Monatsarchiv: September 2014

Das Irrenhaus der Propaganda

wpid-picsart_1411775817526.jpg

 

 

Gladio oder  das Oktoberfest

Es gibt keine vierte

Gewalt im Staat,

die hat es auch nie

gegeben. Aber eine fünfte!

 

Freie Informationen

von freien Menschen

für freie reflektierte Bürger?

Nenn mir den Konzern,

den Verleger,

die Lobby,

die Pressuregroup!

 

Wollt Ihr uns verarschen!

 

Diese Talkmasterbastarde,

erzogen im liberalen Diskurs,

der keiner ist, weil er Anpassung ist,

der zur Anpassung zwingt,

im Namen der Toleranz.

 

Ja sacht mal,

wollt ihr uns verarschen?

 

Diese Absprache,

überall,

unterm Tisch,

nach dem

Soufflé,

diese Speichelleckerrei

der politischen Korrektheit:

Nenn mir Dein Parteibuch und meine

Souffleuse haucht Dir die echte

Information zu.

 

Dieses Geschäft ist vorbei,

die Deutungshoheit der

Dummschwätzer verebbt im Web.

Das Hochamt der Journaille findet bald

die wahre Grabesruhe.

 

Dann irren wir zwar selber

herum im Content, aber es ist unser

eigener Wahnsinn und nicht der,

den man uns einzureden versuchte!

 

Ich verarsch mich selber, dann weiß

ich wenigstens, wer mich fickt!

 

Ein Kommentar

27/09/2014 · 12:56

Das Wesen der Suspense

image

 

 

Buddhas Wahnsinn

Wohin geht die Flamme, wenn Du sie auspustest?

Nach Norden, Süden, Westen, Osten?

Wo ist sie nur hin?

Wohin gehen Deine Gedanken, wenn Du sie nicht denkst?

Sind sie außen versteckt, sind sie innen verreckt?

Wer denkt denn da?

Wohin gehen Deine Gefühle, wenn Du sie abstellst?

Fühlen sie sich selbst, fühlt ein Selbst sich selbst?

Wie fühlt sich gefühllos an?

Wieso sollte man noch leben, wenn man to(t)los ist?

Kennst Du Leben, das nichts bedarf?

Was soll dieser Aberglauben?

Dieser Schreckenswahn?

Hybris!

 

 

Hinterlasse einen Kommentar

26/09/2014 · 00:35

Weibliche Horror-Sex-Ikonen der Modernen: Vamps in Modern Times

Ambivalente „psycho-anal-lytische“ Betrachtung sexueller Metamorphosen.

Der weibliche Akt ist die schönste, die weibliche Natur aber die schrecklichste Anmutung. (Picasso)

wpid-laffan6.jpg

Die Laffan (Patricia Laffan, 19. März 1919)

Ich war etwa 5

und allein zu Hause,

meine Eltern waren arbeiten,

meine großen Brüder feierten

mit ihren Bräuten in der Garage

Party.

Ich

schaltete den Fernseher ein

und saß dösend davor,

als plötzlich jenes

böse Mädchen

vom Mars

mir

entgegenblickte,

mit der Strahlenkanone,

fest umklammert,

mit rührungsloser Mine,

wie Nemesis persönlich,

ganz in Schwarz,

im Lack-Latex-Chique.

Ich wurde meiner

ersten Erektion

gewahr, die bald verging,

als sie von der Frauenherrschaft

auf dem Mars erzählte.

Mir reichte schon damals

die Herrschaft meiner Mutter!

Das war also Kali,

die Panchamama

der Rache,

die dunkle Mutter,

die alle Frauen

in sich tragen.

wpid-topas3.jpg

Die  Nurmi (Maila Nurmi, eigentlich Maila Elisabeth Syrjäniemi, 21 Dezember 1921-10. Januar 2008)

Meine Brüder nahmen mich

mit, in das alte, schäbige cinema

corte de leão und setzten mich

in die erste ausgesessene Reihe.

Mein Kleinhirn blickte auf eine

unüberschaubare Riesenleinwand,

während

meine Brüder in den hintersten Reihen

ihre Freundinnen

befingerten.

Dieser unsäglich abstruse

Streifen mit seinen Wiederholungen,

eines Mannes mit verborgenem

Gesicht, machte mir Angst!

Doch dann kam

Vampira direkt auf mich

zu und aus der

unendlichen Weite

der Wand winkte

ein überirdisches Wesen,

das mir ein Gefühl

von Sicherheit einflösste;

So was kennst Du doch aus

dem televisão!

wpid-rubin3.jpg

Die Lanchester(Elsa Lanchester  eigentlich Elisabeth Sullivan, 28. Oktober 1902-26.Dezember 1986)

Boris Karloff war ein echt

mißlungenes Kerlchen (mit Absicht 😉 ),

aber  dieses

Geschöpf, aus Leichenteilen,

war eine scheue ängstliche Schönheit,

einem Reh gleich, in nervöser

Zittrigkeit, wie ein Vogel, der

ruckend die Welt beobachtete:

Ich staunte darüber, wie verführerisch und

glanzvoll der Tod aussehen konnte,

wenn Maskenbildner

ihn sich ersinnen, und immer etwas

zerbrechlich. Alles, was Gothic

ausmacht, war in dieser Figur schon angelegt.

Ob Mary Shelley sich Gedanken

über die Schönheit der Vergänglichkeit

gemacht hat? Wohl eher nicht! Sie beschrieb

die Braut als Monster für das Monster vom Monster:

Frankenstein, der Handwerkspfuscher.

wpid-jenifer.jpg

Die Fox(Megan Denise Fox, 16 Mai 1986)

Schon erstaunlich-,

Stierfrauen haben immer

etwas nuttiges an sich.

Das arme falsch geopferte

Mädchen, das als hungrige

Furie widerkehrt und

ihren Appetit auf Männer

im wahrsten Sinne des Wortes

in Tatar umsetzt,

ist die brutalste Form des Vamps.

(Lustig, wie sie den Gothic-Typen

verspeist, dieses Weichei, welches

mit den Insignien des Todes

nur impotent spielen kann. Wenn

es ernst wird, trennt sich die

Spreu vom Weizen und wird

verwurstet!)

…Und die wahrhaftigste. Nur leider

gibt es selten Nymphomaninnen.

Sie sind meistens Phantasien in

calvinistischen Männerhirnen,

wie bei  Lars von Trier.

Und immer sind es sexualisierte

Jugendliche auf

Erfahrungssuche: Also ob

der schmuddelige Sex auf der Rückbank

eines aufgepimpten  67 Chevys einen Nerd noch

vom Gymnastikball haut? Jeder Puritaner

steht auf Nutten und jede Puritanerin pflegt

die Nutte an sich.

wpid-nummber6.jpg

Die Lord(Justine Lord, born 1938)

Sie spielte

nur in wenigen Filmen,

aber in diesen war sie für

ihre Zeit grandios.

In The Prisoner jagt sie

Nummer6/John Drake

in einem surrealen Szenario

der Welteroberung: Ein echtes

WWI Nach-kriegstrauma,

mit dem Charme von Gasmaskensex.

Was für Wimpern,welche

Eleganz beim Handgranatenwurf

und immer keck

die Lippchen geleckt.

Sadismus ist nur die Form

der sexuellen Anpassung,

die kontrollieren will,

was

erzeugt wird. Und den

größten Spaß an dem hat,

was sicher erzeugt werden kann:

Schmerz.-Ich bin keine Nummer,

ich bin ein freier Mensch!

Der Determinismus lacht! 😀

wpid-edel1.jpg

 Tholy Whomoly 

(oder man fickt seine Superhelden nicht! ein kleiner Freudscher Exkurs zum Fetisch)

Es ist immer dasselbe Muster:

Hohe Wangenknochen.

große Katzenaugen,

volle rote Lippen,

beschattet von Riesenwimpern,

von kräftigem Lidschatten begrenzt

und hoher Stirn umrahmt,

von vollem wallenden Haar gekrönt.

Oh, wie ich sie hasse, diese Transen!

Gerade ich, der ich Rocky Horror Picture Show so sehr liebe!

  • Aber warum verabscheue ich eigentlich Transvestiten?

Sie machen mir meine feuchten Erinnerungen

an meine Übermutter aus Kindertagen kaputt!

Männer, die die letzte Bastion heterosexueller

Unabhängigkeit stürmen, um sich den Kult

des Weiblichen anzueignen, sind letztlich

verkappte Sexisten! Abklatsch der Intimität.

Ich pubertärer Kindskopp wollte immer nur meine

Supraikone einer dominanten Frau anbeten. Diese

Männer aber wollen sich mit ihr verschmelzen, sie sich

aneignen und zum Untertan machen.

  • Indem man das heilige entthront, gibt man es dem Spott preis!

Transvestiten sind (s)panische Männer, die ihre Angst vor dem

übernatürlich Weiblichen dadurch überwinden wollen,

indem sie es zu einem Teil von sich selber machen.

Das gab es in allen Kulten zu allen Zeiten.

Es ist so etwas, wie ein primitiver sexueller

Kannibalismus. Die Frau, die ich nicht haben kann,

fresse ich, mach sie in mir quasi  zum Untertan,

den ich endlich vor dem Schminkspiegel beherrsche.

Es ist der ödipale Kampf der männlichen Impotenz

um die  weibliche Potenz. Es ist der homosexuelle

Rückzug des Muttersöhnchens vor der Macht der Mutter,

um sie hinterrücks im Kleiderschrank ersticken zu können.

  • Ich glaube an die Frauen,weil sie eben keine Männer sind!

So denkt ein Anbeter der Ikonen. Ihm machen sie keine Angst.

Er kann sie anschauen und bewundern, ohne Reue , ohne Scham.

Er will sich gar nicht mit Ihnen vereinigen, weil er den

Fick mit seiner Mutter längst hinter sich hat. In dieser heiligen

Halle soll der Mann, der Vater,  keinen Zutritt mehr haben.

Hier soll der Heterosexuelle vor dem männlichen Zugriff

geschützt sein, und es soll ende  sein, mit dem ewigen Vatermord.

Transvestiten, in ihrer kindlichen und  unreflektierten Freude an der Verkleidung

in Mutters Rolle, verleugnen das Begehren des Vaters und machen sich dem Vater

zum Opfergeschenk, damit er Schein-Mutter nimmt und damit die Angst vor ihr. Das muß

der Vater ablehnen, als Macho, vor Scham, als erwachsenes Kind, weil er seine Mutter

nicht haben konnte und seinen Vater irgendwann dafür töteten musste, rituell.

Die gekränkte Identitätssuche des männlichen Kindes endet

in einem ohnmächtigen Rache-Disaster:  Aus Angst vor der Mutter,

in ihren Kleider gehüllt, zum Vater gerannt, um Geborgenheit zu erfahren, erfährt es

angewiderte Ablehnung und macht sich den Ekel nun von beiden Seiten zur Marke der

Selbstannahme:

Es bereitet den Vatermord vor, es verkleidet den Meuchelmord und wird ewig

zwischen Mann und Frau hin- und her wandeln, um den Vater zu schmähen

und die Mutter zu ehren, die beide ihm keine Heimat boten!

wpid-curry2.jpg

Die CurryTimothy James Curry, 19 April 1946)

Man erlebt wohl so einiges

in einem methodistischen Predigerhaus:

Mal kommt Margret Thatcher,- mal Tim Curry raus.

Dabei ist die Wirkung des Mediums

Film noch gar nicht so alt und die

Wirkung des Fernsehens wird

erst in dieser Generation der Ratlosen

so richtig sichtbar: Wie verwirrt

werden wohl die Kinder des Internets sein?

Wir sind uns stets am Befreien,

wir Luftschnapper des Neuen,

des Aufregenden, aber bitte nicht

zu nah, nicht zu gefährlich und

wenn möglich ohne traumatische

Folgen. Aber sehen wir die Folgen

wirklich?

Können wir sagen, daß

die puritanisch verschrobene

Erziehung zum Falklandkrieg

führte, oder in eine alte stinkende

Fickbude am Piccadilly Circus, oder

einer Schmierenkomödie in Soho?

Wir suchen Befreiung immer nur

für die anderen? Wir suchen den Tabubruch

für unseren Erfolg? Was wollen Schauspieler

und Politiker wirklich? Nur Ihre Sache gut machen,

egal welche Folgen es hat oder die Geschichtsschreibung

diese Folgen bewerten wird?

So gesehen war

Hitler auch nur ein Fauxpas der österreichischen

Klassengesellschaft? Machen Prügel oder

macht Ficken frei? Ist der frei, der Schwache

zurückläßt, ist der stark, der seine Schwächen

offen lebt?

Ich sah noch nie ein Huhn, das ein Krokodil

verschlang.

Deep End!

wpid-brando.jpg

Die Brando  (Marlon Brando, Jr. 3. April 1924-  1. Juli 2004)

Wenn es je eine männliche Diva

gegeben hat, dann war es Brando gewesen:

Sein Herz war finsterer als alle

anderen. Sein Geist war heller,

als alle anderen. Er schiß

auf Oskar und Ansehen in einer

Welt, die bescheißt mit Ansehen.

Er kannte die Filmindustrie

und nannte das Pack beim Namen.

Er war der Ungehobelteste

unter den Rabauken:

Er war der weiblichste Macho.

In seinem Mund schmolz

Liebe und Hass zum Glas

einer Kathedrale des Urgrundes,

in seinen Augen wurde Colonel Kurtz

zur schwarzen Mutter Kybele, der Magna Mater:

Kein Mitleid, weil alles so ist,

wie es ist und aufgehoben ist.

Er spielte schon lange

nicht mehr, er war es. Er überschritt

die Grenzen des Grauens.

Er durchschritt das Ishtartor.

wpid-munster.jpg

Die Di Carlo (eigentlich Margaret Yvonne Middleton, 1. September 1922-8. Januar 2007)

Penetration ist Prägung,

aber es gibt auch das böse Bambi,

das den Wolf fressen will.

Sexuelle Individuen sind ein

Widerspruch in sich,

denn Sex ist Prägung und darum

überindividuell.

So versuchen die Heimchen am Herd

immer wieder Feministinnen

zu sein und ziehen ihre Männer schon

mal mit „Chanel No. 13“ über die

Bettkanten.

Ihr Contraalt konnte Dir

die Fußnägel umstülpen

und oft saß man altbackend

am Ofen und wärmte sich

seine pochierten Cojones.

wpid-ziggy.jpg

Die Bowie alias Ziggy Stardust   (eigentlich David Robert Jones,  8. Januar 1947)

Wenn man als Dandy in einem

langweiligen Vorort von London in eine langweilige

Mittelstandsfamilie hineingeboren wird,

kann man schon mal auf die Idee kommen, von

einem anderen Planeten zu sein,

wie ein Fisch auf dem Trockenen.

Dann kann man alles sein,

sich stets neu erfinden

und nicht in den Zwängen

der Existenz verhaftet,

über alles hinweg surfen.

Dann ist man All-Abhängiger,

der auf diese Ameisen schaut,

die stets die Langeweile

produzieren, aus der man

selber stammt: Parkinsontwist.

wpid-taylor-.jpg.jpeg

Die Taylor (Elizabeth Rosemond Taylor (häufig auch: „Liz“ Taylor) 27. Februar 1932-23. März 2011)

Dass ein Kinderstar,

der schon einige verrrrrrrrrrrrrrrrry

british verklärte Kinderschmalzfilme

ablieferte,

gerade mit einer schottischen

Hundegeschichte berühmt

wurde und dann zur SexIkone

der Popkultur avanciert,

war nicht abzusehen, noch zu erahnen.

Obwohl der Wintertyp

in der Kindfrau schon sichtbar war!

Und wie es  so im Leben spielt,

ist die schöne Frau Sklavin

starker Männer, mit Endloseheschließungen

besiegelt, als ob der Ringetausch

erst den Sex ermögliche. Die verkappte

Lesbe in Ihr verweigerte sich hartnäckig

der Wahrheit, daß nur ihr eigenes Geschlecht

sie glücklich mache. Keine schöne Frau

kann eine andere schöne Frau erdulden

noch eine hässlichere neben sich selber ertragen;

das eine schmälert den eigenen Glanz,

das andere verschandelt ihn: Jokastes Cinderella

Auf der anderen Seite stand

sie für männliche Homosexualität ein,

mehr als ihrem Freund

Roy Harold Scherer es lieb war.

In Night Watch zeigte sie,

was sie wirklich konnte,

Angst haben und Sicherheit suchen.

Da half auch kein Lassie, Caesar,

kein Burton und kein

himmelblauer Lidschatten.

Virginia Woolf war

der Geist in dieser Flasche:

Gluck, Gluck, Gluck, ……..Rülps

Unvergleichlich…….so ein Alkoholismus

wpid-huston2.jpg

Die Huston (Anjelica Huston,  8. Juli 1951)

Ein Frau zwischen zwei Männern,

ist wie ein Kind, das sich selbst vernichtet,

das kennen wir ja:

Ménage-à-trois !

Aber dass es die Schatten des Vaters

und des Ehemannes sind,

wie kommt man damit zurecht?

Es ist wie die Jagd nach dem großen

weißen Wa(H)l! Er ist immer

in der Nähe, aber nicht zu sehen.

Man ist immer in Gefahr, darum

versteckt man sich.

Dabei kann man schon mal über

ein Kuckucksnest stolpern,

oder durch eine Horrorsatire

berühmt werden. Je männlicher

eine Frau wirkt, desto geheimnisvoller,

je weiblicher ein Mann, desto hausbackender.

So wirkt sie, wie eine Nebenrolle

und ist doch in der Hauptrolle ihres Lebens!

„Käpten“  Ahab Ahoi!

wpid-jolie-.jpg.jpeg

Die Jolie(Angelina Jolie Voight, 4.Juni 1975)

Das Boderline Symptom

kann Dich zerstören oder berühmt machen:

Es gibt selten schwarze Frauen, die Vamps sind,

es sei denn, es sind weiße Frauen.

Plattnasen, grobporige Haut, Schwulstlippen

und Flachgesichter passen nicht zum Vamp.

Aber eine geschickte Kreuzung, eine Mulattin,

die alle Nachteile genetisch ausgebügelt hat,

kann diesen Status erreichen, oder sie ist

Eritrearin: Da kämpfen Frauen

gegen ihre Verstümmlung, während unsere

Luxusweibchen sich verstümmeln! 😉

Aber Erfolg macht sexy und sieht immer

gesund aus, hinter aller Neurose.

wpid-hcb.jpg

Die Singer    (Helena Bonham Carter, 26. Mai 1966)

Noch nie war einer

Frau so sehr die Vulva

ins Gesicht geschrieben.

Schmuddeligen, gierigen

Sex im FightClub,

zwischen den Abziehbildern

einer Multiplen Persönlichkeit.

Ja, Sex ist schizophren.

Es ist ambivalent

gefickt werden zu wollen,

aber Angst vorm Eindringen

zu haben.

Es ist unschön im Sex,

dass Schmerz Lust bereitet.

Das Ohnmacht erregend ist,

ist ein Fakt der Natur,

ein trauriger, in der Horde

der Massenbestäubung:

Ius primae noctis

Das Recht haben nur die Starken,

die schweigen, weil sie wissen,

die Massen sind Arschgeigen

im FightClub! 19. Regel!

wpid-pop2.jpg

wpid-hale.jpg

Halle Maria Berry ( 14. August 1966 )

Es hat lang gedauert, bis eine

Afroamerikanerin eine Sexikone

werden konnte, besonders aber

ein Bondgirl mit Catwoman Horrorsexappeal.

Aber sind wir auch ehrlich,

sie sieht eher wie eine gut

gebräunte Spanierin aus!

Zur Ambivalenz der Frauen

tritt zusätzlich der Reiz

der schönen Exotin hinzu.

Und  so lange Frauen leben,

haben nun auch weiße Männer

eine exotische Traumvorlage.

Sozusagen der animalische

Catwalkurgrund alla Sambia;

immer einen Wasserkrug auf

dem Kopf und schön  Gehen üben!

Hinter jeder Mauer, die man

übersteigt, ist noch

eine Mauer, in die man eine

Tür einbauen muß.

wpid-hedren.jpg

 Tippi Hedren (eigentlich Nathalie Kay Hedren 19. Januar 1930)

Schönheit kann so intensiv makellos sein,

daß sie erhaben wirkt und nicht mehr

uns von dieser Welt erscheint:

In diesem Fall nennen wir Frauen Engel.

Aber Sie sind keine, nicht mal gefallene.

Sie sind immer nur Abziehbilder männlicher

Idealvorstellungen. die sich selbst überholen,

am Schminktisch der Mädchenzimmer.

Und so laufen die Weiber der Wirkung des  Sex

hinterher, um ja nicht sexuell zu werden.

Es ist ja immer nur der böse oder hässliche Mann,

der das Weib haben will. Scheiß Schleudergang,

mein lieber Alfred!

wpid-stone.jpg

wpid-rosa.jpg

wpid-opal.jpg

wpid-lewis-.jpg.jpeg

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Amour fou, Buddhismus, Falsche Ansichten, Gender, Homosexualität, Kindheit, Kino, Neurosen, Politik, Zynismus

Buddhalehre: Von nix kommt nix und wenn was kommt,ist es Illusion

wpid-tigerbuddy.jpg

Der Tiger frißt seine Kinder nicht

Die leere Lehre ist eine Hülsenfrucht.

Bevor er an verdorbenen Speisespenden

starb, rief er noch einmal seine

Jünger zu sich, seine Eleven, seine Hülsen,

um sie einzuschwören auf Standhaftigkeit und

Güte, was beides zusammen schwer geht, wenn jemand

weiß, wo Anfechtung für den Rechtschaf(F)enden

bedeutsam wird, im Hier und Jetzt der Traglasten.

Jeder hat seine Belastungsgrenze:

Wer will schon sein persönliches Heil

gegen das Heil aller Lebewesen einlösen?

Wer spielt schon gern Erlöser, wenn

jeder selber auf den Trichter kommen

muß? Was soll das eigentlich, sich

selbst zu befreien und der Befreiung

anderer wohlwollend hilfreich beizustehen?

Wer war das Ei, wer war das Schnabeltier?

Auf die Fragen der Evolution hatte Gautama

keine Antwort, weil er sie noch nicht kannte

und niemand etwas bei Ihm in Frage stellen konnte,

was noch nicht erkannt worden war im Linsenfeld:

Karma hin , Karma her, Karma haben ist nicht

schwer, so singt ein fröhlicher Hindu heute.

Karmakonto ist längst gelöscht, so pfeifft der Darwinist!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Buddhismus, LimitstoGrowth, Meditation, Religionsphilosopie, Zynismus

In den Zeiten des Wassermanns im platonischen Jahr

wpid-aquarius.jpg

 

Hair oder die Präzession verrät das Zeitalter des Widders

 

Sie rasieren sich wieder die Haare,

sie putzen ihre Stiefel und singen

Choräle aus verstaubten Büchern.

 

Die Wachen wechseln!

Bleib bei mir, heute Nacht!

 

Mein neues Zeitalter begann

nach dem ersten Cuba Libre.

Für andere nach Tschernobyl

und eine Generation weiter,

nach Fukushimas Hafenwelle.

 

Mein Lehrer überlebte

Iwo Jima , Hiroshima,

ja sogar den Rolling Thunder.

Name-dropping ist alles, was bleibt:

Wir haben keine Zeit!

 

Nirgendwo häuften sich

Proteste so, wie in dem

Land, das an den Wandel

glaubt: Yes, we´re even!

 

Bleib bei mir,

die Wachen wechseln heute Nacht!

 

Der Stählernde trieb uns

in die Arme des mordenden

Onkels, der uns wieder in

die Arme der Verwalter

der Unfreiheit trieb, wir

changelings! Gulag,

Guantanamo? Scheiß egal!

 

Wir laufen jedem hinterher,

der uns den Frieden Christi,

das Mitgefühl Buddhas oder

die Gerechtigkeit Mohammads

verspricht: Wir Lämmer der Lügen!

 

Wir sehen nicht die abgemachten

Dinge, die ausgezahlten Prämien

zählen wir nicht, die Pfründe der

Familienclans sind uns ein Rätsel.

 

Da wechseln die Wachen,

sieh hin, heute Nacht!

 

Wehe aber, Du machst Dir Gedanken,

dann kreuzigen sie Dich als

Verschwörungsgläubigen: So oder so,

was Du auch glaubst, sie erwischen

Dich immer, in Deinem Her(r)umirren

nach Wahrheit, Du Seligkeitssklave.

 

Sie wechseln schneller die Seiten,

als Du Dich wenden kannst. Sie teilen

zügiger auf, als Du ihre Versprecher

bemerkst. Sie haben ein Auge auf Dich.

Sie kennen Deinen Code, Deine IP, Dein Ego.

 

Die blöden anderen Schafe verwechseln Deinen

Nick mit Deinen Statements. Aber die`s Netz sponnen,

wissen wirklich, was Du denkst. Du magst Dich profilieren,

sie aber haben Dein Leben längst übernommen.

 

Bleib heute Nacht bei mir,

wenn die Wachen wechseln!

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Gulag, IT, Kapitalismus, Kindheit, Kolonialismus, LimitstoGrowth, Politik, Zynismus

Den Plan B haben wir nie!

wpid-marli2.jpg

Plan B from outer edge

(für Dante Alighieri)

Tun wir doch nicht so, als wüßten wir,

was wir täten, besonders dann, wenn

die Dinge auf Erden (S)chiefer laufen.

Dante hatte es da besser. Sein Weltbild

wurde noch von Äther und Olymp

zusammengehalten, nicht wie unseres,

aus Pappschirmchen und Pattex.

Wenn das Inferno kommt, haben wir keine

Ausreden, nichts, was wir in die Waagschalen

werfen könnten. Unser Paradies sieht eher nach einer

Messehalle aus, in der Martell seinen Plastikschrott

anhäuft: Ja, unser Eden ist aus Polyurethan und Acryl.

Nachdem das Reich des Bösen, unser Spiegelbild,

sich ausgestrahlt hatte, -was haben wir nicht

verzweifelt nach einem äußeren Sinn gesucht,

um die Hamster im Rad zu halten: Gut, daß

Seher uns das Tarot der stürzenden Türme gaben,

und die Natur uns biblische Sintfluten  schenkte.

Wie froh waren wir über Szenarien der Umsturzwetter

und fallenden Sterne. Wir lieben ja Dinosaurier sehr.

Und den schleichenden Tod aus unseren

Fortschrittsruinen schweigen sie tot. Sie

kennen unsere Gedächtnisleistung allzu genau:

Leise rieselt das Radium, leise pieselt der Kern

der Bitternis, der in uns eingeboren, wie

der Trieb,  Gaias  Muttersch0ß zu verlassen.

Was sind wir doch für fötale Spinner,

hochbezahlt, bei der NASAlen Übung,

vor dem nächsten BigBang eine Sonnenbarke

zu haben, für die oberen 300. Sela Impact.

Danke Dante, Dante sei dank,

göttliche Werke haben auf

Erden keinen Bestand, wir

begrüßen zu sehr die göttliche

Komödien, als daß die Flüggen

ewig leben wollten, unter Verwaltung:

Ohnmacht ist Ganymeds Heimat,

ein Diener zu sein, sein ganzer Stolz.

1. Die Sonne ist der Mittelpunkt der Welt und steht völlig unbeweglich im Raum. Kritik: Nach allgemeiner Auffassung ist dieser Satz philosophisch töricht und absurd, und formal ist er ketzerisch, insofern er der ausdrücklichen Meinung der Heiligen Schrift, wie sie an vielen Stellen aufscheint, widerspricht, und zwar ihrem Wortlaut an sich wie auch den anerkannten Auslegungen dieser Stellen und den Meinungen der Kirchenväter und der Theologie.
2. Die Erde ist weder der Mittelpunkt der Welt noch unbeweglich, sondern bewegt sich als ganze und befindet sich in einer täglichen Bewegung. Kritik: Alle sagen, für diesen Satz gelte in philosophischer Hinsicht das gleiche wie für den vorigen, und hinsichtlich der theologischen Wahrheit ist er zumindest glaubensmäßig irrig.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Idylle, Kapitalismus, Klimawandel, Kolonialismus, LimitstoGrowth, Politik, Religionsphilosopie, Umweltschutz

MonkeyMonks oder die IT-Revolution

wpid-blacklagoon.jpg

 

TechnoEthno

Wir wurden so mit beats vollgepumpt,

daß wir auf den Strassen das goldene Kalb

der IT-Gläubigkeit umtanzten: Den

bernsteinfarbenen 17 Zoller.

 

Abgefüllt mit Ekstase ließen wir

uns infundieren und an die große

große weiße Mutter des Apfelkuchens

anschließen, die uns dicke Socken

strickt, gegen Glasscherben und feuchte

Träume aus dem Igitt-Glaskasten.

 

Wir treten in alles ein, was ein Log-in

hat, wir kaufen summend und bezahlen

surrend. Wir sind kompatibel zu jeder

Währung, hauptsache sie fließt in

unseren Sch0ß aus Sorgen ohne Verstand.

 

Was beten wir nicht täglich unsere

flachen Babys an, in Hosen, an Handgelenken

oder auf Klo-Brillen. Unsere Kinder werden die Cyborgs

von morgen, denn uns erschüttert nichts bei 120 Hz.

 

Feiern wir den Morgen, von dem wir glauben,

daß er gut wird, wie die, die damals das Auto

erfanden, für eine bessere Welt von Übermorgen.

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, IT, Kapitalismus, Kindheit, LimitstoGrowth, Politik, Religionsphilosopie, Twitter, Zynismus

In der Tiefkühltruhe der Glaubensarmeen

wpid-lmogo-.jpg.jpeg

 

Der Sprung in der Schüssel

Wenn Du ein Jude bist, bist Du kein Deutscher,

wenn Du ein Muslime bist, bist Du kein Deutscher,

Schwarze, Gelbe, Braune, Rote, Grüne, Violette,

alle diese verdammten Rassen sind keine Deutschen.

 

Deutsch ist weiß bis kotzgrün, ständig besoffen, cholerisch

und klaustrophobisch von Natur aus. Stets auf Abstand bedacht,

mit einer versteckten Luger im Keller und einigen Kegelvereinspokalen

in der Schrankwand aus dem Ikea in Gelsenkirchen.

 

Deutsch ist das, was verhindert,

dieses Land frei zu machen

von Sexismus, Radikalismus und

ökonomischen Notwendigkeiten.

 

Deutsch ist die Pünktlichkeit

bei der Exekution,

die Ordentlichkeit

bei der Abschiebung,

die Rechtschreibung

ohne Sachbegründung,

das Glaubensbekenntnis

ohne Glaubensleben.

 

Deutsche sind weiße Christen,

die in Stuttgart leben,

die es nicht mal schaffen,

ihren Arsch richtig abzuwischen,

aber charismatisch vom lieben

Jesus singen und sich wünschen

von ihrem Stand(ar(T))prediger

gebumst zu werden:  Sie bumsen alles,

was sich nicht sofort ekstatisch bewegt,

was nicht bei Drei auf dem Altar steht.

 

Haile Selassie!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Beziehungsgewalt, Neurosen, Politik, Rassismus, Religionsphilosopie, Zynismus

Das Ausscheiden des Frosches

wpid-grab.jpg

 

 

Erinnerungen an 68   für  H.U. Schamoni

Im abgelichteten Tagebuch

sieht man Dich schneller

sterben, als Deinen Traumgarten.

Wie hilflos Du an der Zigarre

nuckelst, während Dir

Dein Blut zerfließt, wie überreife

Anchovispaste in Sommerhitze.

Aus Deinem Swimmingpool

machtest Du ein Teichbiotop,

aus Deinen Erinnerungen einen Zoo,

von Insterburg bis Dutschke:

GutsTochter, brave Tochter,

ganz der Papa.

Du schwächelnder  Oblomow

hedonistischer Verwitterung,

Du Urgestein linksliberaler Gesinnung,

Du Pferdegesicht katholischer

Keuschheit am Grillspieß.

Wie lieblich Deine

Insekten- und Vogelaufnahmen,

-nichts zu stechen, nichts zu vögeln,

nur Blumen in allen Prachtfarben

zwischen  Kamerakabeln, Krangequietsche,

Kinderkram und Krankenhauslarmoyanz,

weil der Arsch im Winter auf Grundeis gehen würde.

Du Produzent der Leichtigkeit,

mußtest im Frühjahr sterben.

Adieu Hermann! Adieu Cherusker!

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Arbeit, Idylle, Kapitalismus, Kindheit, Krankheit, LimitstoGrowth, Religionsphilosopie, Zynismus

Jeder glaubt sich im Recht und jedes Recht ist willkürlich

wpid-temp.jpg

 

Der Violette Panzer der Befreiungsarmee

Wer Waffen verkauft, ist ein Philanthrop.

Er bringt den langfristigen Frieden!

Wer Waffen verschenkt, ist ein Heiliger.

Er macht auch den Armen Frieden!

 

Wer selbst in der Not Waffen liefert,

gegen böse brutale Feinde,

ist ein guter Mensch, denn Menschenblut

ist böse, Menschenblut ist gut.

 

Gen -o-zid, Geno-zidziddiz, Gen zzzzzid,-

ein unschlagbares Argument,

von heiligen weißhaarigen Männern

mit Überzeugung ausgesprochen. 😀

 

Hitler, der jetzt auch ein weißhaariger Mann wäre, sagte mal zum Baum:

Dieses Volk verteidigt nur seinen natürlich angestammten Raum!

 

Wenn wir einmal jeder zuhause eine Waffen haben,

so wie die kurdischen Männer schon immer haben,

dann werden wir uns alle ganz lieb haben. So richtig lieb!

Wissen sie, wer 1915 die Armenier in die Wüste trieb? 😉

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Iraque, Kapitalismus, Kolonialismus, Politik, Zynismus