Die Früchte des Borgens

 

Das Geld wächst auf den Bäumen für John Steinbeck, der nicht dem Gesetz der Entropie gehorchte

 

Es gibt kein Wachstum!

Das ist eine Lüge, ein Trick.

Wachstum ist ein Euphemismus

der Ökonomen für

„gesteuerten Verbrauch“,

„geregelten Gelddruck“,

„gedeckelte Ausbeutung“,

„getarnte Verschwendung“!

 

Denn was sollte wachsen,

was nicht nachwächst?

Was sollte grenzenlos sein,

was sich selbst verbraucht?

Was läßt sich verteilen,was

wenige hüten und horten?

 

Viele glauben,

das Geld wüchse auf den Bäumen!

Viele hoffen,

die Ressourcen hielten,

bis wir auswandern?

Migration und Krieg sind

Kinder derselben Mutter:
Wachstumsgrenze.

 

Wer schneller scheißt, als er fressen kann,

wird die Welt so zuscheissen, bis nichts

mehr wächst.

Die Metaphern einfältiger Bauern

reichen nicht, um die Probleme  von

„exponentiell“, „antiproportional“ und

„Propagation“ so einfach zu beschreiben,

liebe Ökonomen!! Da helfen auch Eure

Gebetsmühlen nicht. Nicht Euer Credo!

Ihr könnte soviele eulersche Zahlen nach

Athen tragen, wie ihr wollt: Fließ-

gleichgewichte des Styx sind Euch zu hoch!

 

Ein Toast auf den Club of Rome.

Ein Toast auf alle, die den Körper

am Laufen hielten, der längst krepiert ist.

 

„κύριε ἐλέησον“ meint,

dass uns Gott trotz unserer verlogenen,

selbstbetrügenden, unlogischen und

unwissenschaftlichen Vermessenheit

retten solle, aus dem Sumpf, den wir

geflutet haben, mit der Gülle von

Angebot und Nachfrage.

 

Und bald wird eine

neue Doktorarbeit beweisen,

daß der utilitaristische BAAL

immer schon Recht hatte:

Verbrauchen ist besser als Gebrauchen:

„Τὸν ἄρτον ἡμῶν τὸν ἐπιούσιον δὸς ἡμῖν σήμερον“

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