Monatsarchiv: Januar 2015

Rhetorischer Kuhhandel vom 8. Mai 1985 oder die religiösen Kinder von Kriegsverbrechern

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„Gebt unsere Kinder frei von der Schuld, und wir erkennen Euch als unsere Befreier an!“ Henry Timrod an Abraham Lincoln, Brief vom 9. Mai 1864.

Das Land der Büßer und Nachgeschorenen oder land of the free

Befreit?

Von wem, von was?

Wenn Mörder von Mördern befreien,

von was sollte  man befreit sein?

_

Familie besteht nicht darin,

vom selben Blut zu sein,

sondern in der Bereitschaft,

es füreinander zu geben:

Im zweiten Weltkrieg starben

ca. 50 Mio Menschen.

Im „kalten Krieg“ starben

ca. 300 Mio Menschen,

nicht nur durch Hunger, Armut und Seuchen.

Guter Imperialismus,

böser Imperialismus?

_

Nichts kommt von nichts, auch ISIS

und OSIRIS nicht.

_

Und warum trage ich nicht an der

Schuld meiner Eltern?

Ich bin freigesprochen von den

Schandtaten meiner Vorväter,

zur ewigen Erinnerung verdammt?

_

Wann ist genug erinnert, wann

genug geschuldet? Und wenn es

nicht darum geht, wozu nicht

wirklich bekennen: Baut eine Mauer

in Berlin, auf dem die Namen aller

Nazis und aller Mithelfer stehen?

Warum nicht?

_

Zu viele bekannte Namen

aus beliebten Kontexten?

Kinder von Mördern werden

oft wie Mörderkinder behandelt.

Schimpf und Schande fällt auch auf

die zurück, die die Nachgeborenen sind.

_

Selbst der „Gott der Monotheisten“

wird sich rächen, bis ins dritte

und vierte Glied, und nur wer sich ihm

unterwirft, wird Barmherzigkeit erfahren!

_

Jeder erweiterte Suizid von

Familienoberhäuptern besteht doch gerade

in der Vorstellung der Schuld des Vaters?

_

Wen die Ägypter aus der Geschichte tilgen

wollten, dessen Kartusche meisselten

sie aus den Pylonen! Wen man branddmarken

will, dessen Namen hält man in Stein fest,

egal ob den des Helden oder den des Unholdes!

_

Und die Erbsünde, was ist mit der, ähhh?!

Isaak und Abraham können davon ein

Liedchen singen! Das Kainzeichen ist mit

Noah nicht von der Erde gespült worden!

_

Unsere soziale Realtät

wird von  stillen Gesetzen und

präsupponierten

Wert-Vorstellungen begleitet, die von archaischen,

nazistischen und mittelalterlichen Weltbildern

abstammen. Wenn Ihr uns befreien wollt,

dann geht an den Radix des Übels:

Die Geistesvorstellungen in Familien,

Gemeinden, Gremien und Untersuchungsausschüssen,-

anstatt Euch an die Lippenbekenntnisse Eurer Eltern zu halten.

_

Eines Tages wird

auf dem grünen Acker

vor dem Umbau des „Reichstages“

auf der Schandmauer

der Nationalsozialistischen Mitverschwörung

unter den to(au)senden Namen der Mittäter, Mitwisser und

Mitläufer auch der Name v. Weizsäcker zu lesen sein!  ;),

_

Wenn Ihr eine Kultur des Erinnerns etablieren wollt,

dann erinnert richtig: Erinnert an die aufzählbaren

Täter und hört auf, die zahllosen Opfer zu abstrahieren!

Nennt die Namen, wie altersher, auf Schandmauern und

-Pfählen, auf Prangern und Stelen: Nennt Sie, deren Kindern

heute weiter im Spiel der Macht die Karten geben,

und ruft sie laut und deutlich bei Ihrem Namen, wie Gott einst Kain:

„Wo ist Dein Bruder Abel, Kain!?“

_

Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.“ (Ex 20,2–17/Dtn 5,6–21)

Danke, KarHeinz Deschner!

Versuche der Umdeutung Deutscher Geschichte: Re·vi·si·o·nis·mus (Sozialfaschismus)

Denn über alle Schmach des Krieges geht die der Menschen, von ihm nichts mehr wissen zu wollen, indem sie zwar ertragen, daß er ist, aber nicht, daß er war.

Karl Kraus (1874 – 1936), österreichischer Schriftsteller

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Pijor, Elritze, Maipiere, Pfrille, Bitterfisch…Mönsterchen aus dem Loch Ness

Löwe Pijor

Löwe Bitterfisch

 

Als die Mutter ihren Sohn verteidigte, spitz wie Nachbars Lumpi, der überall Cybermobbing betrieb……..

 

Liebes Klassenteam, liebe Eltern,

auch ich habe in den letzten Tagen mehrfach mit L…. über die Vorwürfe des Cyber-Mobbings gesprochen und kann mich nur anschließen, dass die aufgekeimte Diskussion bzw. die Vorwürfe die Klasse derzeit sehr beschäftigt. Selbstredend erachte ich es als meine Pflicht, bereits seit längerer Zeit, ihn hinsichtlich des Umgangs mit jeglichen Medien aufzuklären und natürlich auch auf Gefahren sowie das „langlebige Gedächtnis“ des Internet hinzuweisen. Allerdings möchte ich auch an die Ausführungen der beiden Elternteile mit der Bitte um Aufklärung anknüpfen. Es werden ernsthafte Anschuldigungen erhoben, denen es nachzugehen gilt. Ich habe die Nachrichten auf dem Handy meines Sohnes gelesen (gelöschte Konversationen ausgenommen) und konnte ebenfalls nur Alltägliches finden. Natürlich finde ich den Ton und vor allem die Ausdrucksweise, aus meiner Sicht einer Erwachsenen, nicht immer angemessen, denke jedoch, dass die Kinder den respektvollen Umgang miteinander noch erlernen müssen. Ich kann begleiten, aufklären, verweisen, informieren, jedoch nicht permanent verbieten und kontrollieren, die „Neuen Medien“ schon überhaupt nicht. Das Schreiben via Handy oder Facebook etc. halte ich für normal. Wir Eltern versammelten uns damals nachmittags im Park, an der Tischtennisplatte oder anderweitigen Treffpunkten im Kiez, um zu schwatzen, motzen, vor allem auszutauschen. Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Eltern zugegen waren und unsere Gespräche belauschten, geschweige diese auch hätten hören wollen. Der Treffpunkt unserer Kinder hat sich aufgrund der gesellschaftlichen und vor allem auch bildungspolitischen Verhältnisse verändert. – Man trifft sich im medialen Netzwerk.
Ich möchte an dieser Stelle auch darauf verweisen, dass sich unsere Kinder, mein Sohn auf jeden Fall, in der Pubertät befinden. Diese Phase ist gekennzeichnet von Protest, Abnabelung und vor allem dem Wunsch nach Unabhängigkeit. Dies hat natürlich diverse Konflikte!!! und Auseinandersetzungen zur Folge, mit mir als Mutter, mit Pädagogen, Erwachsenen im Allgemeinen und natürlich Gleichaltrigen. Sie suchen ihren privaten Raum, um ihren Gedanken und Gefühlen Luft zu machen. Negative Äußerungen, auch gegenüber uns Lehrern, gehören meines Erachtens auch dazu.
Zurück zur Thematik des Mobbings. Ich möchte ebenfalls, dass den Dingen auf den Grund gegangen wird. Sind die Vorwürfe begründet? Wird tatsächlich ein Kind ausgegrenzt? Was sind die Ursachen und wie können vor allem Lösungen gefunden werden? Wie kann das Gruppen- bzw. Klassenklima gestärkt werden, vor allem das Selbstwertgefühl eines/r jeden Einzelnen? Könnte eventuell eine Projektidee entwickelt werden, wo Eltern, Lehrer und Kinder gemeinsam wirken dürfen und müssen, wo Jede/r seine Fähigkeiten einbringen und sich die Schüler außerhalb des klassischen Lernens näher kommen können? (  http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-mitte/artikel/45002-graffiti-fuer-stromkaesten/   http://www.hpz-paf.de/einrichtungen/sfz-pfaffenhofen/anti-mobbing-projekt/  ) Welche Unterstützung wünschen Sie sich von uns als Eltern? Sanktionen aufgrund gegenseitiger Vorwürfe oder Beschuldigungen halte ich persönlich nicht für eine Lösung.
Mit den besten Grüßen

…………

 

Liebe Frau W, Lieber Herr K, Liebe Eltern,

in den vergangenen Tagen hat mir T. von den Vorwürfen des Cyber Mobbing erzählt und es wurde deutlich, dass die Klasse derzeit in großer Aufregung ist.

Meine Fragen sind: Sind die Vorwürfe wirklich begründet? Wie lässt sich produktiv mit dem Problem umgehen?

1) Internet
Ich halte die Vernetzung der Kinder übers Internet für normal und frage mich, ob es angemessen ist von einem „inoffiziellen Klassen Chat“ zu sprechen. Natürlich ist so eine Vernetzung „inoffiziell“, wie auch anders? Es ist die Art und Weise der Kinder, privat miteinander zu kommunzieren in einem Medium, das ihnen vertraut ist wie kein anderes. Sich gegen die Tatsache zu stellen, dass unsere Kinder anders kommunzieren als wir, halte ich schlicht für weltfremd. Und wir können (und sollten) nicht alles kontrollieren, was unsere Kinder denken und tun.

UND

2) Mobbing
Wenn der Vorwurf von Cyber Mobbing im Raum steht, halte ich es für das Beste, ihm konkret nachzugehen. Nichts ist schlimmer, als Verdächtigung, schwelendes Mißtrauen. Der Chat ist auf den Handys der Kinder zugänglich und lässt sich zurückverfolgen. Man könnte sich den Gesprächsverlauf genau anschauen, ihn dokumentieren und auswerten.

UND

3) Respekt-Lernen
Der Chat (ich habe mir die letzten Tage zeigen lassen) spiegelt die Welt der Kinder wieder: Alltagskram, neue Erlebnisse, die geteilt werden, Haltungen und Gefühle. Natürlich sind letztere nicht immer nur positiv. Es ist selbstverständlich, dass die Kinder lernen müssen, Respekt vor anderen zu haben (und auch Respekt vor sich selber, der Natur und den Dingen).
Doch wenn wir als Erwachsene nicht akzeptieren, dass es Negativität gibt, Konkurrenz und Angst, werden wir unsere Kinder wenig im Erlernen eines respektvollen Verhaltens begleiten können. Verbote und Kriminalisierungen sind nur ein Weg.
Als Theaterpädagogin weiß ich, dass es sehr hilfreich sein kann, wenn den Kindern Räume eröffnet werden, die ihnen auf der Grundlage einer vertrauensvollen Gruppenatmosphäre eine Auseinandersetzung mit allen ihren Gefühlen ermöglichen, z.B. im Rahmen von Kunstprojekten.

Freundliche Grüße und einen schönen Sonntag allen,
………..

 

Eltern unterstützen jeden Mist ihrer Kinder, indem Sie ihr Fehlverhalten verständlich und plausibel machen wollen. Verstehen ist aber nicht Erlauben!

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DeepEnd- oder was wir alles verteidigen Mixed Cut X

Wir verteidigen Deutschland am MuschiBusch

Wir verteidigen Deutschland am MuschiBusch

 

 

Der MuschiBusch oder alte Burschenbegehrlichkeit

 

Wir sind mit unseren Zielen einig.

Wir stehen zu unseren Überzeugungen.

Wir ziehen jedem Zeugen eins über,

unseren Zielen dienlich und zweckmäßig.

 

Wir heiligen jedes Land, aus dem wir kommen,

während wir ein anderes durchmarschieren.

Unsere technokratische Prozess-Natur

ist nach Naturschönheiten ausgelegt und berechnet.

Wir wollen das Leben erleben, wie geplant.

 

Wir treiben den Fortschritt voran,

im Stechschritt, im Arschtritt, im

Marschschritt: Wir rennen Mauern

und Türen ein, auch ohne Einladung.

 

Wir waren in Belgien,

Bagdad wäre auch mal schön.

Wir lagen vor Petersburg,

aber auch Peking liegt uns.

 

So ist unsere Welt; google-rund,

kunter-bund rennen wir gegen

den Uhrzeigersinn, um zu vereinigen,

was nicht zusammengehört:

OneWorld-OneNation.

 

Und zu Hause erwartet uns

machmal der Muschibusch,

in dem wir Stammeshäuptling spielen.

Es lebe Korporation TeureTonia!

 

 

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„Kulturbruch“- oder wie ein Deutsch-Nationaler Protestant Auschwitz erklärt

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Die Grenzen des Humanismus sind die Tore des Kapitalismus

 

Warum man Entwicklung des Kapitalismus und Entstehung von KZs nicht getrennt voneinander betrachten kann

 

ExpansionsKriege, wer will die? Die, die mehr Profit wollen!

Sklavenhaltung, wer will die? Die, die mehr Profit wollen!

Maschinierung, wer will die? Die, die mehr Profit wollen!

Kolonien, wer will die? Die, die mehr Profit wollen!

Vertreibung, wer will die? Die, die mehr Profit wollen!

Rationalisierung, wer will die? Die, die mehr Profit wollen!

Konzentrationslager, wer will die? Die, die mehr Profit wollen!

Massenvernichtung, wer will die? Die, die mehr Profit wollen?

 

Bete Ihn an und diene ihm! Er wird Dich belohnen mit dem

Stolz der Blinden, der Ehre der Tauben, dem Lob der Stummen.

Es gibt einen kontinuierlichen Weg in die Gaskammern.

Da war nie ein Bruch in 2000 Jahren Antisemitismus! 😉

 

Es tut mir sehr leid, Herr Bundespräsident, daß Sie

so sehr darunter leiden, dem Kultuvolk

der Täter angehören zu müssen.

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Wie die Rechten in der CDU alles integrieren, was sich fischen lässt!

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Quídquid id ést, timeó Danaós et dóna feréntes.

 

 Guter Cop, böser Cop oder die Dialektik der Nationalisten

 

Wie selbstverständlich ist doch

die Angst am rechten Rand,

der nicht weiß, daß er rechts steht.

 

Unser Abendland,

unsre Grenzen,

unsere Häuser,

unsere Wirtschaft:

 

Was wir anderen

an Maschinen, Waffen

und Hardware verkauft haben,

-die wir jetzt nicht bei uns haben wollen-

ist genau das komische Ding

mit der Freiheit, wie  wir es

bei Dick und Doof schon gezeigt bekamen:

 

Wer will schon ein Klavier,

das er nicht bespielen kann?

Wer will Panzer, die er nicht

einsetzen kann?

Angeben ist so schön!

Schußwechsel sind so erheiternd!

Spiel das Lied vom Swobodny stat Sakska, Ahoi!

 

 

 

 

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Erzähl mal von früher

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Von der kulturellen Bereicherung, ein Juden gewesen zu sein oder Charlie Hepp do in der Brennkammer

 

Philosemitismus oder der Antisemitismus des schlechten Gewissens (für Max Frischs Andorra)

 

 

Neulich auf einem Kongress:

„Sach mal, Du hast doch Verwandte,

die Auschwitz überlebt haben?

Würden die für eine Dokumentation

darüber reden, wie es war?“

 

„Frag doch Deine Verwandten,

wie es war. Die waren doch auch

dabei gewesen!“

 

Schweigen. Erinnerungskultur

der Opfer ist nicht Aufarbeitung

der Geschichte. Erst die Erinnerung

der Täter macht daraus einen Schuh.

 

So begegne ich jeden Tag dem

Philosemitismus. Von der Ratte

bis zum engelsgleichen Wesen:

Erzähl mal aus Deinem Nähkästchen,

als ob gewöhnlich Traumatisierte

einfach so erzählen könnten:

Aber Juden können ja alles, klar!

 

„Pass mal auf….“, sach ich,“ Gott

ist nicht beschnitten. Und Antisemitismus

ist nicht die Shoa. Guck mal unterm Bett,

die tausend Bücher Literaturgeschichte,

die Ideen der Belesenen, die erlesenen Kunstwerke

der Bildungsbürger: Voller Antisemitismus.

Der Judenhasser ist eine lange Deutsche,

Europäische und christliche Geschichte!

Shoa ist was anderes. Shoa geht über

den Genozid hinaus:

 

In Ausschwitz starben Deutsche,

Franzosen, Polen….Europäer-

Es wurden dort Handwerker

und Akademiker gleichermaßen

verheizt. Es wurden Familien

dort zerstört. In die Kammern

des Schreckens gingen Söhne, Töchter,

Väter, Mütter, Cousins und Cousinen, Tanten,

Onkel, Neffen, Kinder, Großeltern,

Kleine, Dicke, Runde, Lange…Berühmte

und Unrühmliche

…….in Auschwitz starben Menschen, nicht

Juden, verstehst Du!“

 

Schweigen.

Und so versuche ich immer wieder

klar zu machen, daß Jude zu sein,

ein Zufall und kein Schicksal ist.

Mit dieser Ansicht ecke ich dann

bei Juden an. Was bin ich doch

froh, daß die Welt sich dreht

und nicht hopst.

 

 

Der Antisemitismus der satirischen Linken:

 

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Für meinen Neffen und meine Nichten

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Die heile Welt des Mittelstandes

 

Laß Gut sein!

In einer Familie der Gewalt

groß geworden, gibt man

die Verdrängung mit der

Muttermilch weiter.

 

Identitäten werden an Rängen

und Konsummengen

aufgehängt: Egal, wie das

Vermögen zu Tage gefördert wurde.

 

Die braven Kinder, in ihren

heilen Familien, werden schon

von einem Windhauch umgeworfen.

Darum ist gerade leichtes

Säuseln unangenehm.

 

Wie sich doch dieselben

Ideen fortpflanzen, sich

eben nicht wandeln und

zum Gift für die nächste

Generation werden, die es ja

mal besser haben soll.

 

Väter und Mütter,

schämt Euch, daß

ihr nicht besser werdet

in Euren Kindern.

 

Wozu die Plagen

der Hoffnung, wenn

es nicht einmal eine

Veränderung des Soll

einbringt?

 

Ich trinke mit Camus

einen Mocca am Straßenrand.

Gut zu wissen, daß man

sich für die nächste

Generation auch sicher

sein kann.

 

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Mein Traum von Pérotin

Der Kuß der Ewigkeit

Der Kuß der Ewigkeit

 

Officium

 

In den Kämpfen der Verteilung

schreien auch die, die schon haben.

Hör genau hin, wie sehr sie sich beklagen!

 

Sie schreien, daß sie auch nur Menschen sind!

Unmenschlich sei, dem Unmenschen die

Menschlichkeit abzusprechen: Hör genau hin!

 

Bin Laden tötete mit seinem Terror ca. 3500 Menschen.

Bush jr. tötete mit seinem Krieg ca. 500000 Menschen.

Die Liste der „Unmenschen“ ist lang, aber keiner will

es gewesen sein, nicht gestern, nicht heute, nicht morgen.

 

Das wirklich Böse,

das personifzierte,

kommt aus Braunau am Inn.

Es ist die Meßlatte,

an der wir das

Böse abdimmen,

wie zu grelles

Licht, bis

die Schatten die Schatten fressen.

 

Wie einfach sind doch dagegen

die Choräle der Mönche,

die die Erbsünde besingen: Ich küsse Dich, mein Vater Kain.

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Die Guten und die Bösen sind keine systemischen Kategorien

Feigheit der Nationen

Feigheit der Nationen

 

Analogien des Mordes für Paul Watzlawick

 

Als Juden fliehen konnten,

vor dem braunen Mob,

wollte kein Land sie aufnehmen.

Die Optimisten blieben,

die Pessimisten gingen, um jeden Preis.

 

Deutschland schläft-Deutschland wacht

 

Böse Muslime, guter Islam: HA HA HA!

Guter Koran, böser Imam: HA HA HA!

Religion von Menschen trennen: Welch ein Trick!

Menschen durch Religionen irren: Welch ein Fick!

 

Deutschland wacht-Deutschland schläft

 

Guter Prophet-Böse Menschen…..

Böse Schöpfung-guter Herrscher….

Was ein Allmächtiger Gott

nicht so alles in seinem Kochtopf kocht?

Wie will man Ansprüche lösen, wenn

ein Götze die Weltherrschaft beansprucht!

Was, wenn die Guten ein Teil des Problems sind?

 

Schland bäht-Deut buuht

 

Woran Du Dein HERZ hängst,

dies ist Dein Gott!

Abrahams URURUR…….Enkel

sind Götzendiener

und Gott ist Moloch! Baal! Luzifer!

Allmächtiger, Du hast uns so

geschaffen!

Ich liebe die götzenfreie Antike,

in der Götter noch menschlich waren!

 

 

Deutschland rennt verpennt in seiner

Geschichte umher, im Lichterheer des Hasses.

Lichtschwert her, oh Zeus!

 

 

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Islam-bashing

Die Muffe des Korans

Die Muffe des Korans

 

Radikalen Islam ficken, wie geht das?

 

Es radikalisiert sich nicht der Islam!

Es radikalisieren sich die Armen

und die Diskriminierten, die

in einer Richtung des Islams aufgehoben

und gewertschätzt werden!

 

Aiman Mayzek faselt etwas

von „religiösen Analphabeten“?

Seine religiöse Arroganz ist doch

derselbe Keim der Radikalisierung,

nur etwas vornehmer formuliert,

als es Wahabiten tun!

Ist eine „Unterwerfung“

etwas anderes,

als eine „Offenbarung“?

Christen, wie Moslems, wie Juden

plappern dann meistens von „Hingabe“,

um aus dem „Widerspruch“ zu kommen!

Haben wir schon die Zeiten der

Inquistition vergessen, die Papst Pius

aufhob, indem er Textkritik und

Historisch Kritische Methode zuließ?

 

Gläubige kämpfen immer noch um „ihren

wahren Gott“, nennen es „rechten Glauben“

aber verkaufen es als

Toleranz oder Gesetz!

„Alles ist vergeben“,- Quatsch!

Und schon morgen wieder  fliegen Drohnen

über die Wüsten der 12 Stämme, im Namen der Freiheit

und bald auch wieder im Namen des

„friedlichen, liebenden“ Gottesbildes, liebe blinde Karikaturisten!

 

non facies tibi sculptile neque omnem similitudinem quae est in caelo desuper et quae in terra deorsum nec eorum quae sunt in aquis sub terra.

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